Nachrichtenagenturen dapd und dpa berichten über MyHammer

redaktion MyHammer in den Medien, News 7 Comments

„My Hammer stellt Auktionsmodell ein“, schrieb heute Morgen die Nachrichtenagentur dapd zugespitzt und zitierte dabei eine Meldung der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Diese Meldung wurde von vielen weiteren Medien aufgegriffen, darunter die Online-Portale der Welt, der Chemnitzer Freien Presse, der Rheinpfalz, des Manager Magazins und der WAZ Mediengruppe (der Westen). Richtig an der Meldung ist die Abkehr von der Rückwärtsauktion, nur dass diese nicht erst Ende diesen Jahres erfolgen wird, sondern bereits längst passiert ist. Wir freuen uns trotzdem über den Bericht und dessen breite Streuung, weil sich das schlechte Image von MyHammer als Rückwärtsauktion immer noch hartnäckig im Handwerk hält, obwohl es schon lange nicht mehr den Fakten entspricht.

Rückwärtsauktionen gibt es schon lange nicht mehr

Ein wesentliches Element der Rückwärtsauktion hat MyHammer vor zwei Jahren beseitigt, indem alle Angebotspreise verdeckt wurden. Seitdem kann nur noch der Auftraggeber Angebotstexte oder Preise sehen, aber kein anderer Handwerker. Ein Unterbieten der Konkurrenz ist damit nicht mehr möglich, jeder Anbieter muss ein eigenes, realistisches Angebot kalkulieren. Diese Änderung war einer von vielen Schritten der MyHammer Qualitätsoffensive hin zu einer Qualitätsplattform für das Handwerk. Eine weitere sehr wichtige Änderung war die Einführung der Handwerkskartenpflicht bei MyHammer. Sie bedeutet: Wer uns keinen Nachweis seiner Anmeldung bei der Handwerkskammer vorlegt, kann bei MyHammer keine Angebote mehr auf Handwerksaufträge gemäß Handwerksordnung (HWO) abgeben. (Unsere gesamte Entwicklung von der „Rückwärtsauktion zur Qualitätsplattform“ ist hier in übersichtlicher tabellarischer Form nachzulesen.)

Erste Handwerksorganisationen kooperieren mit MyHammer

All diese Änderungen führten zu einem Umdenken mehrerer Handwerkswerksorganisationen gegenüber MyHammer, aus früheren Kritikern wurden Partner. Seit Anfang 2012 hat MyHammer Kooperationsverträge abgeschlossen mit der  Bau-Innung Hamburg, der Kreishandwerkerschaft Leipzig und der Kreishandwerkerschaft Oberhavel, weitere sind in Planung. Unsere Qualitätsoffensive, die Handwerkskartenpflicht und die Kooperationen wurden sehr positiv von der Handwerkspresse aufgenommen, u.a. in einem ausführlichen Bericht des Deutschen Handwerksblatts vom 16. Februar, der die Entwicklung von MyHammer in den letzten Jahren sehr gut zusammenfasst.

Und jetzt? MyHammer goes „Branchenbuch 2.0“!

Derzeit arbeiten wir daran, den Kontakt zwischen Auftraggebern und Handwerkern zu vereinfachen, indem wir den Marktplatz (Ausschreibung einstellen und auf Angebote warten) in den Hintergrund rücken und dafür das MyHammer Branchenbuch dem Besucher von www.my-hammer.de als erste Möglichkeit anbieten. Wer also zukünftig auf die Seite kommt, wird nach der Stichwort-Eingabe (zum Beispiel „2 Zimmer streichen in 10117 Berlin“) zunächst passende Handwerker angezeigt bekommen, die er direkt kontaktieren kann. Die Möglichkeit, wie früher eine Ausschreibung zu starten, wird als zweite Option bestehen bleiben – sie tritt aber im Vergleich zu jetzt in den Hintergrund. Erste entsprechende Umbaumaßnahmen haben bereits begonnen und werden hier im MyHammer Blog in den kommenden Wochen dokumentiert. Das Ziel ist, MyHammer als Internet-Branchenbuch für Handwerker zu etablieren, so wie die andere große deutsche Nachrichtenagentur dpa vollkommen zu Recht titelt. Auch dieser Bericht wurde von zahlreichen Online-Medien aufgegriffen, u.a. der Frankfurter Rundschau und dem Focus.

 

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Comments 7

  1. Hallo MyHammer,

    ich hoffe es ist nicht geplant, dass die Ausschreibungen auf Dauer völlig verschwinden, bzw. kein Wert mehr darauf gelegt wird, ausreichend Ausschreibungen auf der Plattform zu haben. Ich finde es gut, dass die Möglichkeit des Direktkontaktes vom Auftraggeber zum Auftragnehmer etwas mehr in den Vordergrund gestellt wird. Der große Benefit von MyHammer gegenüber anderen Branchenbüchern ist aber, dass es sowohl das eine als auch das andere gibt, je nachdem wer welche Variante bevorzugt. Ich gehe davon aus, dass das Thema Zuschlagsprovisionen dadurch auch etwas zurückgefahren wird, um das ganze Gebührensystem weiter zu vereinfachen. Könnten Sie uns da nähere Erläuterungen geben? Vielen Dank.

    1. @ Fred

      Es ist nicht geplant die Ausschreibungen abzuschaffen. Es ist vielmehr genau wie Sie schreiben: Die Möglichkeit des Direktkontakts tritt in den Vordergrund, die Möglichkeit der Ausschreibung bleibt als zweite Option erhalten.
      Das Gebührensystem wird in der derzeitigen Form vorerst beibehalten. Sollte sich dies ändern, werden wir Sie hier auf dem Blog darüber informieren.

      Viele Grüße
      Das MyHammer Presse-Team

  2. Pingback: My Hammer stellt Auktionsmodell in den Hintergrund und wird primär zum Branchenbuch | onlinemarktplatz.de - e-commerce FIRST!

  3. Pingback: Branchenbuch statt Ausschreibungen: MyHammer stellt seine Welt auf den Kopf :: deutsche-startups.de

  4. Wenn die Ausschreibungen wegfallen, unterscheidet sich MyHammer nicht mehr viel von anderen Branchenbüchern, die ggf. auch nachziehen werden mit informativerem Inhalt. Wir fänden das echt schade, wenn es so kommt und können keinen Vorteil darin erkennen. Gerade die Ausschreibungen und der Austausch machen doch MyHammer aus. Wenn die Gerüchteküche erst einmal brodelt ….

    1. @fairplay: Die Ausschreibungen bleiben erhalten. Hier haben wir genau aufgeschrieben, was wir derzeit ändern. Kurz: Es geht darum, die Nutzer, die KEINE Ausschreibung einstellen wollen, sondern lieber direkt einen Handwerker kontaktieren möchten (und das ist die Mehrheit, wie wir aus Umfragen wissen), nicht zu „verlieren“, sondern direkt auf die Handwerker-Profile zu lenken, also auch Ihres! 🙂
      Ihr MyHammer Presseteam

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