Fensterdämmung spart 18% der Energiekosten

redaktion News 0 Comments

Bei der mittlerweile für jeden notwendigen Wärmedämmung sollte man bei den Fenstern anfangen. Die unzureichende Dämmung der Fenster bedeutet 18% des gesamten Wärmeverlusts.
Neben den Fensterscheiben, die dank der modernen Technologie besonders gut isolieren, muss man aber auch die dazugehörigen Rahmen austauschen, da diese oft keine ausreichende Wärmedämmung bieten und dabei viel Wärme verloren geht. Bei der Sanierung der Fenster ist der fachmännische Einbau besonders wichtig, denn nur eine Fachkraft kann die Verglasung qualitativ durchführen.
Beim Altbau ist es keine leichte Entscheidung, die Fenster auszutauschen, denn gerade sie stellen oft den unverwechselbaren Charakter eines Gebäudes dar. Dennoch ist gerade hier der Wärmeverlust am Größten, da es sich oftmals um Einfachverglasung handelt und die alten Rahmen Zugluft und Kälte durchlassen.
Bei manchen alten Häusern wurden zwei einzelne Fenster hintereinander eingebaut und die Luft zwischen diesen sogenannten Kastenfenstern wirkte als Dämmung. Doch es sammelt sich Kondenswasser zwischen den beiden Fenstern, welches zu Schimmelbildung führen kann. Fensterläden übernahmen eine ähnliche Dämmfunktion, und die modernen Nachfolger sind die manuellen oder elektrischen Rollläden.
Heute ist die Dämmung viel einfacher und gesünder durchzuführen. Die modernen Wärmeschutzfenster sind aus Wärmeschutzglas gefertigt. Die Besonderheit dieser Fenster ist, dass die innere Seite der zwei aneinandergeklebten Glasscheiben mit einer feinen, unsichtbaren Metallschicht bedampft ist. Dadurch wird Wärme nach innen reflektiert und die Fenster dämmen wie eine massive Wand. Sicherlich ist die Investition in solche Fenster zunächst recht kostspielig, doch man spart an den Heizkosten und hat das Geld schnell wieder drin – was auch der Natur zugute kommt.
Es ist wichtig, nach dem Einbau der Fenster unbedingt auf die richtige Lüftung zu achten, damit es durch Kondensation nicht zu Schimmelbildung kommt. Korrekt eingebaute neue Fenster sind nämlich fast zu 100 % dicht und der bisher gewohnte, baulich bedingte, kontinuierliche Luftaustausch findet nicht mehr statt. Doch baut man eine automatische Lüftungsanlage mit ein, ist stets für einen kontinuierlichen Luftaustausch gesorgt. Investiert man in eine wärmerückgewinnende Anlage, spart man zusätzliche Energie und somit auch Geld. Doch auch bei der Lüftungsanlage ist ein Fachmann unumgänglich.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*