MyHammer gibt Schwarzarbeit keine Chance

redaktion Ankündigungen 156 Comments

Wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, sollen in Zukunft nur noch Inhaber einer Handwerkskarte bzw. Gewerbekarte der Handwerkskammer an Handwerksaufträgen teilnehmen können.

Warum:

Damit gibt MyHammer der Schwarzarbeit keine Chance, stärkt weiter das Handwerk, schafft mehr Transparenz und fördert einen fairen Wettbewerb. Zudem wird die Qualität der Angebote für die Auftraggeber bei MyHammer erhöht.

Wie:

MyHammer orientiert sich an der Handwerksordnung und teilt Ausschreibungen entsprechend in zulassungspflichtiges Handwerk, in zulassungsfreie Gewerke und handwerksähnliche Gewerbe sowie in Tätigkeiten, die nicht der Handwerksordnung unterliegen, ein. So können nur noch Handwerker, die bei MyHammer einen entsprechenden Nachweis hinterlegt haben, an Handwerksaufträgen teilnehmen. Sollte eine Ausschreibung falsch eingeteilt sein, können Sie uns darüber informieren und wir prüfen den Änderungswunsch.

Nachweise für Handwerksaufträge

Ausschreibungen, die nicht der Handwerksordnung unterliegen, sind von dieser Maßnahme nicht betroffen.

Wann:

Ab sofort helfen wir Ihnen leichter zu erkennen, ob Sie die Teilnahmevoraussetzung erfüllen, indem wir einen Hinweis anzeigen.
In 2 Wochen schafft MyHammer auch die technischen Voraussetzungen dafür, dass nur noch Betriebe an Handwerksaufträgen teilnehmen können, wenn die entsprechenden Nachweise bei MyHammer hinterlegt sind.

Was ändert sich?

Generell ändert sich nichts für Sie. Wie auch bisher, dürfen Sie nur an Ausschreibungen gemäß den gesetzlichen Vorschriften teilnehmen. Neu dabei ist lediglich, dass MyHammer die Teilnahme an Handwerksaufträgen an den Nachweis der von der Handwerkskammer ausgegebenen Handwerks- bzw. Gewerbekarte knüpft.

Überprüfen Sie Ihre Daten!

Haben Sie Ihren Nachweis (Eintragung in die Handwerksrolle bzw. Gewerbe-/Handwerkskarte) bereits bei MyHammer hinterlegt? Falls nicht, dann können Sie hier Ihren Nachweis einreichen.

Mehr Informationen über die Teilnahme an Handwerksaufträgen finden Sie in unseren FAQ.

Ähnliche Beiträge

Comments 156

  1. Manchmal frage ich mich wer da sitzt.

    Damit gibt MyHammer der Schwarzarbeit keine Chance, stärkt weiter das Handwerk, schafft mehr Transparenz und fördert einen fairen Wettbewerb. Zudem wird die Qualität der Angebote für die Auftraggeber bei MyHammer erhöht.

    Bervor Ihr euch um Schwarzarbeit auf Basis Diktatorischer Gesetze kümmert, besorgt euch erstmal vernünftige Auftraggeber. Für meine schlechte Angebotsqualität ohne Meisterbrief , kann sich gern jemand eine Schelle abholen.

    Fairer Wettbewerb bei Malern mit Konzessionsträger die für 15,-/Std. arbeiten das ich nicht lache.

  2. Sehr geehrtes Team,

    laut Gesetzgeber darf ich für jede Arbeit ein Angebot abgeben und für die Arbeiten gerade stehen. Ich darf nämlich zBsp. als Generalauftragnehmer tätig werden und für jedes Gewerk ein Subunternehmer mit ins Boot holen der die entsprechenden Qualifikationen hat. Diese Vorgehensweise haben sie bei fast jeden öffentlichen Auftrag.
    Es wäre nett wenn Sie mir erklären könnten, wie Sie dieses Problem lösen wollen.
    Es gibt auch Planungsbüros, die nichts anderes machen als Aufträge von Kunden anzunehmen, dies nach Gewerken auftröseln, sich die entsprechenden Firmen aquirieren und den Kunden als Komplettleistung aus einer Hand incl. der Koordination der Gewerke anbieten, das ist legitim und verstößt nicht gegen die Handwerksordnung oder geltendes Recht.

  3. Ich möchte mich meinen Vorredner gern anschließen.

    Jeder muss für das was er tut gerade stehen, dass war schon immer so und wird so bleiben.

    Wo ist also nun das Problem.

    Als das es nicht schon genügt absurde Gebühren für Aufträge zu erheben, nun auch noch soetwas…..

  4. @Gunnar
    Sehr geehrter Mitbewerber (?),
    die bei weitem überwiegende Zahl der Auftraggeber in diesem Portal sind Privatpersonen. Diese wünschen sich einen zuverlässigen und qualifizierten Ansprechpartner für ihr jeweiliges Anliegen. Hierbei geht es auch um Sypathien etc!!!
    Das kann man doch nicht mit öffentlichen Aufträgen vergleichen.
    Ich habe in diesem Portal auch schon viele negative (zurecht) Bewertungen für Aufträge gelesen, bei denen die AN den Auftrag ohnen Wissen des AG an Subs weitervergeben haben und das zum Problem wurde.
    @MyHammer: Wirklich mal ein SEHR GUT und WEITER IN DIESE RICHTUNG. Nur: Wir brauchen mehr ernstgemeinte Ausschreibungen mit vernünftigen/ realistischen Preisvorstellungen. Das zu erreichen sollte von MyHammer
    als Hauptziel angestrebt (und gezielt darauf zu gearbeitet) werden.
    Auf der AG- Seite muss da noch viel getan werden…und vor allem müssen „wir“ von der Billig- Schiene runter.
    Als erstes würde ich „Wer liefert günstiger“ endlich aus „Kategorien“ streichen. Das wäre doch einfach seriöser und würde mehr zuz neuen, von uns sehr begrüßten Ausrichtung von MyHammer passen, oder?
    Viele Grüße SR

  5. MyHammer schießt sich mit dieser Regelung langsam selbst
    ab. Wie schon ´von einigen geschrieben, ist die Handwerks-
    rolle nicht die Bibel ! Es gibt einige legale Möglichkei-
    ten auch diese Aufträge auszuführen. Was geht MyHammer das
    nun an ? Das wird zu einen Schwund der Partner führen.
    Reicht es nicht schon, das einem die Handwerkskammern
    ständig im Nacken sitzen ? Wenn MyHammer unbedingt eine
    Prämiummarke für Meisterfirmen werden will, dann hat My
    Hammer verkannt welche Auftraggeber hier einstellen und
    wer MyHammer hochgebracht hat ( wie bei eBay die „Kleinen“). Jetzt werden diese zum wiederholten mal
    vor den Kopf gestossen. Wenn sich das MyHammer leisten
    möchte oder kann ? Man wird sehen, wie die Partner das
    sehen und gefallen lassen.

  6. Handwerkerkarte Handwerkskammer – Wir sind seit vielen Jahren als Bodenlegebetieb tätig – ohne Handwerkskammer – ohne Kosten – eine Sicherheit gegen Schwarzarbeit bietet dies zu keinem Zeitpunkt auch eine kostenintensive Mitgliedschaft in der Handwerkskammer schützt nicht vor Schwarzarbeit.

    Wir denken das dies nicht der Richtige Weg von MyHammer ist und werden uns mit dem Gedanken einer Kündigung befassen.

  7. Auch meiner Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung. Die Grundlagen für das Image des „Schwarzarbeit-Portals“ sind nun eigentlich zum Großteil beseitigt. Da könnten sich andere Portale eine Scheibe abschneiden. Andere gehen ja im Moment den Weg möglichst viel zu verbergen, was die Blauarbeit … sorry, Schwarzarbeit fördert. MyHammer steht nun zunehmend für Transparenz, weiter so, auch wenn es noch einiges zu verbessern gibt !

  8. Hallo MyHammer,

    Sagt mir mal 3 gute Gründe warum ich hier nicht meine Segel streiche? Mir fällt gerade kein guter Grund ein. Ich hab einen Gewerbeschein, eine HWK-karte eine Betriebshaftpflicht und Top Bewertungen. Und nun darf ich nur noch auf bestimmte Angebote mitmachen. Das schlimmste, ich bezahl auch noch 75€ im Monat dafür. Klar ich kann ja meinen Radius auf 200 km erweitern für den 30€ Auftrag.
    Welcher Schwarzarbeiter hat den einen Gewerbeschein, eine Handwerkskarte oder eine Betriebshaftpflicht??
    MyHammer, dass war wahrscheinlich ein Schuß ins eigene Knie. Die Beiträge und Gebühren könnte man ja in eigene Werbung stecken zB im Wochenblatt. Bei Facebook kann ich auch für mein Unternehmen werben.
    Ein nicht sehr erfreuter Tischler

  9. Das Portal von My Hammer ist auf der richtigen Spur.
    Diese Art von Qualifikationen war längst überfällig.
    Qualität ist gefordert und wird sich durchsätzen.

  10. @röthinger

    ich meine, wer Sub beschäftigt, sollte seine Vertragspartner darüber informieren und zwar vor Arbeitsbeginn. Oft stellt sich gerade bei privaten Auftraggebern heraus, dass noch andere Arbeiten zu erledigen sind, zBsp. als Vorleistung zum eigentlichen Auftrag, was der Kunde auf Grund seiner mangelnden Kenntnisse gar nicht in Betracht gezogen hat. Daher sind viele private Auftraggeber froh darüber wenn sich ein Auftragnehmer dann um die anderen Gewerke kümmert, alles aus einer Hand anbietet und er dadurch nur einen Ansprech-partner hat, der für alles Gerade steht.

    @myhammer

    Hallo MyHammer-Team,

    wann gibt es von Euch eine Antwort?
    Und nochwas zur Schwarzarbeit, ich was Ihr bekämpfen wollt? Wenn ich für eine erbrachte Leistung, dem Kunden eine korrekte Rechnung über meine Leistungen stelle, ist das keine Schwarzarbeit. Schwatzarbeit begehen die, die ohne Rechnung in die eigene Tasche arbeiten, und das könnt Ihr mit diesen Gängeleien nicht verhindern, dafür gibt es den Zoll und andere Institutionen die vor Ort Kontrollen machen.

  11. guten tag!
    dass diese regelungen einigen nicht passen werden, das musste man erwarten. diese damen und herren sollten aber bedenken, dass sich myhammer auf sehr dünnem eis bewegt, wenn es alles beim alten belassen hätte. die hwk´s und die innungen überprüfen zunehmend, wer auf welche anfragen bietet. man kann zur handwerksordnung stehen wie man will, aber es gibt sie nun mal. änderungen kann es da nur auf politischem wege geben. aber myhammer muss sich schon an die gesetze halten, auch wenn es mh nicht passt, denn ansonsten könnte man dies als eine art „beihilfe zu einer ordnungswidrigkeit“ auslegen. sicherlich würde myhammer bei einer grosszügigeren auslegung der handwerksordnungen mehr umsatz und damit mehr geld machen. aber die augen vor der gesetzeslage zuzumachen? das kann es doch auch nicht sein. ich rege also bei allen kritikern der neuen regelung etwas mehr augenmass bei ihren formulierungen hier im forum an.
    vielen dank und freundliche grüsse
    a.schmitt

  12. Ich bin nun schon seit 01/06 hier Mitglied schon alleine diese Tatsache beweist, dass ich keinen Meistertitel brauche, denn wer 5 Jahre in leitender Tätigkeit in seinem Berufsfeld arbeitet wird befreiht.Es heist zwar aus Habgier bei der Handwerkskammer das dies nur als Angestellter gilt aber wie wir alle wissen,gibt es diesen Gesetzestext nicht. Da kaum einer aus der Geschäftsriege hier so lange anwesend ist, würde ich gern auf Basis einer Beteiligung an der Gewinnsteigerung durch mich Gewinnsteigernde Hinweise anbieten. Bedenkt doch , das nur durch den Wechsel der Geschäftsleitung und der darauf entstandenen Fehlentscheidungen der Aktienkurs um gut 50% gefallen ist. Ich glaube nicht das Ihr wie eBay enden wollt. Bitte hört doch einmal auf die Altgesellen und seit einmal nicht die Besserwisser mit Wissen aus Büchern und Reaktionen aus Szenarien an der Uni.

  13. @Gunnar

    Sie können selbstverständlich auch zukünftig als General- oder Subunternehmer bei MyHammer auf Ausschreibungen bieten, solange Sie die Qualifikationen der Subunternehmer bei MyHammer nachweisen können. Dabei ist es ausreichend, wenn Sie für jedes Gewerk, für das Sie Angebote abgeben wollen, die Qualifikationen eines Subunternehmens mit entsprechenden Dokumenten belegen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass MyHammer prüfen muss, dass die von Ihnen beauftragten Unternehmen über die entsprechenden Qualifikationen verfügen. Denn nur so können wir sicher gehen, dass ein fairer Wettbewerb unter qualifizierten Handwerksbetrieben stattfindet, was wiederum dem gesamten Handwerk zu Gute kommt.

