Hier werden Handwerker am häufigsten im Netz gesucht

Daniel Dodt News 1 Comment

Rund 45 Millionen Menschen sind in Deutschland täglich im Internet unterwegs. Laut der aktuellen ARD/ZDF-Onlinestudie 2016 investieren Verbraucher im Netz rund eine halbe Stunde am Tag für die Suche nach Informationen und Online-Transaktionen. Dabei werden vor allem Dienstleistungen rund um den Haushalt immer häufiger über das Internet organisiert und online gebucht. In diesem Zusammenhang haben die Experten von MyHammer die aktuellen Trends rund um die digitale Handwerkersuche analysiert und ermittelt, wo die Nachfrage nach dem passenden Fachmann aus dem Netz am höchsten ist und welche Handwerker bei den Onlinern besonders hoch im Kurs stehen.

Die Ergebnisse der Untersuchung beruhen auf mehr als 600.000 Aufträgen an Handwerker und handwerksnahe Dienstleister, die Verbraucher im Jahresverlauf 2016 auf MyHammer ausgeschrieben haben. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die eingestellten Aufträge nach Bundesländern sortiert und ins Verhältnis zu den gemeldeten Haushalten gesetzt.

 In Hamburg, Berlin und Hessen werden Handwerker am häufigsten im Netz gefunden

Am populärsten ist die Online-Handwerkersuche in Hamburg. In der Hansestadt wird das Internet mit Abstand am häufigsten genutzt, um professionelle Helfer für Haus und Garten zu finden. So liegt die Zahl der Ausschreibungen in der Elbmetropole, gemessen an der Anzahl der Haushalte, mehr als 83 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt. Auch in Berlin ist die Nachfrage nach Fachkräften aus dem Netz rund 56 Prozent höher als üblich. Überdurchschnittlich oft greifen zudem Verbraucher aus Hessen (+23 Prozent), Nordrhein-Westfahlen (+15 Prozent) und Brandenburg (+13 Prozent) auf das Internet zurück

Grafik: Online-Handwerkersuche in Deutschland

In weiten Teilen Ostdeutschlands ist die Onlinesuche nach Handwerkern dagegen bislang deutlich weniger verbreitet. So werden in den ostdeutschen Flächenländern – mit Ausnahme der hauptstadtnah gelegenen Regionen Brandenburgs – oft nur halb so viele Handwerkeraufträge im Netz ausgeschrieben wie in den westdeutschen Bundesländern.

„Eine sinnvolle Nutzung von Angeboten und Dienstleistungen aus dem Internet setzt eine ausreichende Breitbandversorgung voraus“, erklärt Claudia Frese, Vorstandsvorsitzende der MyHammer AG. „Gerade in der ostdeutschen Fläche, wo viele Regionen in puncto Breitbandausbau nach wie vor als strukturschwach gelten, werden die Möglichkeiten durch Dienstleistungsportale wie MyHammer noch nicht so häufig genutzt. Gerade hier schlummern mit dem Zugang zu schnellem Internet erhebliche Potenziale – sowohl für Verbraucher als auch für Handwerksbetriebe sowie kleine und mittelständische Unternehmen vor Ort“, macht Frese deutlich.

Diese Handwerker und Dienstleister sind im Netz besonders begehrt

Im vergangenen Jahr suchten Auftraggeber im Internet am häufigsten nach Malern und Lackierern. Rund 11,6 Prozent aller ausgeschriebenen Aufträge fallen in diese Kategorie. Ähnlich begehrt sind auch Umzugs- und Transportunternehmen. Etwa jede zehnte Anfrage richtet sich an einen professionellen Umzugshelfer. Einen großen Bedarf an Fachkräften aus dem Netz gibt es zudem in den Bereichen „Sanitär, Heizung, Klima“ (8,1 Prozent), „Elektrik“ (5,8 Prozent) und „Fliesenlegen“ (5,3 Prozent).

