Vater Staat zahlt fürs warme Haus – Zuschüsse für Energie

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Die Fassade dämmen, Fenster austauschen oder den Keller abdichten: Ein Gebäude zu modernisieren, kostet sehr viel Geld. Doch der Staat unterstützt Umbaumaßnahmen, welche die Heizkosten senken. Es gibt Zuschüsse für die Gebäudedämmung oder für eine moderne, ökologisch sinnvolle Heizung.Der Staat zahlt beispielsweise für Solaranlagen. Diese müssen aber den äußeren Gegebenheiten angepasst sein: Nur wenn die Neigung des Daches und die Ausrichtung des Hauses stimmen, wird der Staat eine Anlage auch fördern. Wenn man die Voraussetzungen erfüllt, muss mans ich zuerst an seine Bank wenden, und diese setzt sich dann mit dem staatlichen Kreditgeber in Verbindung. Sie sollten also zuerst einen kostengünstigen Experten beauftragen.
Kredite von der Förderbank
Zuschüsse fürs warme Haus gibt es unter anderem von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die zu 80% aus Geldern der Bundesrepublik und zu 20% von den Bundesländern finanziert wird. Sie bietet das Programm „Wohnraummodernisierung“ an. Dieses Programm ist für alle, die eine neue Heizungsanlage einbauen wollen. Es fördert bis zu 100% der Kosten und hat je nach Höhe eine Laufzeit zwischen zehn und 30 Jahren, mit ein bis fünf tilgungsfreien Anlaufjahren, in denen man nur die Zinsen zahlt, welche sich sich nach den jeweils geltenden Nominal- und Effektivzinsen richten. Der Einbau einer Holzpellets– oder Hackschnitzel-Heizung oder einer Wärmepumpe wird auch von der KfW gefördert.
Zuschüsse auch für die Dämmung
Neben der Heizung kann man sich auch für die Gebäudedämmung an Fassade und Keller sowie das Erneuern der Fenster staatliche Unterstützung holen. Am einfachsten ist es bei einem Keller, der nur als Vorratsspeicher genutzt wird, weil die Dämmung zwischen Keller und Erdgeschoss dann relativ einfach anzubringen ist. Wird der Keller als Wohnraum genutzt, kann es aufwendiger werden. Sie sollten sich in jedem Fall Unterstützung von Experten holen.
Kombinieren Sie Zuschüsse!
Wer seinen Keller dämmen möchte, sollte einen zusätzlichen staatlichen Kreditgeber in Betracht ziehen, wie zum Beispiel das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Mit Krediten der Bafa lässt sich zwar keine komplette Anlage finanzieren, Sie können Kredite jedoch kombinieren. Darüber hinaus stellen die Bundesländer und die Kommunen viele eigene Programme bereit. Fragen Sie am besten bei den örtlichen Stadtwerken nach!
Weitere Informationen
Informationen zur Förderung der Energiesparberatung durch das BAFA: www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung/

Die Fördermitteldatenbank für Vorhaben im Bereich Bauen, Sanieren und Energie sparen. Aktuelle Förderprogramme der Städte, Landkreise, Gemeinden, Energieversorger, Bundesländer und des Bundes. Mit Online-Service für private Bauherren und Modernisierer:
www.foerderdata.de

Die KfW Förderbank vergibt zinsgünstige Kredite für die Sanierung und Modernisierung von Wohngebäuden sowie die Nutzung erneuerbarer Energien:
www.kfw-foerderbank.de

Unabhängige Beratung zu Energieeinsparung und zum Einsatz erneuerbarer Energien bei privaten Wohngebäuden, mit allen Energieberatungsstellen der Verbraucherzentralen in Deutschland:www.verbraucherzentrale-energieberatung.de
Broschüren und Downloads zum Thema Energiesparen in Gebäuden. Informationen zu Energieausweis und Förderprogrammen.
www.dena-energieausweis.de

Informationen zum Energiesparen im Haus, Energieausweis und Förderprogrammen. Mit Online-Rechner für Ihren Energieverbrauchs-Kennwert und kostenloser Energie-Hotline für fachliche Fragen zum Thema Energie.
www.zukunft-haus.info

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