    Beste Grüße
    Ihr MyHammer Presse-Team

  14. Sehr geehrtes MyHammer Team,
    grundsätzlich befürworte ich als Fachkraft ( Altgeselle) im Maler und Lackiererhandwerk, die Bekämpfung von Schwarzarbeit, ( obwohl es warscheinlich keinen „Malermeister“ gibt , der nicht auch mal „ohne Rechnung “ arbeitet). Wie Sie meinem Profil als auch den Ihren, von mir zu Verfügung gestellten Unterlagen ersehen können bin ich im Besitz einer Ausnahmegenemigung ( Altgesellenregelung §7b), bin jedoch nicht in der Handwerksrolle eingetragen sondern lediglich im Besitz einer HW-Karte. Aufgrund meiner über 30 Jahre Berufserfahrung kann ich natürlich 100% aller anfallenden Maler und Lackiererarbeiten in höchster Qualität ( was auch meine Bewertungen beweisen) ausführen, aufgrund meiner Gewerbeanmeldung darf ich mind. 80% aller üblichen Maler und Lackiererarbeiten ausführen ohne gegen das Gesetz oder die Handwerksordnung zu verstoßen, mit dieser neuen Regelung wenn Sie denn nun so in Kraft tritt nehmen Sie mir jegliche Möglichkeit auf die Ausschreibungen zu reagieren, zu deren Ausführung ich berechtigt bin, dafür gibt es keine gesetzliche Grundlage, wie gesagt der Gedanke ist grundsätzlich nicht verkehrt, jedoch sollten Sie die einzelnen Profile, auch die vieler meiner Kollegen genauer prüfen und denen die entsprechende Gewerbeanmeldungen, z.B. Raumausstatter, Bodenleger, Holz und Bautenschutz u.s.w. in Kombination haben, entsprechen die Möglichkeit geben, wie bisher auf entsprechende Ausschreibungen zu reagieren, ich denke ein Hinweis, wie zur Zeit, von Ihrer Seite, das „eventuell“ nicht die erforderliche Qualifikation besteht reicht vollkommen aus, im Endeffekt kann ein potenzieller Kund sich unsere Profile vor Vergabe ansehen und dann selber entscheiden ob oder ob nicht die geeignete Qualifikation besteht, und sollte ich oder einer meiner Kollogen eine Arbeit ausführen, die er nicht ausführen darf( aber kann, fachlich), dann ist das jeden sein eigens Risiko, wie bereits ein Vorschreiber richtig erwähnte ist das nicht Ihre, sondern die Aufgabe des Zolls, dieses zu kontrolieren, sollte es zu der angekündigten Sperrung meines Profils im Bereich Maler und Lackierer kommen, teile ich Ihnen hiermit schon einmal mit das ich unseren Vertrag ab diesem Zeitpunkt mit sofortiger Wirkung, ausserordentlich kündigen werde. Bisher war ich mit MyHammer sehr zufrieden, doch mit dieser Regelung schiessen Sie den Vogel ab.

    Ich hoffe das Sie, auf dem sicherlich richtigen Weg, die Schwarzarbeit bekämpfen zu wollen ( obwohl ich nicht glaube, das Sie oder irgend jemand anderes, das je schaffen wird)eine bessere als die jetzige Regelung finden.

    mfg beuty63

  15. Wir begrüßen diese Neuerung und sehen darin einen großen Schritt in die richtige Richtung, um Schwarzarbeit zu bekämpfen. Mit starkem Gegenwind des betroffenen Personenkreises war zu rechnen, da dieser nicht mehr an die lukrativen meisterpflichtigen Aufträge herankommt. Die Angst um Aufträge zeigt sich vor allem in Äußerungen wie „MyHammer schießt sich mit dieser Regelung selbst ab“ oder anderen leeren Drohungen. Wenn sich ein Teil dieses Personenkreises freiwillig verabschiedet, umso besser. Die Auftraggeber müssen sich ebenfalls anpassen und erkennen, dass es für unverschämte Preisvorstellungen künftig keine Angebote mehr gibt.

    Ich habe mir alle bisherigen Kommentare sorgfältig durchgelesen und einige sind da ja ganz schön auf dem Holzweg und versuchen vor allem, sich zu rechtfertigen.

    Erklärungsbedürftig ist allerdings der Kommentar des Pressesprechers Lundquist Neubauer über die Gestattung von Generalunternehmer werben Subunternehmer über MyHammer. Das ist mir völlig neu und läßt sich auch schwer mit dem Satz vereinbaren „Sie sind eine Privatperson und haben einen Auftrag zu vergeben“. Auch hier wird hoffentlich, zumindest was die Voraussetzungen betrifft, ein Riegel für Schwarzarbeit vorgeschoben. Allerdings muss der Filter noch zwischen zulassungsfrei und zulassungspflichtig unterscheiden können, was bisher noch nicht der Fall ist. Allein die Vorlage der Handwerksrolle oder Anmeldung bei der HWK berechtigt nicht automatisch zu meisterpflichtigen Aufträgen. Zulassungsfreie Gewerbe, wie Raumausstatter und Hausmeisterservice, werden ebenfalls bei der HWK eingetragen, dürfen nur bedingt meisterpflichtige Arbeiten ausführen, nämlich Rauhfaser tapezieren und weiß streichen. Anspruchsvolle Vliestapeten, Spachtel- und Lackierarbeiten schon gar nicht und das aus gutem Grund.

  16. @jürgen
    wollen Sie allen Ernstes, gestandenen Altgesellen die teilweise wie ich über 30 Jahre Berufserfahrung haben, mangelnde Qualität unterstellen? Ich bin 100%ig davon überzeugt das ich viele Maler „Meister“, praktisch ohne Probleme in die Tasche stecke, was die Qualität der Arbeiten angeht, in einem Meisterbetrieb sind es meistens auch die Gesellen die sich um die praktische Arbeit verrichten………., machen Sie sich doch mal die Mühe und schauen bei den wenigen Meisterbetrieben hier bei MyHammer mal in die Profile und Sie werden sich wundern wie viele davon schlechte Bewertungen haben, dagen haben gut ausgebildete erfahrene Gesellen überwiegend positive Bewertungen, das sind die Tatsachen, also liebe „Meister“ tut bitte nicht so als währet ihr die Herrgötter des Malerhandwerkes, das sind und bleiben nehmlich eure Gesellen, solange Ihr noch welche habt bei den Hungerlöhnen die Ihr bezahlt, meine Gesellen verdienen übriegens sehr gut, weit über Tarif, ich bin allerdings auch in der glücklichen Lage hervoragende Gesellen beschäftigt zu haben…

  17. @jürgen
    „durchsätzen“ schreibt man mit e und nicht mit ä,aber das lernt man auf einer Meisterschule bestimmt nicht……..

  18. was MH hier macht ist ja völlig schwachsinnig. Ich habe in meiner Firma keinen Meister beschäftig nur Gessellen mit sehr guter Ausbildung die jeden Meister mit abschluß „befriedigend`´ in die ecke stellen in punkto Qualität. Die Auftraggeber sollten weitehin aufgrund bewertungen entscheiden dürfen ob und welchen Betrieb sie nehmen und nicht ob ein Meister dort beschäftigt ist.Da kann ich in zukunft das geld was ich bei MH reinstecke auch in lokale Zeitungen inserieren, denn da fragt erstmal keiner ob ich ein Meister oder nur Lehrlinge beschäftige.

    MfG

  19. MyHammer entwickeelt sich weg von einer Plattform zu einer Verteilzentrale für Hanwerksaufträge. Keinesfalls ist eine Qualitätssteigerung zu erwarten, wenn man Aufträge nur an legitimierte Hanwerker vermittelt. Ich selbst als gelernter Kfz-Mechaniker habe auf der Meisterschule erkannt, dass wenn möglich einigen Meistern ihre Zulassung aberkannt werden sollte. Beispiel Bau: wer kennt sie nicht die Pfuscharbeiten am Bau von legitimierten Betrieben? Ausnahmen- mitnichten.
    Desweiteren wird dem potentiellen Kunden die Möglichkeit der freien Entscheidung genommen bzw. zumindest beschnitten, wen er für seinen Auftrag auserkoren möchte. Ist das „freie Marktwirtschaft“ ?
    Was ist mit den Usern, die bei MyHammer ihr Abo bezahlt haben und nun mehr und mehr inihren Möglichkeiten zur Gebotsabgabe beschnitten werden? Ausser dem ausserordentlichem Kündigungsrecht sollten hier proportional Rabatte angeboten werden.
    Inwieweit ist das Recht der Handwerkskammer mit geltendem Wirtschaftsrecht geschweige denn EU-Recht konform?
    Wenn MyHammer eine Plattform der Handwerksinnung wäre und artfremde Aufträge ausschliesse, wäre diese Vorgehensweise sicherlich plausibel.
    Sicher, der Grundgedanke an sich ist nicht frevelhaft, aber nicht alles was machbar ist, ist auch gut.
    Wir MyHammer-Unternehmer würden auch nicht auf die Idee kommen, unsere Aufträge über eine Personengesellschaft zu beziehen.
    Mit freundlichen Grüssen

  20. So ein Sinnloser Blödsinn diese neue Regelung hier.
    „Gegen Schwarzarbeit “ Solange ich Rechnungen stelle ist das keine Schwarzarbeit !!! Es sollte doch den Kunden überlassen werden / bleiben welchen Handwerker er gene möchte. Denn grade hier entscheidet manchmal die Sympathie wer der Auftrag bekommt !!! Und nach meinung der Kunden ist es denen völlig egal wer welche Karte hat und wo er gemeldet ist solange die Arbeit günstig und gut Ausgeführt wird.
    Ich denke mal, wenn hier nur noch “ Fachfirmen“ bieten können werden die Preise steigen und die Kunden abschrecken. Denn wer hier aufträge einstellt sucht eben ein günstiges Angebot, und das wie schon gesagt völlig unabhängig von Qualifikations Nachweisen. Preis und Sympathie entscheiden Das ist die Realität hier bei My- Hammer.

  21. Nach langem Schweigen (und stillem Beobachten) können auch wir nicht umhin, hier einen Kommentar abzugeben. Wir haben den nunmehr nachfolgenden Kommentar bereits auf der Plattform handwerk.com zum Thema „Meisterzwang“ bereits eingestellt – somit bezieht sich der Beitrag in Teilen natürlich auch auf den Bericht von handwerk.com. Dennoch paßt unser Kommentar hervorragend zu dem Thema hier, so daß wir ihn den geneigten Lesern entsprechend nicht vorenthalten wollen.

    Der Weg von „my-hammer“ ist jedenfalls der richtige, wenn auch leider die Umsetzung nicht perfekt ist. Wie bereits „fairplay“ schon schreibt: nicht jeder Handwerker, der bei den Handwerkskammern gemeldet ist, darf meisterpflichtige Arbeiten bebieten und durchführen. Hier muß zwingend der Filter verbessert werden – erst gestern bebot ein Raumausstatter ein Wärmedämmverbundsystem mit später aufzubringendem Oberputz. Dies darf (und kann) ein Raumausstatter natürlich nicht.

    Die Äußerungen der vielen Gesellen, die von sich so überzeugt sind, jedenfalls besser zu sein als jeder Meister: es lebe die Selbstüberschätzung!
    Und an die, bei denen es (vielleicht) stimmt: nix wie hin zur Meisterschule und Prüfung ablegen (die Vorbereitungskurse brauchen diese Herrschaften ja dann nach eigenen Angaben nicht!). Das Handwerk freut sich über jeden qualifizierten Mitbewerber!
    (unsere ehrliche Meinung: Ihr werdet Euch dann wohl ein wenig über die hohen Anforderungen wundern – alles ist nun eben einmal eine Frage der Perspektive).

    Zu den angeblichen „Dumpinglöhnen“, die die Meisterbetrieben ihren ausgebeuteten „Sklaven“ ja bezahlen: jedes einigermaßen klar denkende Mitglied dieser Gesellschaft hat wohl schon mitbekommen, daß es TARIFVERTRÄGE und somit auch TARIFLÖHNE gibt!? Und diese liegen mit Sicherheit deutlich über jedem Mindestlohn (und müssen erst einmal erwirtschaftet werden!). Auch die Ausbildungsvergütungen sind – ganz aktuell zum 01.08.2011 – wieder massiv – ja geradezu exorbitant – in die Höhe geschossen. Und wer ausbildet der weiß:
    – ein Azubi ist maximal 2 Wochen im Monat im Betrieb
    – in diesen zwei Wochen geht dann so manches Werkzeug zu Bruch
    – in diesen zwei Wochen muß so manches Material doppelt eingekauft werden
    – in diesen zwei Wochen verbringt der Meister einen großen Teil seiner Arbeitszeit damit, dem Azubi was beizubringen
    – die Ausbildungsvergütung ist nur die finanzielle „Spitze des Eisberges“
    – die überbetrieblichen Lehrgänge müssen bezahlt werden
    – die Prüfungsgebühren müssen bezahlt werden
    …………..

    Nun aber nochmals unser Beitrag, den wir bei handwerk.com bereits eingestellt haben:

    Leider wird in der Tat – gerade von den unrechtmäßig in zulassungspflichtigen Gewerken – arbeitenden „Unternehmen“ der Meistertitel mit wachsender Begeisterung schlechtgeredet.
    Verflucht wird er in der Tat auch von den Gesellen im Handwerk, denen es nicht gelingt, sich dauerhaft in einer Festanstellung in einem Handwerksbetrieb zu halten (und dies dann meist wegen fehlenden Kompetenzen!)!

    In der Tat : sehr weit denkt dieser Personenkreis leider nicht.
    Er setzt sich auch nicht mit der Realität auseinander: gerade im Handwerk arbeitet der „Chef“ (somit der Meister) Tag für Tag auf den Baustellen mit, nimmt abends und am Wochenende Kundentermine wahr und verlegt die Büroarbeit auf die Nachtstunden, die Wochenenden und die Feiertage.