„Im Hinblick auf die anhaltend hohe Auslastung vieler Betriebe sollte ein anstehender Handwerkereinsatz möglichst frühzeitig besprochen und geplant werden“, betont Frese. „Insbesondere Handwerkerportale, über die Aufträge im Netz ausgeschrieben und zum Wunschtermin verfügbare Handwerker beauftragt werden können, bieten hier viele Hilfestellungen an.“

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Comments 1

  1. Das was sie hier schreiben ist eine gute Entwicklung für uns Handwerksmeister. Internetportale wie My- Mammer sind tatsächlich eine gute Möglichkeit für Handwerksunternehmen Aufträge zu erhalten.
    Auch der eigene Internetauftritt kann bei der Neukundengewinnung behilflich sein, sofern man es richtig macht.
    Kunden suchen zwar nach Handwerkern, doch die meisten Webseiten vieler Unternehmen sind bestenfalls mit einer Visitenkarte vergleichbar und dümpeln in den weiten des Internets vor sich hin.
    Sollte sich mal ein Besucher dort aufhalten, wird er vielleicht ein paar mal auf der Seite herumklicken, aber recht schnell wieder verschwinden. Und auf nimmer wiedersehen, Potenzieller Auftrag 😊

    Schaut man sich die vielen Internetseiten von z.B. Handwerksunternehmen mal genauer an,
    wird man sicher zu lesen und auf Bildern präsentiert bekommen, was dieses Unternehmen alles kann, welche Auszeichnungen es sich unter Umständen schon erarbeitet hat etc.

    ABER: Kann der Besucher sofort für sich erkennen, was er davon haben hat, wenn er sich für dieses Unternehmen entscheidet?

    Das umsetzten einer Lösungsorientierte Kundenansprache auf der eigenen Webseite, kann aus einer typischen „Herzlich willkommen auf unserer Internetpräsenz“, eine wahre Kundengewinnungs-Maschine machen. Die genialen und nicht mal teuren Softwaresysteme die es mittlerweile gibt, machen es möglich.

    Lösungsorientiert hört sich toll an, ich gebe mal ein Beispiel, was ich genau damit meine:

    Nehmen wir an, Herr (A) führt ein Bauunternehmen und jemand landet auf der Suche nach einem Bauunternehmen auf seiner Webseite. Wir nehmen einfach an, das dieser jemand gerne ein Haus bauen will.
    Auf der Webseite wird er mit den Worten begrüßt:
    „Herzlich willkommen auf unserer Internetseite, wir bieten Ihnen Bauunternehmungen aller Art! Schauen Sie sich etwas auf unseren Seiten um und nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!“

    Er notierst sich vielleicht die Telefonnummer, um später darauf zurückgreifen zu können, will sich aber erst mal noch weitere Ergebnisse ansehen. Die Suchmaschine seiner Wahl zeigt ja noch genügend Ergebnisse an.

    Nun klickt er auf eine ansprechende Werbeanzeige, die in den Suchergebnissen seine Neugier weckt, und wird auf Webseite (B) weitergeleitet. Er liest dort folgende Schlagzeile:
    „Für Leute, die gerne ein Haus bauen wollen, aber nicht wissen, wie sie dabei vorgehen sollen!
    Wir machen Ihnen ein tolles Angebot: Sie entspannen, wir bauen.“

    Ganz ehrlich, ich schätze er würde sich nicht mehr für Webseite (A) interessieren und sich lieber noch weiter auf Webseite (B) aufhalten, um dort nach weiteren Informationen zu schauen.

    Lösungsorientiert bedeutet, dass man sich so gut wie möglich in seine Zielgruppe hineinversetzen sollte, um es ihr mit geschickt platzierten und formulierten Sätzen auf der Internetseite so einfach wie möglich zu machen, sich auf dieser Webseite verstanden zu fühlen. Webseitenbesucher/Interessenten die sich für ein Unternehmen interessieren, sind auf der Suche nach „Erleichterung“ wenn sie Produkte oder Dienstleistungen erwerben wollen. Im Idealfall erkennt ein potenzieller Kunde sofort, dass er auf einer Webseite gelandet ist und hier die Lösung für sein „Problem“ findet.

    Seitem wir unsere Internetseite auf Kundengewinnung optimiert haben, hat sich unser Geschäftsalltag in vielerlei Hinsicht verbessert.

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