Mobile Handwerkersuche auf dem Vormarsch

Daniel Dodt News 9 Comments

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Die Handwerkersuche im Internet verlagert sich immer stärker auf mobile Geräte. Bereits heute nutzt die Mehrheit der Verbraucher Smartphones und Tablets, um sich über die Leistungen und Preise von Handwerksbetrieben zu informieren und Handwerksaufträge online zu vergeben. Auch in der Handwerksbranche ist das Smartphone im digitalen Kundenmanagement mittlerweile die erste Wahl. Zu diesen Ergebnissen kommt MyHammer im Rahmen einer mehrjährigen Analyse zur Nutzung unserer Plattform.

Insgesamt wurden mehr als 52 Millionen Seitenbesuche von Verbrauchern, Handwerkern und handwerksnahen Dienstleistern auf MyHammer berücksichtigt. Für die Auswertung erfolgte eine Zuordnung aller von Januar 2013 bis Oktober 2016 auf dem Portal registrierten Zugriffe entsprechend den eingesetzten Gerätetypen.

Anteil der mobilen Handwerkersuche seit 2013 fast vervierfacht

„Smartphone, Tablet & Co. bestimmen heute immer mehr das Alltagsbild“, erklärt Claudia Frese, Vorstandsvorsitzende der MyHammer AG. „Innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums hat sich die mobile Internetnutzung weltweit vervielfacht. Egal ob Reisen, Bankgeschäfte, Shopping oder die Suche nach Handwerkern und Dienstleistern: immer häufiger ist das Smartphone die erste Anlaufstelle.“

Wie die vorliegenden Daten zeigen, hat sich der Anteil der mobilen Handwerkersuche seit Anfang 2013 fast vervierfacht. Während heute bereits die Mehrheit – 53 Prozent der Internetnutzer – den passenden Handwerker mit dem Handy oder Tablet sucht, lag der Anteil der mobilen Nutzung vor knapp vier Jahren noch bei rund 14 Prozent.

Grafik: So finden Verbraucher und Handwerker im Internet zusammen

Interessant ist auch ein Blick auf die Verteilung der einzelnen Gerätetypen. Im mobilen Bereich dominieren vor allem die Smartphones, über die fast 80 Prozent der Seitenbesuche ausgeführt werden. Der Anteil der Tablet-Nutzer liegt dagegen bei lediglich 20 Prozent. Im Jahr 2013 hatte das Verhältnis noch bei rund 60:40 gelegen.

Smartphones erfreuen sich bei Handwerkern zunehmender Beliebtheit

Überraschend: Die mobile Internetnutzung ist bei Handwerkern und handwerksnahen Dienstleistern noch stärker verbreitet als bei den Verbrauchern. So steuern bereits 58 Prozent der bei MyHammer registrierten Betriebe die Plattform regelmäßig über Smartphones und Tablets an. Dabei ist das Smartphone mit fast 90 Prozent Anteil am mobilen Verkehr auch hier eindeutig das erste Mittel der Wahl.

„Mit den neuen technischen Möglichkeiten und ihrer vermehrten Anwendung gehen auch gravierende Änderungen des Nutzerverhaltens einher, auf die sich Webseitenbetreiber und Dienstleister im Netz zwingend einstellen müssen“, macht Frese deutlich. „Bis vor wenigen Jahren waren zum Beispiel Handwerker fast ausschließlich morgens und abends mit dem PC oder Laptop aktiv, um Aufträge im Netz zu suchen und neue Kunden zu gewinnen. Heute sind sie dagegen jederzeit online. Dabei lässt sich beobachten, dass mobile Geräte in erster Linie der Information, Auftragssuche und Selektion dienen, während für komplexere Aufgaben, wie die Erstellung von Angeboten, eher auf den klassischen Rechner zurückgegriffen wird“, so Frese.

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Comments 9

  1. Guten Morgen,

    wir haben zurzeit das Problem, dass wir keine E-Mail-Benachrichtigungen von MyHammer erhalten. Bis vor gut 4-6 Wochen war das nie ein Problem. Egal, ob es sich um Nachrichten von potenziellen Kunden, Änderungen oder Vergabe von Aufträgen, etc., handelte.

    Nun ist es so, dass sich in verschiedenen Aufträgen Änderungen ergaben, die wir nicht bemerkt haben und somit das Angebot auch nicht an den neuen Anforderungen anpassen konnten.

