Beim Heizen Energie sparen mit neuen Thermostatköpfen

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Thermostatventile an Heizkörpern auszutauschen lohnt sich auch dann, wenn die Köpfe noch nicht defekt sind. In den letzten zehn Jahren sind Thermostatventile weiterentwickelt worden und helfen beim Energie-Sparen. Auch die Stiftung Warentest argumentiert mit dem technischen Fortschritt und nicht etwa mit dem Nachlassen der alten Ventile. Bei einem defekten Ventil lohnt sich der Austausch in jedem Fall. Einen defekten Thermostatkopf erkennen Sie daran an den folgenden drei Tatsachen:

  • Der Handkopf ist auf eine hohe Einstellung gedreht (zum Beispiel 4 oder 5), dennoch bleibt der Heizkörper kühl.
  • Trotz einer vergleichsweise niedrigen Einstellung (zum Beispiel auf 3), ist der Raum überhitzt.
  • Der Thermostatkopf lässt sich nur schwer drehen.

Laut Experten sind rund 100 Millionen Thermostatventile in Deutschland, also die Hälfte, technisch veraltet. Laut dem Verband Privater Bauherren in Berlin können beispielsweise Bewohner einer 70-qm-Altbauwohnung jährlich 15% Energie sparen, wenn sie alte Thermostatventile gegen moderne programmierbare ersetzen. Bei Anschaffungskosten zwischen 35 und 50 Euro pro Thermostatventil rechnet sich die Investition nach ein bis zwei Jahren. Außerdem reduzieren Bewohner auf diese Weise den Kohlendioxid-Ausstoß um knapp 800 Kilo.

Nach etwa 15 Jahren ist der Austausch der Ventile in jedem Fall empfehlenswert. Laut Stiftung Warentest kosten mechanische Thermostate zwischen 8 und 17 Euro. Sie bestehen aus einem abnehmbaren Thermostatkopf und einem fest installierten Ventilunterteil, wobei das Ventilunterteil könne oft erhalten bleiben kann und nur der Thermostatkopf ausgetauscht werden muss.

Der Heizungs-Handwerker sollte sich vor dem Kauf des neuen Thermostatkopfes die Befestigungsart des alten anschauen, da es zwei verschiedene gibt – Schnappschluss oder Schraubmutter – und entweder die gleiche Befestigung wählen, oder aber zusätzlich einen Adapter besorgen.

Besonders lohnenswert ist es, elektronische Thermostatventile, die leicht zu programmieren sind, ausgetauscht werden. Sie regeln die Raumtemperatur nach der Uhrzeit und schließen beim Fensterlüften automatisch, da sie das geöffnete Fenster am plötzlichen Temperaturabfall erkennen.

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