Vorgehängte Fassaden immer beliebter

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Ein ganzer Verein setzt sich für Bewerbung dieser Bauart ein

Fassadenbau

Funktionale und energiesparende Fassaden liegen im Trend. Dies wurde auf dem 11. Fassadentag auf der Münchner Messe BAU 2009 deutlich. Im Mittelpunkt des Fachtages stand die Verleihung des Deutschen Fassadenpreises, der in diesem Jahr an die Sparte der vorgehängten hinterlüfteten Fassaden ging. Um diese Art des Fassadenbaus herum gibt es einen eigens dafür eingetragenen Verein, der sich nur mit dem Bau und der Bewerbung dieser Energiespartalente befasst.

Verein weist auf ökologische Vorteile hin

Der Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V. (FVHF) nennt sich selbst „die Interessenvertretung der Hersteller von Bekleidung, Unterkonstruktion, Wärmedämmstoffen sowie Verankerungs- Verbindungs- und Befestigungselementen für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF)“ und hat seinen Sitz in Berlin. Zudem ist der FVHF außerordentliches Mitglied im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. Besonders die ökologischen Vorteile der speziellen Fassaden werden durch diesen Verein bekannt und schon einige Entscheidungsträger konnten von der Zukunftsfähigkeit der Fassadenart überzeugt werden.
Konkret geht es bei dieser Bauart um eine mehrschichtige Außenwandfassade, deren äußerste Schicht durch eine Luftschicht von den unteren Schichten getrennt ist. So ist an der Außenseite der Fassade für genügend Schutz vor Wettereinflüssen gesorgt, die inneren Schichten dienen der Dämmung und Wärmeregulierung. So wird eine Menge Energie gespart und die äußerste Schicht erlaubt eine ganz individuelle Gestaltung. Die vorgehängte hinterlüftete Fassade kann so die Form eines alten Gebäudes annehmen, wie bei einem Museum in Leipzig, oder auch ganz eigene, moderne Akzente setzen. Beim Bau und der Planung solcher Fassaden helfen die Mitglieder des Vereins oder auch darauf spezialisierte Handwerker bei Plattformen wie MyHammer im Internet.

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