    Unabhängig von der endgültigen Entscheidung des Vergebenen, ist somit ein Wettbewerbsnachteil entstanden. Wir möchten Sie bitten, dieses Manko umgehend zu beheben! Zumal bereits auch von anderen Nutzern von einer „Kommunikationslücke“ berichtet wurde.

    Eine eindringliche Bitte hätte ich noch: Die Nutzung von MyHammer hat sich von der Optik her der Moderne angepasst, sicherlich auch in technischer Hinsicht. Leider fehlt mir der „handwerkliche Blick“ auf Bedienbarkeit und Nutzen. MyHammer sollte sich nun den zahlenden Nutzern zuwenden, um all den Auszeichnungen auch gerecht zu werden.

    In diesem Sinne,
    einen schönen 2. Advent!

    1. Post
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      Sehr geehrte Damen und Herren,

      veilen Dank für Ihre Anmerkungen. Mit Blick auf den Mailversand haben wir in der jüngeren Vergangenheit keine Unregelmäßigkeiten feststellen können. Wir leiten Ihren Hinweis daher zur nochmaligen Prüfung an unsere Fachabteilung weiter.

      Mit freundlichen Grüßen, Ihre MyHammer Redaktion

    2. Post
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      Sehr geehrte Damen und Herren,

      mit Blick auf Ihr konkretes Anliegen bezüglich des Mailversands möchten wir Sie bitten, sich direkt an service@myhammer.de zu wenden. Unsere Kollegen vom Kundenservice können Ihre Anfrage und detaillierten Ausführungen im Rahmen Ihrer Kontaktaufnahme direkt prüfen und stehen auch für generelle Fragen zur Nutzung unserer Plattform gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen, Ihre MyHammer Redaktion

  2. guten tag!
    ich habe mal eine grundsätzliche frage: kann ein auftraggeber es erkennen, wenn ein auftragnehmer den auftrag auf seine merkliste gesetzt hat? damit wir uns nicht falsch verstehen: ich bin nicht dafür oder dagegen, dass es so oder so ist – ich möchte nur wissen, wie es im moment abläuft.

    vielen dank!
    albert schmitt

    1. Post
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      Sehr geehrte Damen und Herren,

      vielen Dank für Ihre Anfrage. Nach Auskunft unseres Produktteams erhält der Auftraggeber keine entsprechende Information. Mit freundlichen Grüßen, Ihre MyHammer Redaktion

  3. ist doch klar, dass mobil zunimmt. Man ist irgendwo im Haus, denkt sich Fenster kaputt oder die Treppe müsste auch mal gefliest werden, zieht sein Smartphone aus der Tasche und schaut welcher Handwerker das erledigen könnte. Es lebe die mobile Welt!

  4. guten tag an das myhammer-entwicklerteam!

    wir bitten um prüfung, ob es möglich ist, eine kleine verbesserung einzuführen in der art, dass wir handwerker erkennen können, ob unsere nachrichten an einen auftraggeber auch von diesem gelesen wurden. ich stelle mir das so vor wie z.b. bei „whatsapp“, also einen kleinen haken für versendet, eine weiteren für zugestellt und eine einfärbung, wenn der adressat die nachricht tatsächlich geöffnet und gelesen hat.
    wir haben z.b. ein problem, wenn wir dem AG eine nachricht schicken mit der bitte um einen ortstermin: manchmal gibt es dann keine rückmeldung und wir wissen daher nicht, ob der auftraggeber die nachricht einfach nicht erhalten hat oder ob er sie gelesen, aber kein interesse hat. wenn wir wüssten, dass er sie gelesen hat, sich aber nicht zurückmeldet, dann könnten wir daraus schliessen, dass er mit uns nichts zu tun haben will – das wäre zwar bedauerlich, aber wir hätten auf jeden fall klarheit.
    könnte man sich darüber vielleicht mal gedanken machen?
    herzlichen dank im voraus und viele grüsse aus dem saarland!
    albert schmitt

    1. Post
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      Sehr geehrter Herr Schmitt, vielen Dank für Ihre Anregungen. Wir haben Ihren Vorschlag an unser Produktteam weitergeleitet, welches das Thema zeitnah diskutieren wird.

      Mit freundlichen Grüßen – Ihre MyHammer Redaktion

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