Bringt MyHammer dem Handwerk wirklich Kunden? Oder kann nicht sein, was nicht sein darf?

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Das Handwerk kommt allmählich im Internet an. Das ist gut, denn die Kunden sind schon da: 42 Prozent der Auftraggeber gehen zuerst online, wenn sie einen Handwerker suchen. Das fand eine von MyHammer beauftragte repräsentativeInnofact-Umfrage im Mai dieses Jahres heraus – vergleichbare Studien haben durchweg ähnliche Ergebnisse. Letztlich ist das für uns bei MyHammer nach fünf Jahren am Markt nichts Neues – trotz der von einigen Handwerkern öffentlich immer noch vorgetragenen Vorbehalte. In letzter Zeit beobachten wir nun eine starke Zunahme von Seminaren der Handwerkskammern zum Thema: „Wie finden Handwerker Kunden im Internet?“ Auch Handwerksmedien wie die Deutsche HandwerksZeitung beschäftigen sich immer häufiger mit dem Thema – ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Informationsbedarf unter Handwerkern riesig ist.

Völlig zu Recht wird in diesen Seminaren und Artikeln erklärt, wie eine eigene Website gestaltet und vor allem wie sie am besten gefunden wird – durch geschickte Suchbegriffe und lokale Eingrenzung bei Google Anzeigen. Doch eine weitere naheliegende und sogar noch einfachere Methode, über das Internet direkt an Aufträge zu kommen, nämlich über Auftragsplattformen wie MyHammer, wird meist nicht erwähnt.

Warum ist das so? Ein Wissenschaftler hat uns neulich erzählt, er sei von offizieller Seite darum gebeten worden, die „Dumpingportale“ bei seinen Handwerker-Seminaren zum Thema Internet auszuklammern. Doch beim Bier im Anschluss an die Seminare werde er dann von vielen Handwerkern gefragt, wie das denn mit MyHammer und den Bewertungen im Internet sei. Sollen hier etwa Vorurteile gepflegt werden? Zum Beispiel, dass bei MyHammer immer der Billigste gewinnt? Das ist schlicht falsch – in 75 Prozent aller Fälle bekommt nicht der günstigste den Auftrag. Ein weiteres Vorurteil ist, dass MyHammer die Schwarzarbeit fördere. Dazu sagt der Leiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit in Berlin, Dennis Kolberg: „Dass es im Internet mehr Schwarzarbeit gibt ist Quatsch, das zeigen unsere Stichproben“. Ausschreibungen und Angebote sind bei MyHammer öffentlich einsehbar – und Transparenz ist ein großer Hemmschuh für Schwarzarbeit.

An den Fakten kann es nicht liegen, dass MyHammer von vielen immer noch verteufelt wird. Selbst wer keine Angebote auf Online-Ausschreibungen abgeben und nur im Internet gefunden werden möchte, wird das mit seinem Profil inklusive Bewertungen und geprüfter Qualifikationen bei MyHammer besser als bei fast allen anderen Online-Branchenverzeichnissen, beispielsweise meinestadt.de oder klicktel.de. Das wissen wir aus der Innofact-Umfrage vom Mai. Generell gilt: MyHammer Handwerker haben eine bessere Auslastung und sind zufriedener als der deutsche Durchschnitts-Handwerker, wie eine im August durgeführte Befragung unter 934 Handwerkern im Vergleich zum „ZDH-Kurzbericht zur Konjunktur 2. Quartal 2010“ ergab. Studien von der Humboldt-Universität und dem Fraunhofer-Institut haben herausgefunden, dass Handwerker über MyHammer überdurchschnittlich viele Neukunden finden, die noch nie vorher einen Handwerksauftrag vergeben haben und noch dazu bereit sind, gutes Geld auszugeben. Ganz anders als der „Geiz-ist-Geil“-Impuls, den viele bei Internetkunden vermuten. Oder kann etwa nicht sein, was nicht sein darf?

Hier geht zur Präsentation über MyHammer, die für Seminare zum Thema „Handwerk und Internet“ geeignet ist.

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Comments 5

  1. Hallo Herr Berger de Leon,

    wie wollen sie dem denn entgegentreten ?

    Nur vom Jammern

    “ …… alle denken wir fördern Schwarzarbeit „, oder
    “ …. warum wird MH verteufelt“, oder
    “ … MH wird aber nicht erwähnt “ !!

    wird die Situation nicht besser.

    Sie ist in den 3 Ländern (D,GB,A) schon schlimm genug, (siehe Q2 Bericht) und wird mit dem Eintritt in den USA nicht besser.

    Also, was oder besser wie wollen Sie das ändern ?

    Nelen
    P.S. Ich bin „eigentlich“ zufriedener Handwerker.

