Fassadenbegrünung als Energiespeicher

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Die Fassadenbegrünung ist wieder im Trend – nicht zuletzt wegen ihrer ausgezeichneten ökologischen Dämmwirkung. Fassadenbewuchs wirkt sich günstig auf das Klima der unmittelbaren Umgebung aus.

Berankung, die im Winter ihre Blätter abwirft, dient im Sommer zur Beschattung. Im Winter lässt sie die Sonne ungehindert durch. Die Luftschicht, die zwischen einem vorgelagerten Berankungsgerüst und Blattwerk entsteht, kann durch den Kamineffekt zum Luftaustausch beitragen.  Sowohl Regen als auch Wind werden an der flächendeckenden Blattoberseite abgeleitet und können nicht ungehindert an die Fassade gelangen. Weiterhin verringert sich der Wärmebedarf eines Gebäudes bereits um etwa 3 % wenn die Windgeschwindigkeit um 3,6 km / h (entspricht 1 m / s) herabgesetzt wird. Die Reduzierung der Windgeschwindigkeit wirkt sich positiv auf Transmissions- und Lüftungsverluste aus. Es bildet sich zwischen Blättern und Wand ein Luftpolster, das sich günstig auf Schall- und Wärmedämmung auswirkt.  Weiterhin entziehen die Pflanzen dem Untergrund Wasser und Salze und tragen so zum Schutz der Bausubstanz bei.

Es lohnt sich also in jedem Falle, sich von einem Gärtner beraten zu lassen.

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