MyHammer bei WDR Servicezeit

Lundquist Neubauer MyHammer in den Medien, Video 5 Comments

Heute Abend um 18:20 Uhr zeigt der WDR in seiner Verbraucherschutz-Sendung „WDR Servicezeit“ unter dem Motto „Handwerkerportale im Internet: Einfach, praktisch und – manchmal tückisch“ – was schief gehen kann, wenn Aufträge nicht über MyHammer vergeben werden.

Die Vorschau des Beitrags gibt es schon jetzt hier online zu sehen

UPDATE 22.09.11: Hinter dem Link ist jetzt die gesamte Sendung zu sehen. Das Thema Handwerker-Portale und MyHammer kommt gleich am Anfang.

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Comments 5

  1. @MH:
    Wir haben soeben mit Interesse (und nicht geringem Entsetzen) den Beitrag im WDR-Fernsehen über Handwerkerauktionen im Internet gesehen.
    Der Moderator konnte ja gar nicht oft genug mitteilen, daß man ja soooooo sehr sparen würde, wenn man denn übers Internet sich einen Handwerker sucht. Wie läßt sich das in Übereinklang bringen mit den Versuchen, den Auftraggebern endlich klarzumachen, daß sie auch im Internet qualitativ hochwertige Arbeiten zu „guten“ (nicht zu billigen) Preisen erhalten können.
    Außerdem halten wir es für ziemlich daneben, wenn mitgeteilt wird, daß es „gefährlich“ sei, einen Handwerker über das Branchenbuch herauszusuchen und direkt mit diesem Verträge abzuschließen. Somit wurde die gängige Meinung unterstrichen: Handwerker auf MH sind zweit- bis drittklassige Handwerker, die auf „normalem“ Wege (eben dem herkömmlichen Wege) nicht vernünftig arbeiten würde und mit denen man keine Verträge abschließen sollte! Man bräuchte den „Druck der Negativbewertungen“ ???? Ganz ehrlich : geht’s noch??????? Wie oft werden wir Handwerker mit Negativbewertungen erpreßt (wenn nicht ein paar hundert Euro nachgelassen werden, dann gebe ich Ihnen eine Negativbewertung). Muß man die Auftraggeber jetzt noch mit der Nase darauf stoßen, wie sie Handwerker betrügen können?????
    Und auch eine Rüge an den Mitarbeiter der HWK in NRW: warum soll der Handwerker immer das volle Risiko tragen. NATÜRLICH arbeiten Handwerksbetriebe mit Kostenvoranschlägen und nicht mit Angeboten. Und warum wohl??? Nicht um – wie hier fälschlicherweise dargestellt – hinterher den Preis in die Höhe zu treiben. Nein : häufig treten im Rahmen der Durchführung der Arbeiten unvorhersehbare Erschwernisse auf (Handwerk = Arbeit, die mit der Hand – manchmal unter Zuhilfename von Maschinen – erledigt wird auf Untergründen, die nicht immer im Vorfeld abschließend rechtssicher beurteilt werden können!!!) Soll denn immer nur der doofe Handwerker hier das Risiko tragen? Wie kann nur ein Mitglied der Handwerkskammer Kunden dazu raten, dafür Sorge zu tragen, daß sie „bindende Angebote“ erhalten. Das geht nun einmal nicht bei allen Gewerken. Gerade ein Mitarbeiter der Handwerkskammer sollte um die Probleme im Handwerk besser Bescheid wissen und nicht solche inkompetenten Äußerungen von sich geben.
    Im großen und ganzen wurde wieder das übliche Klischee bedient: der Handwerker ist der „Böse“, der den Kunden nur über den Tisch ziehen will. Die Auftraggeber sind die „Opfer“.
    Nur am Rande wurde die schlechte Zahlungsmoral auf der Auftraggeberseite angesprochen, die schon so manchen Betrieb schlicht in die Pleite getrieben hat.
    Wir hätten da wirklich einmal eine große Bitte: wie wäre es, wenn nicht nur Kunden und Handwerkskammermitarbeiter und unqualifizierte Moderatoren zu Wort kämen sondern auch betroffene Handwerker! Die einseitige Berichterstattung geht uns wirklich massiv auf die Nerven und schädigt das Handwerk. Reicht es denn nicht, daß auf fast jedem Fernsehsender annähernd täglich Auftraggebern gezeigt wird, wie sie Handwerker über den Tisch ziehen können??? Kann nicht einmal eine wirklich NEUTRALE Berichterstattung erfolgen, die die Probleme ALLER Beteiligten aufzeigt?