    Andererseits beklagen gerade im Handwerk arbeitslose Gesellen die Tatsache, daß sie nicht dauerhaft in einem (natürlich nach Tarif bezahlten) sozialversicherungspflichtigen Anstellungsverhältnis Vollzeit arbeiten können (selbstverständlich mit Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaubsansprüchen und allen sonst dazugehörenden sozialen Absicherungen).
    Derzeit ist bei uns im Hause die Stelle eines Gesellen neu zu besetzen (Bezahlung nach Tarif – ganz „normaler“ Vertrag). Diese Stelle zu besetzen ist extrem schwierig. Und lieber arbeitet derzeit der „Chef“ täglich deutlich länger auf den Baustellen, bevor er jetzt den erstbesten Bewerber einstellt. Dennoch laufen natürlich Vorstellungsgespräche. Ein Bewerber rief hier im Betrieb an, um einen Vorstellungstermin zu vereinbaren. Zu diesem Zeitpunkt lag der Lebenslauf dieses Bewerbers nicht vor. Er brachte ihn jedoch zum Gespräch erfreulicherweise mit.
    Im Lebenslauf dieses Bewerbers fiel auf, daß er hier vermerkt hatte am 01.04.2010 : Beginn einer nebenberuflichen Selbständigkeit „Farbgestaltung rund ums Haus“.
    Wir erlaubten uns die Frage, wie denn die Gewerbeanmeldung gestaltet sei. Antwort: „natürlich nur als Hausmeisterservice, einen Malerbetrieb kann ich ja regulär nicht anmelden. Das Gewerbe habe ich auch nur angemeldet wegen den Kontrollen wegen Schwarzarbeit – die muß ich ja umgehen“. Dann fragten wir nach: und welche Tätigkeiten führen Sie durch. Antwort: alles was zum Malerhandwerk dazugehört – sei ja „überhaupt kein großes Ding“ – da braucht keiner einen Meistertitel“
    Wir fragten den Bewerber, warum er sich denn – wenn er sich in diesem Handwerk selbständig gemacht habe – hier keine Ausnahmegenehmigung bei der Handwerkskammer erwirkt habe und warum er nicht „einfach“ seinen Meister mache, wenn es denn so „einfach“ sei. Die Antwort hierauf war entlarvend : die „Verantwortung“ wolle er nicht, denn für seine Arbeiten gäbe es keine Gewährleistung – warum auch – er sei doch kein Meister! Dafür wäre er wenigstens billig. Die Kunden wüßten das. Denen würde er das auch sagen.
    Wir hielten dem Bewerber – dessen Lebenslauf eine Aneinanderreihung von kurzzeitig besetzten Stellen war – vor, daß er sich doch eigentlich nicht wundern brauche, wenn kein Meisterbetrieb ihn dauerhaft Vollzeit sozialversicherungspflichtig beschäftigen könne, wenn er – wie viele andere eben leider auch – gerade diesen Meisterbetrieben die Arbeit wegnähme. Hierauf wußte er keine Antwort.
    Dann fragten wir ihn: angenommen, wir würden Sie einstellen. Sie wären bei einem unserer Privatkunden für uns tätig und der Kunde würde Sie fragen, ob Sie einige Arbeiten für ihn „nebenher“ erledigen könnten : wie würden Sie reagieren?
    Der Bewerber antwortete : selbstverständlich werde ich solche Arbeiten dann „nur“ in meiner Freizeit durchführen und nicht während der Arbeitszeit (ist er nicht nett???)
    Damit war das Gespräch dann für uns beendet: ein Unbelehrbarer – und angesichts der häufigen Arbeitsplatzwechsel in den letzten 15 Jahren auch eine Person, die nicht zwingend durch Leistung wohl überzeugt hat !? (die arme „Kundschaft“, die er da nebenher „bedient“ – obwohl : die sind ja auch selber Schuld, wenn sie keinen ordnungsgemäß arbeitenden Betrieb für die Arbeiten engagieren! Jeder bekommt doch ohnehin das, was er verdient, oder?). Jedenfalls werden wir mit Sicherheit keinen Bewerber einstellen, der auch noch die Kundschaft seines Arbeitgebers eiskalt mit „Dumpingpreisen“ versucht abzuwerben.
    Jeder Handwerksmeister, der einen guten und zuverlässigen Gesellen gefunden hat, setzt alles daran, diesen Mann nicht wieder zu verlieren. Dennoch kann auch dieser gute und zuverlässige Geselle den Meister nicht ersetzen:
    – wer holt die „Kastanien aus dem Feuer“, wenn der Geselle einen „Bock geschossen hat“?
    – wer steht sonntags und an Feiertagen auf der Baustelle, wenn der Geselle den Zeitplan geschmissen hat, da zu viel nachgebessert werden mußte, die Baustelle aber eine Terminsbaustelle ist?
    – wer muß all die Probleme lösen, die ein Geselle auf Grund fehlenden Wissens nicht lösen kann?
    – wer muß sich Tag und Nacht einsetzen, um die Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu sichern?
    – wer kümmert sich um die Ausbildung der Auszubildenden?
    – wer überprüft die Berichtshefte der Auszubildenden?
    – wer schult die Auszubildenden zusätzlich z.B. samstags, indem die Azubis dann Musterplatten erstellen dürfen mit Techniken, die beim Kunden eher selten zur Anwendung kommen?
    – wer gibt den Auszubildenden am Wochenende Nachhilfestunden, wenn diese z.B. mit dem Fachrechnen nicht zurecht kommen?
    Sicherlich nicht der nach Tarif (und somit oft besser als der Meister) bezahlte Geselle mit seinen festen Arbeitszeiten!

    Aber leider sind es gerade diejenigen, die am lautesten nach festen Arbeitsplätzen zu Tariflöhnen und / oder Ausbildungsplätzen schreien, die auf der anderen Seite die Zulassungspflicht mancher Handwerksberufe schlecht reden! Wer soll denn dann bitteschön ausbilden? Bzw. auf welchem Niveau befindet sich dann irgendwann einmal die Ausbildung? Zwangsläufig würde sich das Niveau weiter und weiter verschlechtern.

    Aber gut : was soll’s !! Kein Handwerksmeister klebt an seinem Titel!
    Befreit die Meisterbetriebe von all den Abgaben, mit denen ein Meisterbetrieb überzogen wird (und die die sogenannten „Mitbewerber“ ohne Meistertitel) ja gar nicht erst bezahlen, wie
    – Handwerkskammerbeiträge
    – Innungsbeiträge
    – BG-Beiträge
    – Versicherungsbeiträge für betriebliche Versicherungen (zur Absicherung der Kunden)
    – Tariflöhnen
    – Ausbildungsvergütungen samt Zusatzkosten für überbetriebliche Ausbildung, Prüfungsgebühren und vielem mehr
    …. wir könnten die Liste endlos fortsetzen.

    SOFORT und AUF DER STELLE könnten auch Meisterbetriebe ihre Arbeiten so günstig anbieten, wie die sogenannten „Mitbewerber“ ohne Meistertitel. Nur eben mit dem Unterschied, daß die Qualität dennoch eine deutlich bessere ist. Was glaubt Ihr denn dann, wer dann alle Aufträge erhält???? Das einzige „Argument“ der Personen, die ohne Titel in zulassungspflichtigen Gewerken arbeiten, ist doch nun einmal der Preis. Und wenn man da nicht mehr punkten kann – dann bleibt eben nicht mehr viel – oder besser gesagt, dann bleibt schlicht gar nichts übrig außer heißer Luft!
    Solange es dann noch Meister gibt, geht das sicherlich auch gut! Nur mit den Jahren wird dann eben die Qualifikation in allen Handwerken weiter und weiter sinken – zu Lasten der Kunden! Bei gefahrengeneigten Berufen wollen wir über die sich daraus ergebenden Konsequenzen gar nicht weiter nachdenken! Ist das der Weg? Ist das das Ziel?
    Die jetzt arbeitenden Meisterbetriebe trifft das nicht einmal sonderlich : sie überzeugen einfach weiter durch Qualität, können aber (da weniger Kosten) günstiger anbieten – bei gleichbleibend hoher Qualität, so lange der Meister mitarbeitet. Alles frei nach dem Motto „und nach mir die Sintflut“. Mit der Zeit wird dann viel Wissen verloren gehen – wer sollte es auch weitervermitteln? Aber gut : wer nicht an die Zukunft, an seine Kinder und an seine Enkel denkt, dem kann es in der Tat wirklich egal sein.

    Jeder kann tun und lassen, was er will!

    Das gilt dann aber natürlich auch für alle anderen Berufe (ausnahmslos):
    Bezogen auf die Frau Anwältin, die hier so inkompetent argumentiert hat :
    Wenn die Meisterpflicht in gefahrengeneigten Handwerken fallen soll – warum brauchen wir dann noch Juristen???? Jeder kann doch selber die Gesetzbücher lesen und sich selber verteidigen oder andere verklagen? Da brauchen wir keine Anwälte mehr. Zumal dieser Beruf ja keinerlei Gefahren in sich birgt ! Entweder man gewinnt einen Rechtsstreit oder man verliert ihn eben – ob mit oder ohne Anwalt : zu irgend einem Ergebnis wird der Richter (der vielleicht auch überhaupt nur ein paar Semester studiert hat?) doch schon kommen. Und in der Regel überleben alle Beteiligten Personen den Prozeß und erleiden keinen gesundheitlichen Schaden.

    Und warum sollte ein ehemaliger Medizinstudent, der sein Studium nicht mit Erfolg absolviert hat, „handwerklich“ beim Operieren aber ein Aß ist, dann nicht als Chirurg tätig werden??? Was spricht denn dagegen: Hauptsache er hat überhaupt eine Ahnung! Und das spart sicherlich im Gesundheitswesen Millionen (ach – was sage ich : Milliarden) ein!

    Der Bäcker : wer braucht da einen kompetenten Meister! Ist doch egal, ob das Brot schmeckt, oder nicht : Hauptsache es macht satt. Hygienevorschriften: braucht kein Mensch. Vielleicht sterben dann einige ein wenig früher : was soll’s : wäre doch super: nicht mehr so viele Leute, die die gesetzliche Rente in Anspruch nehmen!!

    Ach ja : kurze Frage: wer soll denn noch in die gesetzliche Rente einzahlen, wenn die Löhne in allen Bereichen ins Bodenlose sinken werden. Warum sollen Handwerksbetriebe noch Tariflöhne zahlen, wenn die „Mitbewerber“ dies ja ohnehin nicht tun! (nur zur Erinnerung: die Beiträge in die Sozialversicherungen richten sich nach der Höhe des Bruttoeinkommens!!)

    Also : eigentlich brauchen wir dann in keinem Beruf mehr eine Berufsausbildung. Jeder Mensch hat doch sicherlich irgend ein Talent mit in die Wiege gelegt bekommen : mag er dann damit sein Geld verdienen – koste es (die jeweils anderen), was es wolle!!! Und Verantwortung übernehmen, für andere Menschen (ob Kunden oder Arbeitnehmer) : wieso denn? Jeder ist sich selbst der Nächste und nur für sich selber verantwortlich.

    Schaffen wir doch gleich sämtliche Arbeitsplätze ab. Möge jeder sich selbständig machen und Tag für Tag versuchen, seine Arbeitsleistung (welcher Art auch immer) an andere Personen zu verkaufen !

    Sozialleistungen? Wird es dann wohl kaum noch geben: wenn keine Betriebe und deren Angestellte hier fleißig Beiträge und Steuern bezahlen, dann wird es in der Zukunft eben leider auch keine soziale Absicherung für die schwächeren Mitglieder dieser Gesellschaft mehr geben! Jeder ist ja sich selbst der Nächste! Und soziale Verantwortung ist dann eben in der Zukunft ein Fremdwort! Kann uns doch aber sicherlich egal sein : bis das alles so läuft, leben wir sowieso (glücklicherweise) dann nicht mehr!

    Also : schaffen wir die Meisterpflicht endlich ab – und gleichzeitig natürlich alle anderen Qualifikationen in allen Berufen, die es so gibt, damit es endlich voran geht ! Wer braucht schon gut ausgebildete und qualifizierte Menschen – in welchem Beruf auch immer? Die bei uns lebenden „Naturtalente“ werden es schon richten. Die können ohnehin alles ! Da kann ja gar nichts mehr schief gehen! ES LEBE DIE FREIHEIT !!!

  22. @fairplay

    Meine Antwort bezog sich auf die Frage, ob Generalunternehmer weiterhin an Ausschreibungen teilnehmen dürfen, wenn nicht sie selbst, aber ihre Subunternehmer über die entsprechenden Qualifikationen verfügen. In diesem Fall reicht es, wenn Generalunternehmer die Qualifikationsnachweise ihrer Subunternehmer für entsprechenden Gewerke bei MyHammer einreichen.
    Unabhängig von den Änderungen gilt auch weiterhin: Sollten die Rahmenbedingungen für einen fairen Wettbewerb missachtet werden und beispielsweise Angebote abgegeben werden, die gegen die Handwerksordnung verstoßen, kann dies unserem Service unverzüglich über den „Verstoß-Button“ gemeldet werden.

  23. @malerhaeussler
    sehr geehrter Herr Häussler, sicherlich haben Sie in einigen Ihrer Ausführungen recht, aber so wie Sie alle „nicht Meister“ über einen Kamm zu schehren ist auch nicht richtig, ich zum beispiel bin im Besitz einer Ausnahmegenemigung nach §7b, da hier in S.H. alleine die Handwerkskammer, ( der ich übrigens angehöre und Beträge so wie Sie auch bezahle) über Vergabe, nicht Vergabe oder Eintrag in die Handwerksrolle entscheidet, habe ich leider trotz dieser Ausnahmegenemigung nicht die Möglichkeit in die Handwerksrolle eingetragen zu werden, es sei denn ich wähle einen sehr teuren Weg über einen Anwalt, was dann auch sicherlich einige Jahre dauert bis die HWK nachgibt, unter dem Motto mal sehen wer den längeren Atem hat, dazu habe ich 1. keine Zeit, 2. keine Lust mich mit der HWK anzulegen, damit diese mir dann später doch das Leben schwer machen, somit bin ich dem Rat der HWK gefolgt und habe mein Gewerbe entsprechend den mir gebotenen Möglichkeiten angemeldet, welches auch bisher kein Problem war, weder für mich noch für Ortsansässige Malermeister, mit denen ich übrigens gut zusammenarbeite, ich bin mitlerweile 47Jahre alt und nun seit 2 Jahren selbständig, ich war in meinem Arbeitsleben insgesamt genau 2 Wochen Arbeitslos und das weil ich von NRW nach S.H. (aus Liebe) gezogen bin. In meinem Alter noch zur Meisterschule? Kann ich nicht und muss ich übrigens auch nicht. Es gibt sicherlich genau wie Sie es sagen, hier bei MyHammer viele „Schwarze Schaafe“, aber es gibt auch sehr viele wirklich gute Malergesellen die aus welchen Gründen auch immer keinen Meistertitel haben. Unter den Schwarzen Schaafen gibt es ebenso auch einige „Malermeister“ die im Gegensatz zu Ihnen nicht nur positive Bewertungen haben, ich beschäftige mitlerweile in meinem Betrieb 2 zum glück sehr gute Malergesellen in Festeinstellung und durchschnittlich 2 Maler auf 400,00€ Basis, wir arbeiten auf einem sehr hohen Niveau und liegen mit unserer Preisgestalltung über dem Ortsüblichen durchschnitt, übrigens auch bei MyHammer, habt Ihr Meister eigentlich Angst vor euren Gesellen? Also ich bin Selbstbewust genug und sehe meine Mitstreiter nicht als Konkurenten sondern vielmehr als Ansporn an, noch besser zu werden ( besser heißt für mich aber nicht billiger), ich habe mir erlaubt mir Ihr Profil bei MyHammer anzusehen, ich denke das Ihr Unternehmen ebenso wie das meinige sich nicht an den wahnsinnigen Preisdamping beteiligt sonder vielmehr über den persönlichen Kontakt zum Kunden und einer vernünftigen Beratung zu Aufträgen auch bei MyHammer kommt und das zu vernünftigen Preisen.
    Ich hoffe das ich mit diesem Bericht Ihre Antipathie gegen „nicht Meistern“ etwas in Sympathie und vieleicht auch Verständniss wandeln kann, ich würde mich sehr über einen privaten Kontakt mit Ihnen freuen, meine Kontaktdaten finden Sie in meinem Profil.

