Deutsche Handwerker fachlich top – Nachholbedarf im Marketing

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Deutsche Handwerksmeister bestechen durch ihre fachliche Qualifikation, haben jedoch  Nachholbedarf beim Marketing. Das zeigt die Handwerkerstudie „Manufactum“, bei der im ersten Teil 4.200 Handwerksmeister befragt wurden. 93 Prozent der Meister geben sich die Bestnote, wenn es um „technische Fähigkeiten und Fachkenntnisse“ geht. Beim Marketing allerdings trauen sie sich nicht mehr ganz so viel zu: Weniger als die Hälfte (42 Prozent) fühlen sich in der Lage, längerfristige Marketing-Strategien zu entwickeln.

Internet wird immer wichtiger

Der zweite Teil der Studie deckt auf, was erfolgreiche und nicht-erfolgreiche Betriebe voneinander unterscheidet. Dazu wurden insgesamt 1.270 Entscheider befragt. Weitgehende Einigkeit herrschte darin, dass das Internet immer wichtiger wird. Bei der Kundenansprache setzen bereits 79 Prozent der Betriebe auf eine eigene Webseite.  Erfolgreiche Betriebe nutzen zudem Online-Jobbörsen bei der Suche nach geeigneten Mitarbeitern – in Zeiten des Fachkräftemangels ein besonders wichtiger Vorteil. Aber auch bei den Handwerksleistungen zeigen sich Unterschiede innerhalb der Betriebe: Kundendienstleistungen und regelmäßige Wartungen gehören zu den wichtigsten Leistungen erfolgreicher Betriebe. Auch ein Trend zu Businessplänen und Leitbildern lässt sich ausmachen. Von der Gruppe der erfolgreichen Betriebe geht schon jeder zweite danach vor.

Die Studie wurde im Auftrag des Ausrüsters Würth vom Künzelsauer Institut für Marketing an der Hochschule Heilbronn und der Münchner Servicebarometer AG durchgeführt.

Ein ausführlicher Bericht über die Manufactum-Studie ist in der Deutschen HandwerksZeitung nachzulesen.

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