    Es gibt schwarze Schafe unter den Handwerkern und Dienstleistern (ob im Internet oder in den „Gelben Seiten“ oder sonstwo). Aber es gibt sie mindestens ebenso häufig auf der Auftraggeberseite.
    Und mal ganz im Ernst: wer für € 350,00 einen vollständigen Umzug erledigt wissen will – selbstverständlich brutto (somit 19 % = Umsatzsteuer !!!) (mit Möbelabbau, etc.), der kann doch in der Tat nicht all zu viel erwarten, oder??? Wir haben uns bei dem Beitrag so sehr geärgert, daß wir nicht ganz bei der Sache waren. Aber rechnen wir doch mal fiktiv nach:
    1 Arbeitstag x 8,00 Stunden x 2 Mitarbeiter = 16,00 Arbeitsstunden. € 294,18 Nettoverdienst. Ziehen wir jetzt mal die KFZ-Kosten „gnädig“ mit lediglich € 35,18 netto ab = verbleiben dem Unternehmer € 259,00. Teilen wir diese Summe durch 16 geleistete Arbeitsstunden = ein Stundensatz von € 16,19. Klingt auf den ersten Blick akzeptabel : aber : der Bruttolohn eines Mitarbeiters ist nicht „die Ende der Fahnenstange“. Circa 1/3 des Bruttolohns muß an Sozialversicherungsabgaben „oben drauf“ gesattelt werden (nennt man Arbeitgeberanteil!) Gehen wir davon aus, die Mitarbeiter verdienen schlecht – sagen wir einmal € 9,00 brutto / Std. = Kostenlast für den Umzugsunternehmer: mindestens € 12,00 brutto / Std. pro Mitarbeiter. Bleiben ihm € 4,19 pro Stunde. Nun muß er aber seine Haftpflichtversicherung, Berufsgenossenschaft, seine KFZ-Nebenkosten sowie weitere Kosten umlegen. Es bleibt ihm : GERADE MAL NIX, wenn nicht sogar ein Minus!!!
    Man muß schon ein wenig die Realitäten berücksichtigen und die Kirche im Dorf lassen!!! Und die Schilderung der Kundin, daß der Umzugsunternehmer „ausgerastet“ sei : kann man ja wohl verstehen, wenn man am Existenzminimum lebt und die Nerven des Umzugsunternehmers vermutlich ohnehin schon blank lagen. Gut : man sollte sich als Dienstleister oder Handwerker in einem solchen Fall „am Riemen reißen“ und wir finden ein solches Verhalten natürlich auch unschön. Aber auch der Umzugsunternehmer ist nur ein Mensch!
    UND: wer mit Erdnüssen bezahlt, sollte sich nicht wundern, wenn er Affen beschäftigt (der betroffene Umzugsunternehmer möge mir verzeihen, wir wollen ihn hiermit nicht persönlich angreifen sondern der Auftraggeberseite mal aufzeigen, was sie da eigentlich verlangen!)
    Und zur Klarstellung: wird ein Auftrag direkt über die Plattform von MH abgeschlossen, so handelt es sich lediglich um eine unverbindliche Willenserklärung des Auftraggebers, den Handwerker, dem er den Zuschlag gegeben hat, die Arbeiten durchführen zu lassen. Er hat dann (natürlich : Kunde ist König) ein 14-tägiges Widerrufsrecht (welches dem Auftragnehmer versagt bleibt. Dennoch: es ist sowieso nur eine unverbindliche Willenserklärung. MH hat nun aber Anspruch auf die Vermittlungsprovision (dies rügen wir ausdrücklich NICHT, denn MH hat seinen Teil der Arbeit – die Vermittlung – erledigt). Es ist aber nun Aufgabe des Dienstleisters / Handwerkers, dem Kunden eine verbindliche Auftragsbestätigung zuzusenden. Erst wenn diese in unterschriebener Form wieder dem Betrieb vorliegt, ist der Auftrag bindend zustande gekommen. Wer hier anders arbeitet, ist selber Schuld! Jedenfalls kann kein Auftragnehmer allein auf Grund des „Auftragszuschlages“ im Internet hinterher beim Auftraggeber einklagen, die Arbeiten auch durchführen zu dürfen. Der Auftraggeber sitzt – wie immer – am längeren Hebel. Er kann sogar – selbst wenn die Arbeiten niemals zur Durchführung kommen – je nach Lust und Laune den Dienstleister / Handwerker negativ bewerten (er hat ja den „Zuschlag“ über MH erteilt). HIER GIBT ES NACHBESSERUNGSBEDARF.
    Wir beantragen somit : eine Richtigstellung (bzw. Vervollständigung) des Beitrages vom 21.09.2011 um 18.20 Uhr im WDR-Fernsehen!!!! Und wir beantragen, daß der Moderator dann seine unqualifizierten Zwischenrufe unterlassen möge!!!