    Mit kollegialem Gruß aus Schönberg/Holstein

    Frank Fertsch

  24. @Lundquist Neubauer: vielen Dank für die nochmalige Ausführung, aber Sie haben leider meine Frage nicht beantwortet: Läßt es sich mit dem MyHammer-Grundsatz verbinden, dass Generalunternehmer hier Subunternehmer anwerben? Dies wird und wurde in Vergangenheit in großen Stil praktiziert und bedeutet also: Wenn ich einen Auftrag mangels Qualifikation nicht ausführen kann, werbe ich über MyHammer einfach einen Subunternehmer, der es darf und möglichst billig macht. Bisher lief das allerdings so ab, dass ein unberechtigter Generalunternehmer (oft getarnt als privater Auftraggeber, aus datenschutzrechtlichen Gründen hier keine näheren Angaben) einen anderen unberechtigten Subunternehmer über MyHammer für meisterpflichtige Arbeiten geworben und beauftragt hat. Die Dunkelziffer liegt vermutlich weit höher, nämlich die Auftragnehmer, die diese Aufträge an MyHammer vorbei erledigt haben. Diese Untervermittlung birgt große Gefahren für den tatsächlichen Auftraggeber. Ein Auftraggeber hat sich bei uns kürzlich erst beklagt, dass er ein Unternehmen beauftragt hat, welches den Auftrag angenommen hat und die Arbeiten dann von einem billigen Subunternehmer im Heimwerkerlike ausführen ließ. Es handelte sich dabei um Schreinerarbeiten. Das Ergebnis: Sämtliche Türen waren unfachmännisch eingebaut, klemmen, waren teilweise zerkratzt und schleifen am Boden. Auch ein Preisnachlass kann den Ärger über diesen Pfusch nicht mildern, denn der Auftraggeber ärgert sich nunmehr seit Jahren darüber. Ein großes Problem ist vor allem das Bewertungssystem bei dieser Konstellation und natürlich die Erpressbarkeit.
    Der Satz „Sie sind eine Privatperson und haben einen Auftrag zu vergeben“ stimmt ja in diesem Falle nicht. Ich erwarte gespannt Ihre Antwort.

  25. @beuty63: Das System steckt noch in den Kinderschuhen und gerade einmal ein paar Tage angelaufen. Sie kommen nicht zu den Aufträgen, die Sie eigentlich ausführen dürfen, dafür kommen andere zulassungsfreie Auftragnehmer an Aufträge, die sie nicht ausführen dürfen, nur weil sie in der Handwerksrolle eingetragen sind. Dieser gravierende Mangel muss schnellstens behoben werden. Das System muss auch die Qualifikation prüfen bzw. zwischen zulassungsfreien und zulassungspflichtigen Gewerbeanmeldungen unterscheiden. Sprachlos war ich heute (und das will was heißen) bei einer Ausschreibung für meisterpflichtige Malerarbeiten. Da stand in dem Fensterchen: Tätigkeitsvoraussetzung: keine. Gemeldet haben sich darauf natürlich wieder zulassungsfreie Gebäudereiniger und Raumausstatter. Leute, das ist keine wirkliche Verbesserung. Die HWK-Beiträge und andere Kosten sparen sich natürlich zulassungsfreie Auftragnehmer im Gegensatz zu zulassungspflichtigen Auftragnehmern. Dadurch kommen natürlich ganz andere Preise zustande, an die dann auch die Ausführung angepasst wird. Nach dem Motto: Zahlen können doch die anderen. Wir profitieren lieber davon und nehmen ihnen auch noch die Aufträge weg. Und die entsprechenden Auftraggeber interessiert dabei nur: Hauptsache billig.
    Diese Richtung gehen wir nicht mit, weil sonst der Auftraggeber am Ende den Preis diktiert, von dem kein Handwerker mehr leben kann.

  26. An fairplay betont ohne Angriff, damit hier nicht wieder gelöscht wird.

    Du regst dich umsonst auf den an jeder Ecke bekommt man ein Dokument oder einen Konzessionsträger aber an solch ein Schwachfug beteilige ich mich nicht.Ich kann was ich kann und ich kann soviel, dass ich den Preis bestimme und nicht der Auftraggeber. Von reine Handwerkerleistungen bei My- Hammer habe ich mich schon lange verabschiedet. Im Malerbereich und Gartenbau, sowie Maurerarbeiten kann man bei den Preisen nicht mal den Mindestlohn zahlen geschweige denn Wachsen oder Rücklagen bilden. Nur da wo Starkes Anlagevermögen erforderlich ist kann man noch die Billigarbeiter ausschalten, denn dahin kommen die nie. m Ich dachte Handwerkskammerbeiträge richten sich nach Umsatz seit wann nach Gewerke.
    Jetzt habe ich gekündigt und als Antwort bekommen. Es gibt keinen Grund für eine außerordentliche Kündigung.
    Da siehste mal ich darf nichts nicht mal Kündigen.
    Ja Ja mit nem Meistertitel ist man ein besserer mensch als ein Unternehmer der 10 Jahre am Markt ist und ein Wachstum von ca. 1000% hatte. Zum Glück leben wir in der Demokratie und nicht im Narzismus.

  27. @Hans
    Auch wenn Sie uns nicht angesprochen haben : „fairplay“ hat allen Grund, sich aufzuregen.
    Die Tatsache, daß man „an jeder Ecke Dokumente und / oder Konzessionsträger bekommt“, verbessert nicht die Situation. Das meisterpflichtige Handwerk leidet mehr und mehr unter den „Unternehmen“, die – ohne die erforderliche Qualifikation – die Arbeiten anbieten und (noch viel schlimmer) auch durchführen.

    Ihr Satz „ich dachte, Handwerkskammerbeiträge richten sich nach Umsatz…“ ist entlarvend. Dieser Satz verdeutlicht das Halbwissen derer, die mit aller Gewalt die Zulassungspflicht schlechtreden wollen. JA – die HÖHE der Beiträge richten sich nach dem Umsatz – dieses ist korrekt – der unausgesprochene Wortlaut Ihrer Aussage jedoch – daß demzufolge auch die Einteilung der Gewerke sich nach dem Umsatz richtet, zeugt leider von hier nicht vorhandenem Wissen und nicht ausreichend hinterfragten Falschinformationen.
    JEDER Handwerker – in welchem Gewerk auch immer er tätig ist – weiß bestens, ob sein Gewerk der Zulassungspflicht unterliegt oder nicht!! (dies beweisen alleine schon die vielfältigen Täuschungsmanöver, die abgezogen werden, um dem Kunden vorzugaukeln, man wäre berechtigt, gewissen Arbeiten durchzuführen, obwohl die Qualifikationen hierfür fehlen). Die Handwerker wissen bestens, was sie tun! Keiner kann hier behaupten, er habe davon nichts gewußt und noch niemals davon gehört.

    Wir maßen uns nicht an, uns ein Urteil über die Qualität Ihrer Arbeit abzugeben. Wir erlauben uns aber schon die Überlegung, daß – wenn wichtiges Hintergrundwissen schlicht nicht vorhanden ist – gewisse Zweifel berechtigt sind, ob Ihre Kenntnisse in allen Bereichen (Kalkulation, Betriebsführung, Mitarbeiterführung, Untergrundvorbereitung, Materialauswahl, Kundenberatung und Kundenbetreuung, etc.) denen eines Handwerksmeisters entsprechen (vorausgesetzt natürlich, dieser Handwerksmeister verfügt nicht nur über einen Titel sondern auch über die entsprechende Berufserfahrung: auch wir wissen bestens, daß ein Meistertitel kein Garant für Qualität ist).

    Und in der Tat sind es nicht nur die unrechtmäßig in den zulassungspflichtigen Gewerken arbeitenden Betriebe, die den Ruf des Handwerks zerstören. Nein – leider gibt es auch Meister, die schlicht keine Ahnung haben – dies aber vermehrt erst in den letzten Jahren, seitdem die Handwerkskammern den – in unseren Augen schwachsinnigen – Beschluß gefaßt haben, daß ein junger Mensch direkt nach seiner Ausbildung die Meisterschule besuchen darf (und dies ohne Berufserfahrung). Natürlich kann ein solcher „Meister“ einem gestandenen Altgesellen mit Sicherheit nicht das Wasser reichen.

    Eigentlich geht es doch aber überhaupt nicht um den Titel. Es geht um die QUALIFIKATION! Ein Kunde muß sich darauf verlassen können, daß der Handwerker, der ihm die Arbeiten anbietet :
    – in der Lage ist, die Arbeiten (auch die Vorbereitungsarbeiten, die gerne weggelassen werden) ordnungsgemäß durchführen kann;
    – in der Lage ist, die einzusetzenden Materialien vernünftig zu planen (unter Beachtung der Vorschriften, unter Beachtung des vorhandenen Untergrundes, unter der Beachtung der Reaktionen der Materialien untereinander)
    – in der Lage ist, den Preis so zu kalkulieren, daß davon die Kosten gedeckt sind und der Unternehmer hiervon auch noch leben kann
    – seine Mitarbeiter fair und vernünftig bezahlt (nicht nur irgend einen Festlohn : ein Angestellter hat das Recht darauf, daß ihm jede einzelne Überstunde vergütet wird!!!!)
    – die erforderlichen Versicherungen abgeschlossen hat
    – sich weiterbildet
    – sich der Verantwortung dem Kunden gegenüber bewußt ist
    usw., usw…..

    UND: wo liegt das Problem. Jeder Geselle, der über jahrelange fundierte Berufserfahrung verfügt, kann bei der für ihm zuständigen Handwerkskammer im Bereich der zulassungspflichtigen Gewerken eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Er muß dann lediglich eine kurze Prüfung (praktisch und theoretisch) ablegen. Die Gebühren hierfür sind gering (nicht zu vergleichen mit den Kosten einer Meisterschule).
    Danach ist jeder Altgeselle berechtigt, zulassungspflichtige Gewerke anzubieten und durchzuführen. Nur eines darf er dennoch nicht: er darf nicht ausbilden.
    Nun stellt man sich die Frage: warum darf er dies nicht? : ganz einfach: würde man zulassen, daß Gesellen ausbilden, dann sinkt mit den Jahren die Qualität und das Niveau der Ausbildung zwangsläufig, da viel Wissen verloren geht, da der Geselle es nicht weitergeben kann. Und warum kann der Geselle es nicht weitergeben?: weil er das Wissen schlicht nicht hat (naturgemäß auch gar nicht haben kann!)

    Die Meisterschule ist keine „Schonwaschgangveranstaltung“. Dort werden deutlich höhere Anforderungen gestellt, als bei der Gesellenprüfung. Auch die Ansprüche bei der Prüfung für die Ausnahmegenehmigung liegen weit unter den Ansprüchen an die Meisterschulabsolventen.

    NIEMAND benötigt irgendwelche dubiosen Dokumente und / oder Konzessionen, um in zulassungspflichtigen Handwerken arbeiten zu dürfen: es reicht vollkommen aus, wenn jemand bereit ist, sein Können und Wissen unter Beweis zu stellen.
    Das setzt natürlich aber eines voraus: der Handwerker muß bereit sein, sich einer Prüfung zu unterziehen (und unter Umständen hier dann Kritik zu ernten).

    Gerade die, die nicht über die hinreichenden Qualifikationen verfügen, verfügen in der Regel jedenfalls aber über ein Übermaß an Selbstüberschätzung. Dieser Personenkreis ist nicht bereit, die eigene Arbeit auch nur selbstkritisch zu betrachten. Kritik von Dritten (ob Mitbewerber oder Kunden) ist nicht erwünscht. Die kritisierende Person ist dann das Feindbild schlechthin und wird „niedergemacht“. Es sind ja immer die anderen Schuld!!!

    Wir können, wollen und werden uns kein Urteil über Ihre Art der Betriebsführung und über die Qualität Ihrer Arbeit erlauben. Wir würden uns jedoch wünschen, daß Sie sich fundiertes Wissen aneignen, bevor Sie ein „Wissen“ im Internet verbreiten, das jeglicher Grundlage entbehrt.

    Und : warum wollen Sie bei „my-hammer.de“ kündigen? Der gesetzte Filter funktioniert doch ohnehin nicht (keine Unterscheidung zwischen zulassungspflichtigem und zulassungsfreiem Handwerk in der Praxis). Sie können doch weiterhin alle Ausschreibungen bebieten, für die Sie sich interessieren. Im übrigen können wir uns nicht vorstellen, daß „my-hammer.de“ Ihnen die frist- und termingerechte Kündigung verweigert.

    Meister sind übrigens keine „besseren Menschen“!
    Die Handwerksmeister jedoch, die ihren Beruf und die Ausbildung junger Fachkräfte noch ernst nehmen und die auch über die erforderliche Berufserfahrung verfügen, sind sicherlich Menschen, die sich ihrer – auch sozialen – Verantwortung bewußt sind und diese auch zu tragen bereit sind.

    Was wir nicht verstehen: was hat die Zulassungspflicht in manchen Handwerken mit unserer Demokratie zu tun???
    Wer die Forderung stellt, daß die Zulassungspflicht in manchen Handwerken abgeschafft werden soll, der muß auch gleichzeitig einfordern, in jedem Beruf dieser Welt (ohne Ausbildung und Qualifikation) arbeiten zu dürfen. Auch muß dieser Personenkreis konsequenterweise gleich mit einfordern, daß alle Berufe abgeschafft werden. Wäre das dann vielleicht die „Reinform der Demokratie“?

    Und : ein Unternehmer, der in 10 Jahren um 1000 % gewachsen ist, kann dies nur auf Kosten seiner Arbeitnehmer und / oder auf Kosten seiner Kunden geschafft haben. ALLEINE schafft das kein Mensch auf dieser Welt, da kein Mensch auf dieser Welt überhaupt dazu in der Lage ist, seine persönliche effektive Produktivität innerhalb einer (für ein Unternehmen) sehr kurzen Zeitspanne so zu erhöhen. Jemand, der so etwas schreibt, gibt also vor, aus eigener Kraft heraus eine solche Steigerung erreicht zu haben, verkennt jedoch, daß andere Menschen hier mit Sicherheit für ihn gearbeitet haben. Als „Chef“ sollte man schon die Größe besitzen anzuerkennen, daß die Mitarbeiter eines Unternehmens einen erheblichen Beitrag zur Produktivität und Effizienz des Unternehmens leisten. Ausnahmslos jedes Unternehmen ist nur dann zu wachsen in der Lage, wenn es ihm gelingt, Mitarbeiter zu beschäftigen, die bereit sind, ihre Arbeitsleistung, ihr Wissen und ihr Können dem Betrieb zur Verfügung zu stellen. Ein größeres oder großes Unternehmen ist keine „One-man-show“!
    Gelingt es einem Unternehmer, derart zu wachsen, dann sollte es diesem Unternehmer schon ein kleines Dankeschön an seine Mitarbeiter Wert sein!!!! Dies vermissen wir bei Ihrer Anmerkung, wie es IHNEN gelungen ist, nicht nur am Markt zu bestehen sondern eben auch zu wachsen!

