Bessere Aussichten in der Bauwirtschaft – Kredithürde sinkt

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Das Geschäftsklima in der Bauwirtschaft hat sich im Juli deutlich verbessert. Das ist das Ergebnis der ifo Konjunkturumfrage, bei der die teilnehmenden Unternehmen aus dem Bauhauptgewerbe ihre aktuelle Geschäftssituation  günstiger als im Vormonat bewerteten. Nur wenige unter ihnen meldeten Rückgänge bei der Bautätigkeit, der Großteil der Testteilnehmer konnte die Preise im Juli leicht anheben und beabsichtigt in der nächsten Zeit, den Personalbestand etwas aufzustocken. Die Reichweite der Auftragsbestände verringerte sich nur geringfügig auf 2,4 Monate. Zu Verbesserung des Geschäftsklimas passt, dass die Kreditvergabe von den Unternehmen im Juli als weniger restriktiv wahrgenommen wurde.

Besonders im Hochbau verbesserte sich das Geschäftsklima deutlich, die Zuversicht für die nächsten sechs Monate ist weiterhin gut. Die teilnehmenden Unternehmen konnten häufiger die Preise anheben und rechnen damit, dass sich die Preiserhöhungsspielräume in den kommenden Monaten weiter vergrößern.

Im Tiefbau fiel die Bilanz nicht so positiv aus. Deutlich mehr Firmen klagten über einen Auftragsmangel, der die Bautätigkeit beeinträchtigte. Die Reichweite der Auftragsbestände verkürzte sich sowohl im Straßen- als auch im sonstigen Tiefbau. Für die nächsten Monate rechneten die Unternehmen mit leicht sinkenden Preisen.

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