Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich wird mit Einschränkungen fortgesetzt

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„Dank der Aufhebung des Förderstopps im Marktanreizprogramm können Erneuerbare Energien im Wärmebereich im laufenden Jahr wieder gefördert werden. Das ist gut und richtig. Sanierungswillige Hausbesitzer erhalten die notwendige Planungssicherheit.“, freut sich Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH).

Hintergrund ist, dass die am 8.07.2010 bekannt gegebene Anordnung zur Freigabe der Fördermittel für Erneuerbare Energien die zuvor im Mai dieses Jahres verhängte Haushaltssperre aufgehoben hat. Im Klartext: Das gesamte Fördervolumen von 115 Millionen Euro steht wieder zur Verfügung.

Am 3. Mai 2010 waren die Fördermittel für Erneuerbare Energien vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages ohne Vorankündigung gesperrt worden, was zu Ärgernissen mit Bauherren und Handwerksbetrieben führte. Sowohl bis zu diesem Zeitpunkt bereits eingegangene als auch neue Förderanträge wurden nicht mehr bewilligt.

Auf Grund der Probleme mit den Antragstellern und den Fachbetrieben aus dem Handwerk hatten sich der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Handwerkskammern intensiv für die Fortsetzung der Fördermaßnahmen eingesetzt.

Mit Erfolg: Alle bis zum Stopp eingereichten Anträge werden nun im vollem Umfang nach den bekannten Konditionen bearbeitet. Damit ist die Planungssicherheit bei Bauherren und Fachbetrieben des Handwerks gesichert. Später gestellte Anträge müssen seit dem 12. Juli erneut beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingereicht werden.

Trotz des mittelfristigen Erfolges werden die Finanzmittel zukünftig verringert, Neubauten und Photovoltaikanlagen zur ausschließlichen Warmwassererzeugung fallen gänzlich aus der Förderung.

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