Ärger mit Handwerkern vermeiden – acht Tipps von MyHammer

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Wer kennt das nicht: Missverständnisse zwischen Handwerkern und Bauherren führen oft zum Pfusch am Bau und es entstehen weitere Kosten. Dies führt nicht selten zum Rechtsstreit und somit auch zu finanziellen Problemen. Ersparen Sie sich den Stress, indem Sie vorsorgen. Wenn Sie unsere Tipps beachten, sparen Sie nicht nur Geld, sondern auch Nerven.

Auswahl: Bei Einzelleistungen ist es wichtig, einen qualifizierten Handwerker zu finden. Der Eintrag in der Handwerkerinnung zeugt nicht automatisch von Qualität. Am besten ist es, sich im Bekanntenkreis umzuhören, oder das Bewertungssystem einer Onlineplattform zu beherzigen.

Kostenvoranschlag: Holen Sie sich immer zwei bis drei verschiedene Kostenvoranschläge ein.

Vertrag: Bei größeren Bauvorhaben ist es wichtig, die Dauer, den Preis und die benötigten Materialien vertraglich festzuhalten. Bei Nichteinhaltung des Abgabetermins kann der Handwerker mit einer Geldstrafe rechnen. Wichtig ist auch, dass die Material- und Arbeitskosten getrennt aufgeschlüsselt werden, da diese steuerlich relevant sind.

Zwischenabnahme: Um spätere Korrekturen und weitere Kosten zu vermeiden, sollten Sie eine Zwischenabnahme mit dem Handwerker verabreden.

Sicherheitseinbehalt: Dieser beträgt drei bis fünf Prozent der Rechnungssumme. Der Betrag wird erst zum Ende der vier- bis fünfjährigen Gewährleistungsfrist an den Auftragnehmer ausgezahlt. Meistens kommt er in Form einer Bankbürgschaft seitens des Handwerkers vor.

Koordination: Bei großen Vorhaben ist eine professionelle Koordination unumgänglich. Es empfiehlt sich, ein Generalunternehmen oder einen Architekten zu beauftragen.

Streit: Oft kommt es zum Streit zwischen Handwerker und Bauherr. Hier ist es wichtig, sich an die Bauschlichtungsstellen der Handwerkskammern und Innungen zu wenden, um eine zufriedenstellende Einigung zu erzielen.

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