Studie: Fernsehen vermittelt verzerrtes Bild der Berufswelt

redaktion News 0 Comments

Handwerk.com berichtet über eine Studie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, derzufolge immer weniger Jugendliche und Heranwachsende Handwerker werden wollen und die diese Entwicklung unter anderem auf den Medienkonsum zurückführt. Fernsehserien wie etwa „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“, bei denen die meisten Darsteller in der Medien- oder Modebranche arbeiten, kommunizieren demnach ein verzerrtes Bild der Berufswelt. Handwerksberufe treten dabei vollkommen in den Hintergrund.

Die Studie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat untersucht, wie Fernsehserien die Berufswahl Jugendlicher beeinflussen. Viele der jungen Zuschauer identifizieren sich mit den Berufen der Charaktere und tendieren eher dazu, den gleichen Beruf wie diese anzustreben. Die Realität der Arbeitswelt ist jedoch gravierend anders: In Deutschland gibt es etwa 40 Millionen Berufstätige, von denen ein Großteil nicht in der Medienwelt zu Hause ist; vielmehr stehen Berufe in der Produktion an vorderster Stelle.

Handwerk.com fordert, das Fernsehen solle ein realistischeres Bild des Handwerks vermitteln, um wieder mehr Nachwuchs für die über 140 Ausbildungsberufe des Handwerks zu interessieren.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*