  2. NACHTRAG:
    Es waren 3 (!!!) Mitarbeiter bei dem Umzug tätig :
    Netto € 294,18 abzüglich Umzugsfahrzeugkosten (minimal) mit € 35,18 netto = € 259,00 netto. 3 Personen x 8,00 Std. = 24,00 Std. / € 259,00 : 24,00 Stunden = € 10,79.
    Mitarbeiter kostet aber schon brutto € 12,00 (mit Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung). FAZIT: ein Minus von € 1,21 pro Stunde : und sämtliche „sonstigen“ Betriebskosten sind auch noch nicht gedeckt. Wer mag es jetzt noch dem Umzugsunternehmer verübeln, daß er „ausgerastet“ ist?????
    UND: die Firma existiert heute nicht mehr!!! (???) – woran mag’s wohl liegen???
    Wer hier wen erpreßt hat, steht dann vielleicht auch auf einem ganz anderen Blatt Papier?
    Und : welche „Gehaltserhöhung“ hat der Umzugsunternehmer den „erpreßt“. Mit € 100,00 brutto mehr war er vermutlich dann gerade in der Kostendeckung!!
    Jetzt mögen viele Auftraggeber sagen: selber Schuld, wenn ein Betrieb solche Aufträge annimmt.
    Aber mal ganz ehrlich: jeder Auftraggeber wird immer wieder auf verzweifelte Menschen stoßen, die zufälligerweise Handwerker oder Dienstleister sind.
    Und : ob man das mit seinem eigenen Gewissen dann verantworten kann?
    Muß jeder für sich selber beantworten!
    Wir sind jedenfalls dankbar für jeden klar denkenden und realistischen Auftraggeber, der über den Tellerrand hinausschaut und darüber nachdenkt, wie Preise zustande kommen.
    Ein Dank an all diese Auftraggeber, die es glücklicherweise gibt und die akzeptieren, daß alles nach dem Motto „leben und leben lassen“ geschehen sollte. So sind hinterher alle beteiligten Parteien glücklich und zufrieden: der Auftraggeber und der Auftragnehmer!
    Diejenigen, die jedoch kein Gewissen, keine Skrupel und keine Moral haben, mögen bitte aufhören, über Handwerker und Dienstleister zu schimpfen. Jede Leistung hat ihren Preis. Wer diesen nicht bezahlen möchte, der möge doch bitte seine Arbeiten selber durchführen oder aber sich nicht wundern, wenn er von übellaunigen Dienstleistern und Handwerkern bedient wird, die dann vielleicht auch mal die Nerven verlieren, weil sie den „Auftrag“ aus reiner Verzweiflung angenommen haben. Wir sind alle nur Menschen : Auftraggeber und Auftragnehmer. Es wäre hilfreich, wenn immer der gebotene Respekt und die gebotene Rücksichtnahme gewahrt blieben!

  3. Die Auftraggeberin , hat vieles falsch gemacht .
    350,00 € mal im ernst ??!?!?!!?
    warum zeigt man nicht ein sehr posititves Beispiel als Gegensatz????
    Habe selbst einen positven Satz und 20 in dem Beitrag gehört .
    Schande an die Dienstleister( Proleten ) , für wen haltet Ihr euch ?

    Raus mit denen aus My hammer und aus der Wirtschaft .
    Neín ich könnt mcih nur aufregen .

