„Viele Handwerksbetriebe verharren noch immer im Tiefschlaf“

Lundquist Neubauer Handwerkerseite des Jahres 6 Comments

„Das Handwerk muss im Internet endlich aufwachen,“ so Werner Deck

Zu diesem kritischen Urteil kommt Werner Deck, Gewinner der Handwerkerseite des Jahres 2011 und Deutschlands Mr. Social Media des Handwerks. 46 Prozent der Handwerksbetriebe haben immer noch keine eigene Internetpräsenz und „verschlafen damit eine wichtige Entwicklung,“ so Malermeister Deck, der seit vielen Jahrzehnten einen eigenen Malerbetrieb in Eggenstein-Leopoldshafen bei Karlsruhe hat. Insgesamt 1.600 Handwerkbetriebe hat Deck für seine Studie unter die Lupe genommen.

Dass nur knapp über die Hälfte der Handwerksunternehmen eine eigene Webseite besitzt, hat den Badener überrascht. Schließlich suchen heute schon 42 Prozent der Deutschen einen Handwerker über das Internet – Tendenz steigend. Warum das Handwerk in Zukunft nicht am Internet vorbeikommt, erklärt der twitternde Malermeister auch: „Handwerksbetriebe, die im Internet gut aufgestellt sind, werden künftig den Markt beherrschen.“

 

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Comments 6

  1. Die Studie sagt nur, dass 42 % der Deutschen einen Handwerker im Internet suchen. Um im Internet gefunden zu werden, reicht eine Webseite nicht. Zum Beispiel werden viele Handwerker werden nur dann gefunden, wenn der Kunde konkret nach dem Namen sucht. Die Hinweise des Werner Deck sind für mich unvollständig und pauschal. My Hammer ist doch ein gutes Beispiel, wie Handwerker gefunden werden und Umsatz machen. Wie können Sie Werner Deck zum Mr. Social Media ernennen?

  2. @faiplay, was Sie sagen stimmt nur bedingt. Eine Webseite reicht um gefunden zu werden. Diejenigen die heute einen Maler suchen, es kann auch jedes andere Gewerk sein, suchen nach einem Maler in dem Ort, oder in der Region in der sie wohnen. Z.B. Maler Bonn, Maler Freiburg etc. Keiner gibt doch bei Googel ein „suche Maler“. Diejenigen die den Handwerker den sie schon kennen googlen suchen nach den Kontaktdaten weil Sie z.B. die Tel. Nr. nicht zur Hand haben. Und wenn Sie Ihren Handerker nicht finden? Suchen sie dann weiter oder nehmen Sie vielleicht einen anderen der eine Webseite hat. Ich würde es als Handwerker nicht darauf ankommen lassen. Wichtig ist es einer Webseite regional auszurichten.

  3. @handwerker-ins-netz: Ich fühlte mich gar nicht angesprochen.
    Das Internet ist die Zukunft – das dürfte doch wohl unstreitig sein. Wer nicht umdenkt, bleibt auf der Strecke, siehe Handel. Jeder nutzt es anders und das ist gut so. Das eine schließt das andere ja nicht aus. Ein teurer Internet-Telefoneintrag hat uns keinen einzigen Kunden gebracht. Über MyHammer machen wir dagegen seit Jahren gute Geschäfte, das Preis-/Leistungsverhältnis ist fair und akzepabel, manchmal etwas schwerfällig und mühsam, was Umsetzung von Vorschlägen angeht, dennoch kundennah, was man z. B. von ebay nicht behaupten kann. Die verwalten sich lediglich selbst. Auf irgendwelche Studien gebe ich schon mal gar nichts, das sind doch nur irgendwelche Mittelwerte, wenn überhaupt.
    Da vertraue ich doch lieber meinen persönlichen Erfahrungen und lass mich nicht von irgendwelchen Zahlen manipulieren.

  4. Der theatralische Auftritt von Herrn Deck im Internet ist jedenfalls schon mal gelungen.

    Die Möglichkeiten im Internet sind nahezu unbegrenzt. Über Google erhält man nicht nur Standort-Angaben, sondern gleichzeitig noch Hinweise und Verknüpfungen zu MyHammer-Aktivitäten mit Bewertungsauszug.

    Das hat mir heute ein Lächeln auf’s Gesicht gezaubert und mir wieder mal bestätigt, wie umfangreich MyHammer seine Mitglieder unterstützt. Vielen Dank dafür.

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