    Wir würden es bedauern, wenn Sie sich nun persönlich angegriffen fühlen. Dies ist nicht unsere Absicht. Unser einzigstes Ziel ist es, eine gewisse Sensibilität für die komplizierten Gesamtzusammenhänge zu schaffen. Richtig freuen würden wir uns, wenn der eine oder andere dann bereit wäre, seine persönliche Meinung wenigstens einmal zu überdenken und zu hinterfragen.

    Die Abschaffung der Zulassungspflicht in manchen Handwerken würde uns persönlich noch nicht einmal besonders stören. Uns persönlich würde dies nicht treffen, da man uns zwar vielleicht den Meistertitel, nicht jedoch unser Wissen und unser Können wegnehmen kann.
    Was passiert aber mit den nachfolgenden Generationen, die dann auf immer niedrigerem Niveau ausgebildet werden (falls sie überhaupt noch ausgebildet werden)? Das ist es, was uns durchaus Sorge bereitet.

    Jede Medaille hat zwei Seiten! Und jeder: ob Gegner oder Befürworter der Zulassungspflicht – sollte in der Lage sein, beide Seiten dieser Medaille zu betrachten. Es gibt nicht nur schwarz und weiß!

    Wir wünschen Ihnen mit Ihrem Unternehmen weiterhin neidlos viel Erfolg! (das ist nicht ironisch gemeint). Ihren Mitarbeitern wünschen wir, daß Sie ein Chef sind, der die Leistung seiner Angestellten anerkennt und wertschätzt.

    Mit freundlichen Grüßen

  28. hallo malerhaeussler auch wenn ich nicht Alles gelesen habe möchte ich mich noch einmal zu Wort melden.

    Teilweise wiedersprechen Sie sich ja in Ihren Aussagen.

    Mann soll unbedingt einen Meister haben darf ihn aber nicht zu früh gemacht haben oder zu schlecht bestanden ez.

    Ich behaupte wer gewissenhaft vielseitig zwischen den Gewerken arbeitet ist wenn er Potenzial hat in 6 Jahren besser als die meisten Meister. Ich muss zugegeben das mich der Kalkulationsunterricht, der Teil 3 und noch einiges weiter gebildet hat aber der Besuch der Meisterschule hat mich nicht zu einem besseren Unternehmer gemacht. Zum Thema Altgesellenregelung; es wäre ja super wenn es so wäre wie Sie behaupten ist auch zum Glück in den meisten fällen so. Ich habe den ganzen Maurermeister gemacht aber leider nur teil 3u 4 bestanden weil mich mein Reizdarm oft Samstag Vormittag gehindert hat vernünftig am Unterricht teilzunehmen somit habe ich Kalkulation Entwurf und Statik nicht geschaft. Nach 16 Mon. war alles verfallen wegen neuer Prüfungsordnung. Da es ja wie üblich meist Ohne Meister geht und auch vielen Das Geld und die Zeit fehlt, gibt es kaum noch Lehrgänge bei teil 1 u. 2. Aus diesem Grund habe ich mich auch von der Handwerkskammer verscheissern lassen und für 600,- 100KM weg den scheiss Tageskurs bzw Miniprüfung gemacht. Dann hies es auf einmal Sie bekommen die Ausnahmegenemigung bis zur bestandenen Meisterschule ab der Anmeldung zum Meisterkurs. Ich brauchen keinen Meister und wenn ich mal eine Geldstrafe bekomme gehe ich halt in Rente, denn ich muss meine Steuern nicht unbedingt in den Sozialpott werfen. Es gibt allerdings auch Unternehmer die nicht mal wissen was eine Handwerkerkarte ist und das es nicht reicht nur das Gewerbe anzumelden.

  29. @hans: alles schön und gut, aber in deinen Kommentaren fallen mir vor allem Parolen wie „diktatorische Gesetze“ und Narzismus auf ich und sehe da keinen Zusammenhang mit MyHammer. Du hast jedoch den Punkt erkannt, dass es nicht auf das Dokument oder die bloße Eintragung bei der HWK ankommt, sondern genau unterschieden werden muss zwischen zulassungsfrei und zulassungspflichtig. Es geht auch nicht um die Meisterbetriebe, die leider immer wieder vorgeschoben werden, sondern um die Missachtung des deutschen Handwerksrechts. Wenn jemand meisterpflichtige Arbeiten ausführen möchte, dann sollte er selbst die Voraussetzungen dafür schaffen und nicht die Meisterbetriebe dafür verantwortlich machen, dass er illegal arbeitet. Ein Meisterbetrieb hat unglaublich viele Kosten zu tragen, die zulassungsfreie Auftragnehmer eben nicht haben und mit ihren Dumpingpreisen den Markt so kaputt machen, dass am Ende kein Handwerker mehr davon leben kann.

  30. Wertes Team,
    einen größeren Nonsens konnte man kaum produzieren.
    Bei Planungsaufträgen im Baugewerbe ist in der Regel ein
    Hochschul-oder Universitätsabschluß erforderlich.
    Haben Sie schon mal einen Architekten,Steuerberater oder Rechtsanwalt mit Meisterbrief gesehen???
    Es wird aber dem Kunden der Eindruck suggeriert, nur ein Handwerker mit Meisterbrief sei ein qualifizerter Abschluß.Und weil der Kunde es als Laie nicht besser weiß, kreuzt er das dann bei der Auftragseinstellung auch so an.
    Anschließend erhalte ich dann bei einem qualifizierten Gebot den Hinweis, meine Qualifikation sei nicht ausreichend.
    Bitte ändern Sie das umgehend. Die Handwerkskammer ist eine Kammer unter vielen anderen und hat auch nur begrenzte Zuständigkeiten.
    Und unabhängig davon – Die Länder sind dabei die EU-Dienstleistungsrichtlinie umzusetzen.My Hammer geht hier wieder ungesetzlicherweise einen Schritt zurück.
    Es gibt EU-Länder, die kennen gar keinen Meisterabschluß.
    Mal sehen, wenn der erste Prozeß vor dem Europäischen Gerichtshof von einem
    EU-Dienstleister geführt und gewonnen wird.
    Mit Bekämpfung von Schwarzarbeit hat das Ganze nicht das Geringste zu tun.Dafür sind die Finanzämter zuständig und wer Steuern zahlt arbeitet auch nicht schwarz.
    Hier hat lediglich wieder die Handwerkskammer einseitig als Lobbyist gearbeitet.

  31. MyHammer schießt sich mit dieser Regelung langsam selbst
    ab. Wie schon ´von einigen geschrieben, ist die Handwerks-
    rolle nicht die Bibel !
    Kommentar von Michael.

    Schließen uns dem voll und ganz an!
    Wir sind ein Garten & Landschaftsbaubetrieb aus Paderborn und haben MyHammer mit zudem gemacht was es heute ist und nie auf Aufträge geboten die wir nicht ausführen dürfen oder können!
    Derzeit sind wir am überlegen, ob wir uns von MyHammer trennen wg dem Neuerungen.HWK=Bibel
    Dieses hier sollte sich MyHammer mal gründlich durchlesen!!
    Beispiele für (landschafts)gärtnerisch geprägten Anlagen:

    Wohnungsgrundstücke (Wohnanlagen, Reihenhäuser, Einfamilienhäuser, Villen). Das Pflastern der Garageneinfahrt, Grundstückseinfahrt, Terasse usw. innerhalb einer Anlage mit (landschafts)gärtnerischer Prägung ist zulässig!
    Außengestaltung an Gewerbeobjekten,an Einkaufspassagen, Fußgängerzonen mit (landschafts)gärtnerischer Prägung.
    Spiel & Sportplätze.
    Parkflächen (Parkplätze), die landschaftsgärtnerisch geprägt sind und sich vom Strassenquerschnitt aus betrachtet nicht eng an die Strasse selbst angliedern.
    Tja…damit ist bei MyHammer jetzt schluss!
    Lt. MyHammer dürfen das nur noch HWK Betriebe (Strassenbaubetriebe)ausführen.
    Garten und Landschaftsbaubetriebe nicht mehr!

    Auf jegliche Aufträge die dem entsprechen hat MyHammer einen HWK-Bibel Riegel vorgesetzt.

    Urteil Bundesverwaltungsgericht:

    Im Urteil von 30.03.1993 hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwg) grundlegend ausgeführt, dass das Anlegen von befahrbaren Wegen und (Park-)Plätzen im Zusammenhang mit Landschafts(gärtnerisch) geprägten Anlagen zum Berufsbild des nichthandwerklichen Gewerbes des Garten- und Landschaftsbauers gehört; auch wenn und soweit sich dabei die Berufsbilder dieses Gewerbes und des Straßenbauerhandwerks überschneiden. Laut BVerwG steht dem Straßenbauerhandwerk in diesem Bereich kein Ausschließichkeitsanspruch zu!
    Das bedeutet, dass der Garten- und Landschaftsbauer im Zusammenhang mit (landschafts)gärtnerisch geprägten Anlagen Wege und Plätze anlegen darf, ohne dass dafür ein Eintrag in die Handwerksrolle erforderlich ist.

    Sollte sich das nicht bald änder bei MaHammer werden wir und die Horenten Kosten im Monat sparen und andere Anbieter unterstützen!

  32. Also erstmal sollte man vielleicht die Überschrift ändern. Die ist eine Diskreminierung für alle Dienstleister!!! Nur weil ich ein Dienstleister bin und keine Beiträge an die HWK sondern nur an die IHK zahle bin ich Schwarzarbeiter?!? Eine riesen Frechheit und Verläumdung finde ich das.
    Das Prinzip ist ja generell richtig was MyHammer da versucht, aber die Umsetzung einfach kläglich. MyHammer versucht es sich extrem einfach zu machen um noch mehr Geld zu scheffeln. Anders kann ich das nicht sehen.
    Es wird von den „privaten“ Auftraggeber vorausgesetzt das diese wissen ob die Tätigkeit einem Gewerk angehört und zu welchem Gewerk die Tätigkeit angehört die ausgeführt werden soll. Hallo?!? Welche Privatperson kann das bitte!?! So darf der Kunde der seinen Gartenweg gepflastert haben möchte den Auftrag nicht unter Wegebau einstellen (Obwohl sich Wegebau für einen Kunden ohne Hintergrundwissen doch eigentlich richtig anhört) sondern unter Gartenlandschaftsbau, weil sonst kann ich als GalaBau nicht darauf bieten, obwohl das meine Tätigkeit ist auf die ich mein Gewerbe auch angemeldet habe. Nein bei My-Hammer muß das jetzt ein Straßenbauermachen, der warscheinlich nicht mal für so einen „kleinen“ Auftrag rausfahren würde. Wo ist da bitte schön der Sinn?!?
    nächstet Bsp: Als Hausmeister darf ich Wände mit einfacher weißer Binderfarbe überstreichen lt. Gesetz und lt HWK benötige ich dafür keine Anmeldung bei der HWK. Lt My Hammer muß ich dazu jetzt Malermeister sein sonst darf ich darauf nicht bieten.
    Oder als Garten- Landschaftsbauer darf ich auf einmal nicht mehr auf Pflasterarbeiten in gärtnerisch geprägten Anlagen bieten, obwohl ich dafür nicht bei der HWK sein muß. Aber meine monatl. Beiträge werden schön weiter kassiert, aber mir wird von MyHammer vorgegeben auf welche Aufträge ich bieten darf oder nicht ohne das die Abgrenzung rechtlich haltbar sind.
    Klar ist es richtig das seitens My-Hammer als seriöse Plattform darauf geachtet werden muss das kein Schindluder getrieben wird und man selbstverständlich nur auf die Aufträge bieten kann für die man auch die Qualifikation vorweisen kann. Aber die Ausführung wie sie von MyHammer gerade umgesetzt wurde ist mehr als mangelhaft und sehr verbesserungsbedürftig, gerade was die Abgrenzungen der einzelnen Gewerke und der Dienstleister betrifft. MyHammer müsste jetzt jeden neu reingesetzten Auftrag prüfen und den Auftrag in die entsprechende Kategorie einstellen und das nicht dem Auftraggebern überlassen die richtige Zuordnung zu finden.
    Dementsprechent müssten die MyHammer Mitarbeiter auch geschult werden und zwar richtig und nicht unter HWK-Sponsoring.
    Klar gibt es die Möglichkeit über einen Button eine Änderung zu beantragen, aber mal ehrlich wenn ich nach einem 10 Std. Tag nach Hause komme und mich dann anstatt nach Aufträgen zu suchen erstmal rechtfertigen muß warum ich auf den Auftrag bieten möchte und dann einen Tag später die Nachricht bekomme das die Änderung abgelehnt wurde, obwohl ich vom gesetzlichen her den Auftrag ausführen dürfte. Da hat doch keiner mehr Energie zu, oder?
    Aber da wir Dienstleister ja nur noch in (Klammern) stehen erkennt man ja das MyHammer diese sehr gerne hier vergraulen will.
    Wir sind übrigens keine Firma die für 9 Euro/Std arbeitet und 200 km bis zum Kunden fahren. Und wir machen nur was wir können und dürfen!?!

