Mindestlohn für Maler und Lackierer wieder in Kraft

Lundquist Neubauer News 1 Comment

Seit dem 1. Juni 2012 gibt es wieder einen allgemeinverbindlichen Mindestlohn für Maler und Lackierer. Das Bundesarbeitsministerium hat nun die entsprechende Rechtsordnung erlassen, die bis zum April 2013 gültig ist. Die alte Rechtsordnung war Ende Februar diesen Jahres ausgelaufen und die notwendige Anschlussregelung verzögerte sich u.a. wegen der Einsprüche des Wirtschaftsministerium in Sachsen.

Auf Basis der Einigung der Tarifvertragsparteien im Maler- und Lackiererhandwerk legt die neue Rechtsordnung nun folgende Mindestlöhne fest: In den alten Bundesländern und Berlin erhalten ungelernte Fachkräfte mindestens 9,75 Euro und gelernte Arbeitnehmer mindestens 11,75 Euro. Zum 1. Juli 2012 steigt der Mindestlohn für diese Gruppe außerdem auf 12 Euro pro Stunde. In den neuen Bundesländern gilt ein einheitlicher Mindestlohn von 9,75 Euro.

Zu der Einigung der Tarfivertragsparteien sagt der Vizepräsident des Bundesverbands Farbe Gestaltung Bautenschutz, Paul Laukötter auf meistertipp.de: „Mit der Festlegung von Mindestlöhnen leisten wir einen wichtigen Beitrag für faire Wettbewerbsbedingungen in unserem personalintensiven Handwerk. Wir stellen uns der Verantwortung und zeigen, dass Branchen-Mindestlöhne Vorrang vor einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn haben müssen.“

Mehr Informationen zu dem Thema gibt es auch bei meistertipp.de

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Comments 1

  1. Ist ja wieder toll ein Westdeutscher Hilfsarbeiter ist soviel Wert wie ein Ostdeutscher Geselle und das nach über 20 Jahren.

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