    1. @nelen: Wir schätzen konstruktive Kritik und Anregungen, wie wir uns verbessern können. Ihr Kommentar bezieht sich offensichtlich auf unsere Geschäftsstrategie, also um sind börsenrelevante Informationen. Die Mehrheitsaktionärin von MyHammer, die MyHammer Holding AG, ist gehalten, die eigens für die Investor Relations vorgesehenen Kommunikationskanäle zu nutzen, dies sind z.B. Finanzberichte, Corporate News und Ad-hoc-Mitteilungen. Der Grund dafür ist unter anderem, die rechtlich vorgegebene Gleichbehandlung der Aktionäre zu gewährleisten. Unseren Unternehmens-Blog nutzen wir nicht für IR-relevante Informationen (es sei denn, sie wurden bereits an anderer Stelle veröffentlicht, wie oben angegeben). Bitte haben Sie daher dafür Verständnis, dass wir uns zu IR-relevanten Fragen hier grundsätzlich nicht äußern.

  2. Sehr geehrter Herr Genzmer,

    ich verlange ja nicht mir zu sagen wie My-Hammer endlich Gewinne schreiben kann und was sie in der Hinsicht vorhaben.

    Was bitte schön hat die Bitte an Herrn BdL um Stellungnahme wie er das schlechte Image von My-Hammer ändern will, mit IR-relevanten Aussagen zu tun ?

    1. @nelen: In ihrem ersten Kommentar bzw. ihrer ersten Frage nehmen Sie Bezug auf den Q2-Bericht sowie den Markteintritt in den USA – das sind eindeutig IR-relevante Themen. Zum Thema Image von MyHammer antworten wir gerne: Das Image von MyHammer ist auf Auftraggeber-Seite unserer Erfahrung nach schon sehr gut (Siehe Innofact-Umfragen 2009 und 2010, hier zu finden unter „Pressemitteilungen“), und an der Verbesserung des Images auf Auftragnehmer-Seite arbeiten wir konsequent und kontinuierlich seit zwei Jahren. Wir entwickeln das Produkt MyHammer konsequent weiter in Richtung „mehr Qualität“: Die Einführung der Partner-Pakete vor knapp zwei Jahren hat dafür gesorgt, dass „schwarze Schafe“ von der Plattform verschwunden sind. Der Wettbewerb um Aufträge wurde damit nicht nur deutlich fairer, sondern die Qualität der Angebote und Anbieter hat sich damit erheblich verbessert. Dies haben uns viele Handwerker bestätigt. Genauso wichtig ist unsere stetig verbesserte Dokumentenkontrolle bei den MyHammer Auftragnehmern: Nur wer uns beispielsweise einen Meisterbrief vorlegt, darf dies in seinem MyHammer Profil auch angeben. Diese und weitere Änderungen sind dem Handwerk und seinen Organisationen nicht verborgen geblieben: Wir beobachten dort zunehmend ein Umdenken, was „das Internet“ im Allgmeinen und MyHammer im Besondern angeht. Dass dieses Umdenken stattfinden, können Sie auch auf diesem Blog regelmäßig nachlesen, z.B. in den Äußerungen der Handwerker, die wir hier als „Handwerker des Monats“ veröffentlichen. Als Leser dieses Blogs haben Sie sicherlich auch von unserem Ende August organisierten Info-Tag mitbekommen, zu dem wir die interessierte Öffentlichkeit eingeladen haben – eine weitere Maßnahme zur Imageverbesserung. Die Berichte darüber können Sie in diesem Blog abrufen, ebenso die Präsentationen, die u.a. die Image- und Qualitätsverbesserung von MyHammer zum Gegenstand haben, und nicht zuletzt die Videoaufzeichnung der Abschlussdiskussion. Hier kamen nicht nur Handwerker zu Wort, sondern auch der Leiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Berlin; Fragen von Gästen wurden ebenfalls beantwortet. Wir geben Ihnen im Übrigen völlig Recht: Wir müssen diesen Weg konsequent weitergehen – und das tun wir auch. Das zeigen wir ja allein schon mit diesem Blog, den wir regelmäßig pflegen und in dem wir auch kritische Diskussionen zulassen, wie z.B. bei der Einführung des Partner-Pakets 500, an der Sie selbst sich ja auch beteiligt haben. Eine weitere Maßnahme in diese Richtung ist die im Sommer eingeführte Feedback-Funktion, die sehr gut angenommen wird: Hier können Nutzer Verbesserungsvorschläge einreichen und diskutieren – auch dies öffentlich. Zu allen genannten Maßnahmen zur Imageverbesserung gehört auch, dass wir zu öffentlichen Äußerungen oder Medienberichten Stellung zu nehmen, wenn wir dies für angebracht halten. Wie zuletzt geschehen in dieser Kolumne von Herrn Berger-de León. Alle erwähnten – und weitere – Maßnahmen werden wir wie gesagt fortsetzen – dann nachzulesen u.a. hier in diesem Blog 🙂

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