  33. Sehr geehrtes Hammer Team,
    Handwerkerkarte, Handwerkskammer…..wissen Sie was für die vielen Privatauftraggeber (der kleine Mann) hier zählt und warum er sich hier bei Hammer angemeldet hat ? Ich sage es Ihnen, er will Geld sparen !! Denn sonst könnte er gleich die gelben Seiten aufschlagen oder nach einem teuren Handwerksbertieb googeln. Es sind in großer Anzahl Geringverdiener, Rentner…., die auch kleinere handwerkliche Tätigkeiten in Anspruch nehmen möchten, wie zum Beispiel eine alte Dame, die nur eine Wohnzimmerlampe angeschlossen haben möchte, aber nicht gleich dafür 45 Euro Stundenlohn und 50 Euro für An und Abfahrt zahlen kann !!!…..Klar ist eins, Qualität steht an erster Stelle, ohne Frage, aber wer schon ein Gewerbe angemeldet hat, eine Betriebshaftpflicht abgeschlossen hat und auch für den Kunden und fürs Finanzamt die Rechnungen erstellt hat, der handelt bei der Ausführung seiner Arbeiten auch gewissenhaft und verantwortlich, und wenn er keine Ahnung hat, von dem was er in den Angeboten findet, der lässt auch die Finger davon ! Wir sind hier kein Kindergarten, und wenn Hammer den Verbraucher schützen will, dann legt fest, das grundsätzlich eine Betriebshaftpflicht für Auftragsnehmer besteht ! So ist der Kunde geschützt ! Aber der erwähnte Vergleich mit Ebay war nicht schlecht, denn wenn der Kunde hier erstmal merkt, das hier nur noch Fachunternehmen für teures Geld ihre Arbeit anbieten, dann guckt hier bald keiner mehr rein…,
    netten Gruß,
    golfsilbe…

  34. Die zweite Phase ist gestartet und wir freuen uns darüber.
    Gerade letzte Woche haben wir verstärkt feststellen müssen, dass der jahrelange Missbrauch der Plattform in Form von Schwarzarbeit und Lohndumping inzwischen dazu führt, dass absolut unverschämte Preisvorstellungen eingestellt werden. Wenn wir uns einige Auftraggeber genauer ansehen, stellen wir fest, dass diese in der Vergangenheit erfolgreich Billigst-Angebote erhalten haben und nun auf dieser Masche natürlich weitermachen. Wir haben dabei auch festgestellt, dass bei diesen Ausschreibunen 3 von 4 Auftragnehmern nicht mehr angemeldet sind („inaktive Nutzer“). Den Schaden, den diese Herrschaften allerdings hinterlassen haben, den dürfen nun die anderen ausbaden. Und wieder jede Menge Rechtfertigungen von einem Personenkreis, der uns das eingebrockt hat. Wenn ein zulassungsfreier Gebäudereiniger, Landschaftsgärtner, Umzugsunternehmer, Hausmeisterservice, sogar Raumausstatter auf meisterpflichtige Arbeiten bietet, dann ist das Schwarzarbeit, weil illegal und dazu noch unlauterer Wettbewerb. Nicht die Meisterbetriebe haben die Gesetze geschaffen, sondern der Gesetzgeber. Dass die Gegner von fairem Wettbewerb solche Änderungen als Nonsens ansehen, ist nachzuvollziehen. Anwälte, Steuerberater und Architekten erhalten, soweit mir bekannt ist, ein Diplom oder eine Zulassung, was sicher mit einem Meisterbrieb zu vergleichen ist. Ein Architekt darf sich erst nach einer gewissen praktischen Erfahrung so nennen und ist vorher Diplom-Ingenieur (nach abgeschlossenem Studium). Ebenso der Rechtsanwalt, der vorher zwar Referendar, dann Assessor und am Ende Jurist ist. Ein Fachanwalt muss höchste Qualifikation nachweisen und eine weitere Prüfung ablegen. Die EU ist groß,und es steht jedem frei dorthin zu gehen, wo es keinen Meisterzwang gibt. Es steht auch jedem frei, ein zulassungspflichtiges Gewerbe anzumelden.
    Wer das nicht möchte, findet bei MyHammer genügend Ausschreibungen für zulassungsfreie Auftragnehmer, z. B. Rauhfaser tapezieren oder weißen Anstrich. Die negativen Bewertungen bestätigen ja auch in einigen Fällen, warum höchst anspruchsvolle Lackierarbeiten oder Muster-/Vliestapeten sowie Spachtelarbeiten der Meisterpflicht unerliegen. Wir haben nie behauptet, dass ein Maler- und Lackierergeselle die Arbeiten genausogut oder besser ausführen kann wie ein Meister. Die Praxis zeigt jedoch, dass es eben auch viele zulassungsfreie Auftragnehmer gibt, die es zum einen nicht beherrschen und darüber hinaus noch ihre Arbeiten unter dem Materialwert anbieten, was nun wirklich nicht mehr nachvollziehbar ist. MyHammer und seine Mitglieder sind keine Heilsarmee oder Sozialstation. Für minderbemittelte Auftraggeber gibt es sicherlich Unterstützung von Staat, so können Handwerksleistungen zum Beispiel steuerlich abgesetzt werden oder es gibt diese Kleinunternehmerregelung. Unser Mitleid mit einer alleinerziehenden Mutter oder einer alten Rentnerin ist spätestens dann erschöpft, wenn der Sohn der Rentnerin mit einem Mercedes vorfährt und einen gutbezahlten Job hat oder die alleinerziehende Mutter zwar kein Geld hat, aber jede Menge Ansprüche stellt. Auch understatement wird oft zur Preisdrückung eingesetzt und nach Zuschlag outet sich der Auftraggeber plötzlich als Hoteldirektor oder Filialmanager einer renommierten Bank. Der Vergleich mit Ebay ist gar nicht schlecht, denn Ebay boomt ohne Ende mehr denn je. Das wünschen wir auch MyHammer und seinen Mitgliedern.

  35. Nachtrag: Für die Rechtschreibfehler im Eifer des Gefechts entschuldige ich mich und es muss natürlich richtig heißen:
    Wir haben nie behauptet, dass ein Maler- und Lackierergeselle nicht die Arbeiten genauso gut oder besser ausführen kann wie ein Meister. Es geht auch nicht um die gestatteten einfachen Malerarbeiten wie Rauhfaser oder weißer Anstrich, das dürfen ja zulassungsfreie Raumausstatter und Hausmeisterservice anbieten. Damit enden die Malertätigkeiten aber auch schon für diese Herrschaften.

  36. @Hans
    … schade, daß Sie unseren Beitrag nicht vollständig gelesen habe. Dann ist es aber eigentlich auch nicht richtig, darauf zu antworten und uns zu unterstellen, wir würden uns widersprechen. Aber – sei’s drum!

    Nachfolgend folgt ein etwas ausufernder Kommentar (dieser Satz ist ein nachträglicher Einschub) – wir waren selber überrascht, daß unser jetziger Kommentar gar so lang geraten ist – und wir haben auch versucht zu kürzen : ging aber leider nicht, da wir dann die Zusammenhänge nicht hätten darstellen können. Wir wären jedoch dankbar, wenn der nachfolgende Kommentar nur dann wiederum kommentiert wird, wenn er auch vollständig gelesen wurde. Die Kommentierung einzelner aus dem Zusammenhang herausgerissener Sätze würde zwar vielleicht manchem gefallen – entbehrt dann aber von vornherein jeglicher Grundlage! Na ja – wir werden ja gleich sehen, ob MH einen solch langen Kommentar überhaupt zuläßt. Falls ja : ist ja schön! Falls nein : jetzt haben wir uns wenigstens ein bißchen den Frust von der Seele geschrieben:

    Nun also nochmals unsere Meinung:

    In der Tat – es gibt EU-Länder, in denen gibt es den Meistertitel nicht. Mit fatalen Folgen für die dortige Bauwirtschaft! Und mit einem Vorteil für deutsche qualifizierte Handwerker: diese werden im Ausland (nicht nur im europäischen Ausland) mit Kußhand genommen, bekommen z.B. in den USA relativ problemlos eine „Green-Card“, etc.. Warum ist das wohl so? Warum soll Deutschland sich von dem einzigen Rohstoff verabschieden, den Deutschland überhaupt hat??? Deutschland ist dafür bekannt, daß hier in allen Berufssparten hervorragend ausgebildet wird (im Handwerk übrigens von den so gerne verunglimpften Meisterbetrieben!) – es ist das Wissen und Können, das Deutschland auszeichnet. Es ist das Wissen und Können, das Deutschland auch exportiert! Und Deutschland wäre schlicht blöd, wenn es sich von seinen hohen Ansprüchen verabschieden würde. Alleine schon Stillstand ist Rückschritt. Was aber soll man dann dazu sagen, wenn man auch noch freiwillig den Rückwärtsgang einlegt. Am besten gleich zurück in die Steinzeit? Man kann nur beten und hoffen, daß ein Großteil der Bevölkerung noch klar, logisch und folgerichtig denken kann. Es wäre fatal, wenn man die positiven Errungenschaften der Vergangenheit wie „Perlen vor die Säue“ werfen würde, alles zu Gunsten der „Gleichmacherei“ und „Einheitssoße“: keiner hebt sich mehr ab – alle machen alles – alle verdienen das gleiche (egal, ob sie nichts oder viel tun!)! Das klingt doch sehr nach einer Regierungsform, die (aus gutem Grund) in nicht nur einem Land dieser Welt nicht bestehen konnte!!!

    Unser Kapital ist – egal in welchem Beruf – die Qualifikation! Die wirtschaftlichen Erfolge der BRD basieren einzig und allein auf dem Wissen und Können! Nicht umsonst ist (jedenfalls derzeit noch) „Made in Germany“ ein Qualitätskriterium.
    Wenn wir uns hiervon verabschieden : und nichts anderes fordern die Gegner der Zulassungspflicht in diversen Handwerken – dann werden wir uns über kurz oder lang auch von unserem wirtschaftlichen Erfolg verabschieden. Wer sollte noch Interesse daran haben, deutsche Produkte zu kaufen, wenn er weiß, daß die Produktion derselben nicht mehr auf höchstem qualitativen Standard erfolgt? Wer sollte noch deutsche Handwerker ins Ausland holen, wenn alle wissen, daß die bisherigen hohen Standards nicht mehr eingehalten werden können?

    Alle regen sich über die „Rettungsschirme“ für Griechenland usw. auf! Wenn wir den Weg der „Gegner der Zulassungspflicht“ (= Gegner der Qualität) gehen werden, dann wird es bald die BRD sein, die einen „Rettungsschirm“ benötigt. Denn die Gelder für unseren Sozialstaat lassen sich mit Halbwissen, Halbkönnen und „Rumwurschteln“ sicherlich nicht erwirtschaften!

    Jeder sollte sich bewußt machen : die BRD ist ein Land ohne Rohstoffe !!! Bereits jetzt herrscht Fachkräftemangel (nicht zuletzt, auf Grund der Tatsache, daß viel zu viele Bundesbürger glauben, alles bereits zu können und alles bereits zu wissen und nicht bereit sind, sich weiterzuqualifizieren). Wer den Wohlstand in unserem Lande noch vollständig zerstören will – der braucht nur so weiterzumachen. Aber Vorsicht: gerade dieser Personenkreis schneidet sich über kurz oder lang ins eigene Fleisch. Auf Grund fehlender Qualifikationen wird es irgendwann einmal keine beruflichen Perspektiven mehr geben. Bereits jetzt arbeiten viele ungelernte Kräfte als Hilfsarbeiter zu entsprechend niedrigen Löhnen. Manche besitzen zumindest die Größe, zuzugestehen, daß sie auf Grund ihrer mangelnden Qualifikationen so wenig verdienen und zumindest in Teilen irgendwie auch vielleicht (nicht immer – aber doch häufig) selber Schuld an ihrer Situation haben. Diese Personen machen dann 2 – 3 Jobs, um sich und ihre Familie zu ernähren (daß sind dann die Personen, die – aus welchen Gründen auch immer – zwar keinen Beruf erlernt haben, dennoch aber begriffen haben, daß jeder doch noch für sich selber die Verantwortung tragen sollte. Hut ab vor diesem Personenkreis: dieser versucht, durch Fleiß Versäumnisse in der Vergangenheit wieder auszubügeln. Ein solches Verhalten verdient den höchsten Respekt der Gesellschaft). Viele werden jedoch dann vom Staat subventioniert (das sind – mit wenigen Ausnahmen – die Personen, die immer andere für ihre eigene Situation verantwortlich machen und diese anderen dann eben die Zeche bezahlen lassen). Wer soll das denn subventionieren, wenn irgendwann (wird zwar noch Jahre dauern – wird aber irgendwann so sein) einmal niemand mehr qualifiziert genug ist, um irgend etwas mit der Qualität „Made in Germany“ herzustellen oder zu produzieren, entsprechend die Einnahmen in der gesamten Bevölkerung sinken, somit auch die Steuereinnahmen und Abgaben in die Sozialversicherungen??

    Protest auf Teufel komm raus? Wir protestieren einfach mal und sprechen von „Ungleichbehandlung“? Wir wollen zwar nichts leisten, aber alles haben? (wobei hier der Begriff „Leistung“ natürlich dann auch endlich einmal einheitlich definiert werden sollte – für manche Leute ist es schon eine „Leistung“, morgens aufzustehen!) So funktioniert es leider nicht.

    Und ich glaube, daß gerade der jetzt so vehement protestierende Personenkreis geradezu erbost wäre, wenn er z.B. im Falle einer Erkrankung im Krankenhaus von einer Person behandelt werden würde, die sich „für Medizin interessiert“ und sich ihr „Wissen angelesen“ oder anderweit „angeeignet“ hat. Oder wenn die pflegende Krankenschwester oder der pflegende Krankenpfleger eigentlich nichts gelernt hat, „Menschen aber sehr gerne mag“ (= ausreichende Grundvoraussetzung, um den Beruf auszuüben?).

    Und jeder, der sich für Autos interessiert, darf dann ohne Führerschein Auto fahren!!! Es ist doch schließlich eine Zumutung, eine Fahrschule zu besuchen und eine Führerscheinprüfung abzulegen! Wie kommt so ein dahergelaufener Prüfer denn dazu, über die Qualität meiner Fahrkunst zu urteilen?? Wirklich eine Frechheit! Es reicht doch aus, wenn jemand 18 Jahre alt ist und sich für Autos interessiert! Reicht doch als „Qualifikation“ vollständig aus.

    Und überhaupt: wer erdreistet es sich denn zu bestimmen, was Qualität ist. Liegt doch schließlich immer im Ermessen des Betrachters!? Standards brauchen wir nicht ? Alles eine Sache des persönlichen Empfindens?

    Und wenn wir schon dabei sind: wieso Volljährigkeit mit 18 Jahren??? Jeder Jugendliche, der sich persönlich für reif genug erachtet, muß natürlich auch voll geschäftsfähig sein. Natürlich nur dann, wenn ihm dies Vorteile verschafft. Im Falle eines Strafverfahrens muß dann natürlich dennoch nach Jugendstrafrecht abgeurteilt werden!!! Selbstverständlich doch. Man setzt sich immer auf den Stuhl mit dem weichsten Kissen!

    Rechte haben wollen alle : daß Rechte aber zwingend auch mit Pflichten einhergehen (sollte grundlegender Bestandteil der Erziehung jedes Kindes sein), das scheint ein gewisser Personenkreis nicht mehr zu wissen.

