Schluss mit Handwerksauktionen!

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Es gab mal eine Zeit, in der das Motto „Geiz ist Geil“ berühmt wurde; das war Mitte des vergangenen Jahrzehnts. In der Zeit wurde auch MyHammer gegründet, und es war auch die Zeit, in der das Internet für „billig“ stand. Aus damaliger Sicht war es für MyHammer logisch, den MyHammer Marktplatz als Rückwärtsauktion zu gestalten.

Wir haben aber schnell gemerkt, dass das bei Handwerks- und Dienstleistungen kein hilfreiches Verfahren ist. Das gilt übrigens nicht nur für Handwerker, für die der Preiskampf eine existenzielle Gefahr bedeuten kann, sondern auch für die Verbraucher (Auftraggeber).

Denn sie wollen keinen Pfusch, sondern ordentliche Arbeit und hochwertige Dienstleistungen: Das gilt für den Hausbau, Renovierungsarbeiten und Umzüge genauso wie für Haushaltshilfen bis hin zum Babysitter. Handwerker und Dienstleister sind Leute, die man in die eigene Wohnung lässt; da ist Vertrauen besonders wichtig. Und man erwartet Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und Qualitätsarbeit.

Das alles hat seinen Preis und wir wissen heute, dass die MyHammer Auftraggeber auch bereit sind, dafür zu bezahlen.

Das spricht aber nicht gegen einen fairen Wettbewerb unter den Anbieten – im Gegenteil: Die „Guten“ sollen sich durchsetzen – mit Qualifikationen, Bewertungen, Referenzen und natürlich auch mit gut kalkulierten Angeboten. Das geht am besten durch Transparenz. Daher sind Ausschreibungen das fairste und ehrlichste Verfahren – für beide Seiten: Auftraggeber können sich ein Bild machen von den Anbietern und den Angeboten. Handwerker und Dienstleister auf der anderen Seite können sich nicht nur den ausschreibenden Auftraggebern sondern auch den tausenden interessierten MyHammer Kunden präsentieren, die täglich das MyHammer Portal durchstöbern, um sich im eigenen Interesse zu informieren.

Daher haben wir – anders als viele meinen – schon lange das Verfahren der Rückwärtsauktion bei uns abgeschafft. Und die Nutzer geben uns recht: Mehr als 70 Prozent vergeben ihren Auftrag nicht an den günstigsten Anbieter, im Gegenteil: die Mehrheit der Ausschreibungen wird vom Preis-Bewertungssieger gewonnen. Das entspricht unserem  Motto: Möge der Beste gewinnen, nicht der Billigste!

Zu guter Letzt. Ich bin erschrocken, wenn ich sehe, dass unsere Wettbewerber leider genau das noch nicht verstanden zu haben scheinen, denn das schadet der Handwerkersuche im Internet insgesamt und auch dem Image der Handwerkerportale.

Deshalb: Schluss mit Handwerksauktionen! Wer einen Handwerker finden will, schreibt seinen Auftrag aus – so sind die Anbieter frei in ihrer Angebotsabgabe und die Auftraggeber frei in ihrer Auswahl des Handwerkers.

In diesem Sinne:

MyHammer – Gute Arbeit! Guter Preis!

Ihr

Markus Berger-de León

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Comments 3

  1. Hat my hammer jahre für gebraucht das zu erkennen – jedoch ist es leider noch so das GEIZ IST GEIL in den Köpfen von my hammer kunden steckt . leider

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