Optimismus trotz Wirtschaftskrise

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Friseurhandwerk hofft auf gutes Jahr

Am 23. März ist die Düsseldorfer Fachmesse für die internationale Friseurbranche, Top Hair, zu Ende gegangen. Das Fazit der Handwerkskammern und Friseurverbände ist mehr als positiv. Das Friseurhandwerk sei weit weniger von Konjunkturkrisen betroffen, als es bei anderen Dienstleistungsbranchen der Fall sei, heißt es. Man hoffe auf den „kleinen persönlichen Luxus“, den sich die Verbraucher gönnen, darunter falle auch der Besuch beim Friseur. Die Deutschen verzichten in Krisenzeiten auf viele wichtige Anschaffungen, können auf den regelmäßigen Besuch beim Friseur allerdings nicht verzichten. Aus diesem Grund werben besonders die Friseure neuen Nachwuchs immer mit der Tatsache an, dass genau diese Branche krisensicher sei und auch die schwersten Zeiten recht unbeschadet überstehen kann.

Friseurbranche auf Wachstumskurs

In den letzten fünf Jahren soll die Branche sogar ein enormes Wachstum verzeichnet haben, besonders Filialbetriebe würden sich im ganzen Land ausbreiten. Laut Deutscher Handwerkszeitung sind es rund fünf Milliarden Euro Umsatz, die Jahr für Jahr erwirtschaftet werden – keine schlechten Aussichten also für eine sichere Zukunft. Die Friseurbranche profitiert aber auch von Dienstleister- und Handwerker-Plattformen wie MyHammer, auf denen beispielsweise immer mehr Bräute nach passenden Friseuren suchen, die ihnen die Frisur für den wichtigste Anlass im Leben gestalten sollen. Auch andere Aufgaben, die zum Arbeitsbereich der Friseure gehören, werden oft als Aufträge ausgeschrieben: Nageldesign, Make Up und kosmetische Beratungen können ebenfalls bereits im Internet geordert werden.

Frauen seltener beim Friseur als Männer

Dass sich dieses Zusatzgeschäft bezahlt macht, ist auch nach Zahlen gut erkennbar. Mit 43 Euro geben Frauen beim Friseur rund dreimal so viel aus, wie es bei Männern mit gerade einmal 15 Euro der Fall ist. Laut Statistik nehmen Frauen die Dienste eines Friseurs allerdings nur rund 5,3-mal im Jahr wahr, während Männer 6,5-mal den Friseur besuchen oder sich einen solchen Service im Internet vermitteln lassen.

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