    Das Recht zur Ausübung einer beruflichen Tätigkeit setzt die entsprechende Berufsausbildung nun einmal voraus! Ausnahmslos in allen Berufen mit einer einzigen Ausnahme (die die Regel ja wieder bestätigt) : der Hilfsarbeiter!

    So alte Sprichwörter, wie z.B. „von nichts kommt nichts“, „eine Hand wäscht die andere“, „ohne Fleiß keinen Preis“, „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, usw. – die haben natürlich ausgedient. Auch Dinge, die sich bewährt haben, werfen wir jetzt über Bord. Hauptsache alle sind gleich. Hinterher sind dann alle so gleich, daß dann der nächste Aufschrei durch die Bevölkerung gehen wird : wir möchten als Individuum behandelt, geachtet und respektiert werden.
    Geht nun einmal aber leider nicht ! Alles kann man nicht haben! Entweder – oder !
    Und nicht umsonst heißt es „Mitleid bekommt man geschenkt – Neid muß man sich erarbeiten“.

    Denkt eigentlich überhaupt noch jemand an die sich zwingend ergebenden Zusammenhänge und Konsequenzen, die sich aus diesen (absurden) Forderungen ergeben werden?

    Wie schon in unserem vorherigen Beitrag geschrieben: den derzeit arbeitenden Meisterbetrieben kann es schlicht egal sein (so lange sie dann „gleich“ behandelt werden und eben auch nur noch die Abgaben bezahlen, die „Hausmeisterservices & Co“ begleichen). Wir überzeugen weiter durch Qualität – ziehen uns aber natürlich im Ausbildungssektor zurück (warum sollten wir diese soziale Verantwortung denn weiterhin tragen, wenn ohnehin keiner etwas können muß, um alles tun zu dürfen). Beim Kunden überzeugen wir bis zu unserem Arbeits- (oder Lebens-?) Ende durch Qualität und haben daher für unser endliches Leben ausgesorgt. Nach uns dann eben die Sintflut! Kann uns ja auch wirklich egal sein.

    Dennoch sollten wir niemals vergessen: die „Verbrechen“, die wir jetzt an der Gesellschaft begehen, müssen unsere Kinder und Enkel dann später teuer bezahlen! Wer hier keine Skrupel hat, der möge so handeln. Wer sich aber der Tatsache bewußt ist, daß es unsere Aufgabe ist, unseren Kindern und Enkeln Werte zu vermitteln und diese Werte auch zu erhalten, der würde sich schämen, so haltlos Halbwissen und unausgegorenes Gedankengut zu verbreiten, das nur dazu geeignet ist, der gesamten Gesellschaft zu schaden.

    Es geht hier überhaupt nicht um irgendwelche zulassungspflichtigen Handwerke. Das verstehen nur leider die wenigsten. Es geht hier schlicht um die Frage: wie wollen wir als Gesellschaft in der Zukunft weiter existieren? Ist wenigstens ein Teil der Bevölkerung der BRD bereit, weiterhin die schwächeren Mitglieder dieser Gesellschaft zu unterstützen (Sozialstaat)? Mit der Abschaffung der Qualifikationen schaffen wir mit der Zeit aber dann auch alle sozialen Errungenschaften ab. Es ist ein Naturgesetz, daß diejenigen die „besser“ (im Falle der in diesem Lande lebenden Menschen meinen wir damit „besser ausgebildet“) sind, die meiste (und häufig beste) Leistung erbringen, somit – im Falle unserer BRD – die größeren Geldbeträge in die Staatskassen spülen (ob Steuern, Sozialabgaben oder ähnliches). Somit stützen diese Personen (die auch bereit sind, ihre Leistung auf den Prüfstand zu stellen und sich einem Prüfer oder einem Sachverständigen unterzuordnen) nicht unerheblich die Gesellschaft. Wenn wir diese Stärke (um die uns viele Länder beneiden – Neid, den wir uns erarbeitet haben!) jedoch zu Gunsten der „Gleichheit“ zerstören – es wird kein soziales Netz mehr geben. Unsere – und vielleicht noch die nächste – Generation wird es irgendwie regeln können. Und dann?? Ja – wir, die wir diesen gravierenden Fehler gemacht haben, leben dann nicht mehr. Wie schön für uns!

    Bisher war es immer so, daß die Generation unserer Großeltern und Eltern für uns Kinder und Enkel etwas aufgebaut und geschaffen hat. Und in der Zukunft sollen unsere Kinder und Enkel den „Dreck aufräumen“, den wir ihnen hinterlassen haben? Ist das nicht ein bißchen viel verlangt?

    Wir können einfach nicht verstehen und nachvollziehen, wieso der Ruf nach geringeren Qualifikationen immer lauter werden kann, wenn doch andererseits jeder einzelne für sich nur das Beste haben will. Das paßt auch nicht zusammen!

    Und : warum jammern hier manche, sie könnten keine Gebote mehr abgeben. Uns fallen nur und ausschließlich Ausschreibungen auf, die der Zulassungspflicht unterliegen, dennoch auch von Handwerkern beboten werden können, die im Bereich der zulassungsfreien Handwerke lediglich zu Arbeiten berechtigt sind! Erst gestern haben wir an „my-hammer“ den Hinweis übermittelt, daß das Tapezieren von hochwertigen Vliestapeten unter den zulassungspflichtigen Bereich fällt. Wir bekamen die Antwort, daß MH da andere Informationen hätte (dann wohl kaum von den Handwerkskammern!). Im großen und ganzen können – jedenfalls im zulassungspflichtigen Maler- und Lackiererhandwerk – die Auftragnehmer weiterhin bieten, was das Zeug hält! Von einer Einschränkung haben wir da noch nichts bemerkt.

    Zustimmen müssen wir jedoch „fairplay“ : die Preise auf der Plattform sind ins Bodenlose gesunken – zerstört von Auftragnehmern, die zum Teil nunmehr „inaktiv“ sind (was auch immer das heißen mag). Dies beweist jedoch eines : verfügt man nicht über die erforderlichen Qualifikationen, dann steht man entweder irgendwann einmal vor Gericht, oder aber man ist pleite!

    Und auch unser Mitleid mit armen alleinerziehenden Müttern, die angeblich den Handwerker nicht bezahlen können, hält sich in Grenzen. Wir – und alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlen doch schon den Lebensunterhalt für diesen Personenkreis (Hinweis an alle arbeitenden Alleinerziehenden: wir wissen sehr wohl, daß es Euch gibt und wir sind voll des Respekts vor der Leistung, die Sie Tag für Tag erbringen. Auch für die Vorbildfunktion, die Sie bei Ihren Kindern wahrnehmen, danken wir Ihnen!). Die meisten Kinder haben – spätestens ab dem 3. Lebensjahr – einen Platz im Kindergarten (sehr oft ganztags). Somit könnte sicherlich ein Großteil der Alleinerziehenden berufstätig sein! Leider stellen sich aber nur relativ wenige dieser Verantwortung! Leider nimmt die Zahl der alleinerziehenden Mütter zu, die noch nicht einmal über eine Berufsausbildung verfügen! Allein diese Tendenz ist erschreckend!
    Dies ist nur einer der Gründe, warum es verhältnismäßig (zumindest auf den ersten Blick) teuer ist, einen qualifizierten Handwerker in Anspruch zu nehmen. Auf den zweiten Blick ist es jedoch bedeutend teurer, eine nicht hinreichend qualifizierte Person mit handwerklichen Tätigkeiten zu beauftragen:
    – selten hat ein Kunde sehr lange Freude an einer solchen Arbeit;
    – sehr häufig – so berichten uns unsere Kunden, die mittlerweile aus Schaden klug geworden sind – sind die Preise der unqualifizierten Auftragnehmer bei der Gebotsabgabe noch unschlagbar: die Rechnung hingegen ist oft teurer, als das Ursprungsgebot eines qualifizierten Meisterbetriebes
    – Termine werden von solchen Personen selten gehalten (koste es den Auftraggeber, was es wolle, wie z.B. Schadensersatz an den Nachmieter, der nicht einziehen kann)
    – die verwendeten Materialien sind qualitativ nicht „das gelbe vom Ei“
    – gerne wird da auch einmal eine Fassade mit einer Innendispersion angestrichen (natürlich, ohne vorher den Untergrund zu reinigen und zu grundieren); man kann Innendispersionsfarben natürlich problemlos in Eimer umfüllen, auf denen der Name einer hochwertigen Fassadenfarbe steht – wie soll der arme Kunde das denn überprüfen?

    Warum ist denn das qualifizierte Handwerk so „teuer“ ???? Weil der böse Handwerksmeister sich eine goldene Nase (natürlich auf Kosten der bei ihm beschäftigten „Sklaven“) verdient???? Die Gewinnmargen im Handwerk sind verschwindend gering. Gerade aber Meisterbetriebe im Handwerk werden mit Kosten überzogen, die dem nicht hinreichend qualifizierten Personen noch nicht einmal dem Namen nach bekannt sind – alles aber Gelder, die bezahlt werden müssen – nicht zuletzt, um unseren Sozialstaat am Leben zu erhalten.

    Übrigens: häufig sind es Handwerksmeisterbetriebe, die die Kinder der alleinerziehenden Mutter ausbilden (bzw. es zumindest versuchen)!

    Und nochmals zur Klarstellung:
    – auch wenn Rechnungen gestellt werden: wenn im Bereich zulassungspflichtiger Handwerke ohne hinreichende Qualifikation gearbeitet wird, dann ist das SCHWARZARBEIT – und nichts anderes.

    Und die Betriebshaftpflichtversicherung:
    Jeder Unternehmer weiß (sollte wissen), daß er eine Betriebshaftpflichtversicherung nur und ausschließlich abschließen kann für Schäden, die entstehen, wenn er Arbeiten durchführt, die er nach Recht und Gesetz auch durchführen darf. Führt ein Unternehmen dann Arbeiten durch, für die es nicht qualifiziert ist, und entsteht dabei dem Kunden ein Schaden, tja : dann kann der Kunde bzw. der Unternehmer den Schaden zwar schon bei der Betriebshaftpflicht melden: sie wird ihn nur nicht begleichen. Wenn wir z.B. Elektroarbeiten durchführen würden und im Rahmen dieser Tätigkeit dann beim Kunden ein Schaden entsteht – da zahlt unsere Versicherung mit Sicherheit gerade mal nix! Denn wir dürfen natürlich solche Arbeiten weder anbieten (= Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht) noch durchführen (Verstoß gegen die Handwerksordnung) – an die auch wir uns natürlich zu halten haben. Wir dürfen doch auch nicht wild auf alles bieten, nur weil wir in einem Handwerk über die erforderlichen Qualifikationen verfügen!
    Und die Betriebshaftpflichtversicherung ist dann auch nur schlichte Augenwischerei. Da sollte man dem Kunden dann vor Arbeitsbeginn doch gleich mal mitteilen, welche Arbeiten denn dort versichert sind (siehe Gewerbeanmeldung); steht in der Gewerbeanmeldung ein zulassungspflichtiges Handwerk, im Rahmen dessen der Kunde Arbeiten zu vergeben hat: dann ist alles OK. Steht dort z.B. „Umzugsunternehmen“ oder „Hausmeisterservice“ oder ähnliches und der Kunde hätte gerne z.B. Elektroarbeiten : dann ist klar – hier zahlt die Betriebshaftpflichtversicherung mit Sicherheit im Schadensfall nix! Und die Gewerbeanmeldung wird im übrigen von den Städten und Gemeinden überprüft – wer eine Gewerbeanmeldung für ein zulassungspflichtiges Handwerk beantragt, der muß der Gemeinde nachweisen, daß er mit diesem Handwerk auch in die Handwerksrolle eingetragen ist (notfalls fragen die Städte und Gemeinden selber bei den zuständigen Kammern nach).

    Und das Gejammer über Dienstleistungen: Dienstleistungen haben doch nix mit Handwerk zu tun!!! Jeder kann doch hier bebieten, was er will: ob Baby-, Hunde- oder Katzensitting, ob Reinigungsarbeiten, Bügelhilfe, Einkaufshilfe, Rasen mähen, Nachhilfeunterricht (auch wenn wir das teilweise für fragwürdig halten!).

    Zwar sollte sich ein guter Handwerker in der Tat auch als Dienstleister verstehen: dennoch erbringt er eine Handwerksleistung und keine reine Dienstleistung!

    Also ganz ehrlich: die in großen Teilen hier unqualifiziert geführte Diskussion (wenn man es denn überhaupt so nennen darf) stellt ein Armutszeugnis dar! Jeder geschäftsfähige Bundesbürger sollte schon die wirtschaftlichen Zusammenhänge verstehen und begreifen. Man kann nichts fordern, ohne vorher die Konsequenzen der Forderungen bis ins letzte Detail durchdacht zu haben. Wir vermissen hier im Blog zu diesem Beitrag wirklich die qualifizierte Auseinandersetzung mit den bestehenden Tatsachen. Wir vermissen die Selbstkritik. Und wir bedauern, daß eine Diskussion – die eigentlich sachlich geführt werden sollte – so häufig zu persönlichen Angriffen führt. Wir vermissen den gegenseitigen Respekt!
    Übrigens: „my-hammer“ verdient mit den eingeführten Versuchen der Verbesserung mit Sicherheit kein Geld. Ganz im Gegenteil! Wieso also wird teilweise behauptet, die jetzigen Änderungen seien eine „neue Abzocke“ von MH??? Verstehen wir nicht!

  37. @my-hammer:
    Mal ’ne Frage! Nach welchen Kriterien wird denn nun bei den Ausschreibungen zwischen zulassungsfrei und zulassungspflichtig entschieden? Nach den Angaben der Auftraggeber (die meist ja doch Privatpersonen sind und sich naturgemäß und verständlicherweise eher weniger mit der Handwerksordnung beschäftigen)? Oder vielleicht doch nach den Regelungen der Handwerksordnung? Ganz verstehen wir das nicht, wenn wir bzgl. eines klar der Zulassungspflicht unterliegenden Gewerks die Rück-Info erhalten: zulassungsfrei nach den bei MH vorliegenden Informationen!
    Wir begrüßen (wie unseren Kommentaren unschwer zu entnehmen ist) den Schritt in die richtige Richtung – vermissen jedoch die Umsetzung – zumindest bei unserem Handwerk (andere Ausschreibungen beobachten wir natürlich nicht, so daß wir uns hierüber kein Urteil erlauben können). Wir bedanken uns bereits jetzt für Ihre Info!

