Bayerischer Rundfunk berichtet über MyHammer

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„Die Portale legen mittlerweile großen Wert auf Seriosität, damit keine Schwarzarbeiter und Bastler ihre Dienste anbieten. Manche Portale lassen sich auch die Handwerkskarte vorlegen.“ Das sagte  Lothar Semper, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer München und Oberbayern, dem Radiosender Bayern 1 in einem Interview. Und in der Tat: Die Zeiten, in denen es Auftraggebern bei der Handwerkersuche im Internet hauptsächlich auf den Preis ankam, sind bei MyHammer lange vorbei. Genau genommen ist MyHammer zurzeit sogar das einzige Portal, das die Handwerkskarte und bzw. die Gewerbekarte der Handwerkskammer von jedem Handwerker verlangt. Ohne diese kann kein Handwerker ein Angebot auf einen Handwerksauftrag im Sinne der Handwerksordnung (HWO) abgeben.

Lothar Semper sieht Internetportale für Handwerksaufträge aber auch kritisch. So seien diese nur bei „Standard-Aufträgen“, nicht aber für Maßanfertigungen geeignet. Zumindest auf MyHammer trifft dies nicht mehr zu. Denn MyHammer vermittelt Aufträge nicht nur über die Funktion Angebotsabgabe und Auftragsvergabe („Marktplatz“), sondern auch über seine Branchenbuch-Funktion. MyHammer Auftraggeber finden gut bewertete und qualifizierte Handwerker bei MyHammer auch direkt über deren öffentliche Profile samt Kontaktdaten und können diese direkt anrufen. Wenn der Wasserhahn tropft, bekommt man also auch über MyHammer sofort einen Klempner. Auch Vorabbesichtigungen sind kein Problem, komplexe Vorhaben können in Ruhe besprochen und schriftlich fixiert werden.

Hier unterscheidet sich MyHammer also nicht von einer Kontaktaufnahme via gedrucktem Branchenbuch oder Mundpropaganda. Aber die Vorteile des Internets gegenüber beidem bleiben erhalten: Jeder kann auf einen Blick alle Qualifikationen und Bewertungen des Handwerkers sehen, und er wird viel leichter gefunden, weil er bereits dort ist, wo immer mehr potenzielle Kunden nach einem Handwerker suchen: Im Internet. Insbesondere Dachdecker, Maurer und SHK-Betriebe erhalten auf diese Weise auch größere Aufträge von Privatkunden im fünfstelligen Euro-Bereich, beispielsweise Dach-, Fassaden- und komplette Badsanierungen. Es sind also auch die Zeiten vorbei, in denen Handwerker ausschließlich Klein- und Standardaufträge aus dem Internet bekamen.  Aus diesem Grund kooperieren seit Jahresanfang beispielsweise auch die Bau-Innung Hamburg und die Kreishandwerkerschaft Leipzig mit MyHammer.

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