Neue Handwerker braucht das Land

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Handwerkskammern informieren auf Jobmessen über die Branche

Seit Mitte März ist sie wieder da, die von vielen jungen Menschen lang ersehnte Zeit der Messen für Arbeit, Aus- und Weiterbildung in Deutschland. Die Ausbildungsmessen sind über das ganze Land verteilt und gehen mit wechselnden Standorten noch bis in den frühen Sommer hinein, wenn im Juni in Berlin die letzte ganz große Jobmesse von Schirmherr und Bürgermeister Klaus Wowereit eröffnet wird.
Viele Handwerkskammern haben bei diesen Jobmessen einen besonderen Auftrag. Sie sollen die jungen Menschen davon überzeugen, dass das Handwerk eine der wenigen krisensicheren Branchen ist. Ende März steigt beispielsweise im Süddeutschen Villingen-Schwenningen die „Jobs For Future“-Messe, bei der sogar eine ganze Messehalle von der Handwerkskammer Konstanz betreut wird. Mit einem überdimensional großen Showtruck, einem professionellen Moderator, der mit Hilfe von jungen Handwerkern aus dem Süden die einzelnen Berufe auf witzige und leicht verständliche Art vorstellt, wird hier Lust auf den Beruf des Handwerkers gemacht. Von einem solch engagierten Auftreten profitiert das gesamte Handwerk der Region. Ähnliche Konzepte gibt es nahezu wöchentlich an den verschiedenen Messestandorten.
Handwerker haben alleine schon deshalb sehr ordentliche Chancen auf eine gesicherte Zukunft, da sie relativ selten von der Personalpolitik großer Unternehmen abhängig sind. Für Handwerker ist es einfach, sowohl in kleineren Betrieben als auch komplett selbstständig an neue Aufträge zu kommen. Ein weiterer Vorteil ist die stetig wachsende Anzahl von ausgeschriebenen Aufträgen auf Handwerker-Plattformen wie MyHammer.de. Hier können sich Handwerker bequem vom heimischen PC aus um neue Aufträge bemühen und für ein volles Auftragsbuch sorgen.

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