  4. Der Beitrag ist doch nur ein Abklatsch eines unlängst breitgetretenen Beitrags einer Auftraggeberin, die billig ihr Bad renoviert haben wollte mit allerhöchsten Ansprüchen und reingefallen ist, weil niemand zu solch einem Preis arbeiten kann. Dasselbe war wohl hier der Fall mit dem Umzugsunternehmen. Beide Handwerker wurden zwar über MyHammer gefunden, aber außerhalb beauftragt. Das ist allein schon einmal Betrug an MyHammer von denen, die Plattform kostenlos benutzen. Wäre die Sache in beiden Fällen gut gegangen, dann wäre kein Wort darüber verloren worden. Dass die Medien hier eine einseitige Position vertreten, finden wir inakzeptabel, weil Medien neutral berichten sollten. Wir haben keinerlei positive Argumente gehört. Was ist mit den vielen positiven Bewertungen bei MyHammer? Was ist mit den vielen seriösen Handwerkern bei MyHammer. Was ist mit den vielen hochkarätigen Auftraggebern, die auch etwas ausgeben möchten für hochwertige Qualität? Wir haben darüber kein einziges Wort vernommen. Und dann soll der Verbraucher sich ein neutrales Urteil erlauben? Für mich war der Bericht jedenfalls nur aufgewärmtes Spektakel, nichts weiter. Und um gerade diese Gruppe von Auftraggebern aufzugreifen: Es gibt sogar Preisdrücker mit einer originellen Masche: Ich bestelle einen Maler für die Auffrischung meiner Wände und bekomme die Auffrischung meines Parkettbodens gratis dazu. Der hat ja eine Haftpflichtversicherung. Ich behaupte einfach, dass der Maler einen hellen Streifen auf dem Boden hinterlassen hat. Die übrigen Farbunterschiede und Ausbleichungen vom Teppich sind egal. Das wurde bei uns schon abgezogen, leider ohne Erfolg, weil der AG es nicht beweisen konnte und wir auch keinen Schaden verursacht haben. Das ist eine ganz fiese und billige Masche und jeder Handwerker tut gut daran, auf jeden Fall vorher Bilder von vorhandenen Katzern, Überstreichungen oder Beschädigungen zu machen, damit er es anschließend auch beweisen kann. Und auf jeden Fall hinterher eine Abnahmebestätigung unterschreiben lassen.

  5. Bei dem Beispielfall, der sicher kein Einzelfall ist, hätte ich so reagiert: Wenn der Umfang der Ausschreibung entsprochen hat und das Umzugsunternehmen dann plötzlich mehr Geld haben möchte und Druck ausübt, dass es sonst nicht weiterarbeitet, dann hätte ich gesagt, dass Sie gehen können, ich ein anderes Unternehmen beauftragen werde für den Rest und ihnen dann die Rechnung schicke. Vertrag ist Vertrag. Wenn es aber so war, dass statt den angegebenen 30 Kartons plötzlich 50 Kartons stehen und noch ein Sofa und vier Stühle und ein Kleiderschrank, auch das ist kein Einzelfall, dann ist der Auftrag umfangreicher geworden und ein Mehrpreis ist dann auch gerechtfertigt. Dies wurde von den Medien in keinster Weise hinterfragt, sondern nur das geschluckt, wass der Auftraggeber vorgegeben hat. Wir erleben es oft, dass noch Zusatzarbeiten untergeschoben werden, „ach, wenn Sie schon mal hier sind, können Sie noch die Gardinenleiste und das Regal anbringen?“. Solche „Kleinigkeiten“ werden dann kostenlos mitgemacht, aber natürlich nur bis zu einem bestimmten Rahmen.

    In dem anderen Fall-Beispiel hat der AG zugesehen, wie sein Bad verpfuscht wurde. Hierzu erspare ich mir weiteren Kommentar. Die Medien haben auch dort nur einseitig berichtet.

    Die Medien rufen vielmehr dazu auf, mit einer angedrohten Negativbewertung zu „erpressen“, was wir auch schon erlebt haben, wenn Zahltag war. Mit keinem Wort wird jedoch erwähnt, wie der AN sich davor schützen kann.

    Objektiv ist, wenn man alle Dinge von zwei Seiten betrachtet. Dies vermisse ich allerdings in beiden Fällen.

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