  38. Bei allen Kommentaren sollte sich jeder doch bewußt sein, dass diese öffentlich sind und auch von potentiellen Auftraggebern gelesen werden können. Was macht das denn für einen Eindruck, wenn man sich gegenseitig angreift und schlecht über denjenigen redet, der immerhin für Aufträge sorgt. Wenn ein Kunde im Supermarkt mitbekommt, dass sich die Verkäufer untereinander streiten, das macht keinen guten Eindruck und schadet dem Geschäft. Lasst doch Veränderungen einfach mal zu und wartet ab, ob’s funktioniert.

  39. @Fairplay

    Wenn ein zulassungsfreier Gebäudereiniger, Landschaftsgärtner, Umzugsunternehmer, Hausmeisterservice, sogar Raumausstatter auf meisterpflichtige Arbeiten bietet, dann ist das Schwarzarbeit, weil illegal und dazu noch unlauterer Wettbewerb.

    Hallo gehts noch???
    Lese ich hier nur primitive langweilige lange Texte???
    Lieber Herr oder was weiß ich MyHammer, zulassungsfreie Firmen die auf meisterpflichtige Arbeiten bieten sind keine SCHWARZARBEITER!!Sondern sind dämlich und begehen nur einen umlauteren Wettbewerb der auch extrem teuer sein kann!

    Bleibe mit dabei mit dem Urteil von 1993 den ich oben schon erwähnt habe!
    Lächerlich das nur noch Meisterbetriebe (Strassenbauer) im gärtnerisch geprägten Anlagen pflastern dürfen!

    Haben von der IHK und HWK sogar es uns kürzlich schwarz auf weiß zuschicken lassen das es dem nicht so ist!

    MyHammer wird bestimmt weiter so erfolgreich sein wenn nur noch Meisterfirmen bieten können.Vorraussetzung der Kunde versteht das MyHammer nicht mehr als eine günstige Alternative agiert:-)

    Eins noch,in der Vergangenheit war es MyHammer der durch die Werbung die Dumpingpreise herausgefordert hat und die Firmen sich gegenseitig bekämpfen ließ (Angebote) und schwups…plötzlich soll alles hochwertiger und besser für den Kunden sein?!Immer noch günstiger als vorort eine Firma?
    Regen uns extrem auf weil wir für jede Pflasterarbeit im Heimischen Garten uns rechtfertigen müssen das wir den Auftrag ausführen dürfen!!Ohne HWK Eintrag!
    MyHammer wird garantiert sehr gute Zahlbare Firmen verlieren die eine Rechtfertigung scheuen werden!

    Viele Grüsse
    GalaBau Mattes

  40. @malerhaeussler. Warum schimpfen Sie so auf die alleinerziehenden Mütter? Das gehört glaube ich nicht wirklich hierher, oder? Ich glaube nicht das Sie die Situation einer alleinerziehenden Mutter in irgendeiner Art nachvollziehen oder verstehen können. Wieso maßen Sie sich an so negativ darüber zu urteilen!

    @fairplay
    Im Prinzip ist es ja auch richtig was Sie schreiben. Auch wenn die Art und Weise doch sehr herablassend allen anderen Unternehmen gegenüber ist die keinen Meistertitel vorweisen können.
    Es gibt auch genug Meisterbetriebe die Schindluder treiben.
    Die Abgrenzungen sind gesetzlich verankert und wir wollen nur das wir als Garten- Landschaftsbaubetrieb auch auf die Ausschreibungen bieten dürfen die auch unseren Wirkungskreis betreffen. Somit auch auf Pflasterarbeiten im gärtnerisch geprägten Anlagen, was uns von MyHammer jetzt untersagt wird, obwohl wir das von der HWK aus dürfen. Es also keine Schwarzarbeit ist.

    Es wird immer schwarze Scharfe geben und das in jeder Branche. Niemand wird das ändern können auch MyHammer nicht. Dafür gibt es ja auch die Bewertungen und wenn ein Kunde alles billig haben will und sich einen AN ohne Qualifikation und ohne positive Bewertungen raussucht weil er für 8 € die Stunde arbeitet ist er selber schuld!
    My Hammer hat selbst damit geworden das man so mega viel Ersparnisse hat. Und was ist dabei rausgekommen? Jetzt will MyHammer weg vom Dumping Image und einen auf pofessionelles Handwerkerportal machen.

  41. oje oje , heier werden ja ellenlange texte verfasst von irgendwelchen `´meistern`´geht ihr auch mit euren facharbeitern arbeiten oder schreibt Ihr nur hier. Wie von vielen gesagt die Qualität entscheidet ob vom Meister oder vom Facharbeiter oder sonstwem und die info holt sich der kunde über referenzen oder bewertungen,deswegen seh ich es als völligen schwachsinn an was my hammer hier treibt. Als AG sollte es darauf aufsein soviel umsatz zuerwirtschaften wie möglich um die Aktionäre zubefriedigen und nicht die einzahlenden AN weiter zu vergraulen.

  42. @Nikki: wir hatten gleich im Vorfeld gebeten: Kommentierungen unseres Kommentars nur dann abzugeben, wenn unser Kommentar auch VOLLSTÄNDIG gelesen wurde!!!
    Bezug genommen wurde auf diesen Personenkreis im übrigen deshalb, weil es eine „Masche“ bei MH-Ausschreibungen ist: gerne wird Arbeit zum Dumping-Preis verlangt mit eben dem Hinweis darauf, diesem Personenkreis (den wir, wie wir hiermit nochmals ausdrücklich betonen NICHT beschimpft haben: erst lesen – dann schimpfen!!!)anzugehören: somit wird gefordert, daß Handwerker auf solche Umstände bei ihren Kalkulationen Rücksicht nehmen sollen! Ein solches Verhalten und solche Forderungen ist UNLAUTER! Und genau diese Verhaltensstruktur haben wir mit dem Passus in unserer Kommentierung aufgegriffen. Nicht mehr – aber auch nicht weniger. BITTE LESEN SIE DEN ABSATZ NOCHMALS DURCH : er enthält ein ausdrückliches Dankeschön an all diejenigen Alleinerziehenden (die hoffentlich in der Überzahl sind), die ihren Verpflichtungen und ihrer Vorbildsfunktion gerecht werden!
    Aber mit einem haben Sie Recht: man kann in der Tat jede Personengruppe herausgreifen. In jeder Personengruppe wird man „schwarze Schafe“ und ganz tolle Menschen finden. Bezug genommen wurde eben von uns auf die Personengruppe „Alleinerziehende“, da diese Personengruppe häufiger auf Ausschreibungen eben zu finden ist und hier für sich in Anspruch nimmt, daß Handwerker zu Dumping-Preisen (oder möglichst umsonst?) für sie arbeiten sollen.
    Wer im übrigen ALLE unsere Beiträge gelesen hat, sollte mittlerweile eigentlich schon bemerkt haben, daß wir eben gerade NICHT schwarz und weiß malen und mit Sicherheit keine Klischees bedienen.
    Mit freundlichen Grüßen

  43. @mario: Keine Sorge: Der Meister ist auf der Baustelle und arbeitet sich den Rücken krumm! DER hätte in der Tat nicht die Zeit für solche Beiträge. Das sind dann halt die Vorteile, die ein Familienbetrieb mit sich bringt.
    Mit freundlichen Grüßen

  44. @malerschmidt:
    Natürlich haben Sie Recht, wenn Sie schreiben, daß die Beiträge hier auch von potentiellen Auftraggebern gelesen werden. Auf Grund Ihrer Kritik, daß die Beiträge gegenseitige Angriffe enthalten würden, haben wir uns die Beiträge nochmals angeschaut.
    Gut : sie enthalten manchmal „kleine Sticheleien“ – und mit Sicherheit Emotionen.
    Das derzeitige Niveau halten wir jedoch – in Anbetracht von anderen im Internet geführten Diskussionen – durchaus noch für angemessen. Da gibt es doch sicherlich Schlimmeres!?
    Und warum soll ein potentieller Kunde nicht begreifen, daß hinter jedem Betrieb MENSCHEN stehen, die nicht nur ihre Arbeitsleistung anbieten sondern eben auch Emotionen haben – sich ungerecht behandelt und unverstanden fühlen. Vielleicht ist es mal an der Zeit, daß die Auftraggeberseite – gerade im Internet – begreift: es geht hier um MENSCHEN und um SCHICKSALE. Hinter jedem Benutzernamen im Internet steht kein Anonymus sondern ein Mensch und ein Schicksal. Vielleicht fällt es ja gerade dem Auftraggeberkreis im Internet so leicht, Dumping-Preise zu fordern, weil sie hier zunächst niemandem in die Augen schauen müssen, die Geschichte hinter dem Menschen nicht einmal erahnen.
    Natürlich ist die Auftragnehmerseite hier gespalten: wäre sie es nicht – es würde keine Diskussion geben, da ja alle einer Meinung wären.
    Und eines sollte man nicht verkennen : auch diese Diskussion spiegelt unsere derzeitige Gesellschaft wider! Und dies mit all den Problemen, die unsere Gesellschaft nun einmal hat.

    @Mattes:
    „my-hammer“ hat am Anfang einen Fehler gemacht und ist als „Billigplattform“ an den Markt gegangen. Alleine durch dieses Image wurden aber von den Auftraggebern die dort arbeitenden Handwerker pauschal als „Billighandwerker“ abgestempelt : UND – die Auftragnehmer haben den Auftraggebern hier ja zugespielt. Es kam zu einem Preiskampf auf der Plattform, der seinesgleichen gesucht hat. Das Ergebnis: die Preise sind am Boden – kaum ein Handwerker kann davon leben.
    Nun hat „my-hammer“ den Fehler erkannt und versucht, den Auftraggebern klar zu machen, daß qualifiziertes Handwerk seinen Preis hat. Was ist daran falsch? „Schwupps“ geht es natürlich nicht, denn in den Köpfen der potentiellen MH-Auftraggeber ist das Image der Billigplattform fest verankert. Und natürlich muß nun ein anderer Auftraggeberkreis gefunden werden. Der Auftraggeberkreis, der derzeit nur in geringem Umfang die Plattform nutzt : das zahlungsfähige Auftraggeberklientel, das bereit ist, für Qualität einen angemessenen Preis zu bezahlen. Das geht nicht von heute auf morgen. Ist doch klar. Aber : besser spät als nie. Auch nimmt „my-hammer“ nicht mehr für sich in Anspruch, daß die dort arbeitenden Handwerker ihre Leistungen „günstiger als vor Ort eine Firma“ anbieten können.
    Der Wandel wird (vielleicht sehr viel) Zeit benötigen.
    Auch Sie möchten doch, daß die von Ihnen erbrachte Leistung angemessen bezahlt wird. Jeder Handwerker hat hierauf einen Anspruch. Wenn alle Auftragnehmer hier mitspielen würden – es keine Dumping-Preise mehr gäbe – der Wandel vollzöge sich vielleicht etwas schneller. Hierzu müßte sich ein jeder doch nur auf das besinnen, was er wirklich und mit gutem Gewissen dem Auftraggeber anbieten kann (Schuster, bleib bei Deinen Leisten).
    Das sind doch nun einmal die Grundlagen des fairen Wettbewerbs (den sich doch sicher jeder einzelne hier wünschen würde!?).
    Die jetzt angedachten Änderungen stecken noch in den Kinderschuhen. Gebt MH doch die Zeit, die benötigt wird, um alles entsprechend umzustellen. Und : hätte sich jeder Auftragnehmer an einem fairen Wettbewerb schon immer beteiligt, dann wären diese jetzt gesetzten Filter doch überhaupt nicht notwendig. Wir sind doch eigentlich alle selber Schuld, daß MH jetzt so handelt.
    MH hatte ursprünglich die Idee einer Billigplattform. Wären die Auftragnehmer auf diese Preisschiene aber niemals aufgesprungen, niemals wäre das Preisniveau so gefallen.
    Und natürlich finden die potentiellen Auftraggeber das – auf den ersten Blick – gut. Es wird ihnen ja suggeriert, daß Qualität heutzutage ganz billig zu haben ist.

  45. @mattes: mit provozierenden Parolen kommen wir auch nicht weiter und die Fakten stimmen auch nicht. Das ach so oft zitierte Urteil eines Richters, der sich selbst als handwerklich begabt bezeichnet und selbst bei sich zuhause malert, betrifft nur den dort verhandelten Fall, nämlich eines prozessierenden Raumausstatters, und ist durchaus kein Freibrief für alle zulassungsfreien Handwerker. Die in der Handwerksordnung erlaubten „meisterpflichtigen Arbeiten“ dürfen ja von diesem Personenkreis auch ganz legal ausgeführt werden und dafür gibt es genügend Ausschreibungen, bei denen sie mitbieten. Nichts dagegen einzuwenden. Aber sie können künftig nicht mehr ungehindert wildern in fremden Revieren. Wenn die so verhassten Meisterbetriebe jede nachweislich erbrachte oder angebotene Schwarzarbeit zur Anzeige bringen würden, dann kämen sie nicht mehr zum arbeiten und ein Großteil der Auftragnehmer, die den Mund jetzt wieder so voll nehmen, nicht mehr da. Es gibt Anwälte, die spezialisieren sich auf so was. Also lasst die Meisterbetriebe doch einfach in Ruhe, die sind doch eh keine Konkurrenz für euch. Wir werden sehen, ob sich Verbesserungen durch die Veränderungen einstellen.
    @Nikki: sorry, wenn meine Äußerungen überheblich oder herablassend klingen, ich möchte niemanden diskreditieren oder persönlich beleidigen. MyHammer ist doch eine große Familie.

  46. @malerhaeussler: Mein Kommentar ist bewusst ganz allgemein gehalten und ich habe auch keinen persönlich angesprochen. Malerhaeussler macht sich immer sehr viel Mühe mit seinen ausführlichen Kommentaren, ist immer höflich und beleidigt auch keinen und vor allem verfügt er über fundiertes Wissen. Dabei bin ich sicher, dass er darüber hinaus sehr aktiv in seinem Betrieb mitarbeitet. Es wäre wirklich schade, wenn wir auf seine Beiträge verzichten müßten.
    Ich habe nur zu denken gegeben, dass gewisse Streitereien vielleicht allen schadet.
    Der ursprüngliche Slogan, der allen noch im Ohr klingt: „Gute Arbeit – guter Preis“ war sicher nicht gedacht als „Gute Arbeit zum Dumpingpreis“. Dies wurde aber von Auftraggebern und Auftragnehmern vollkommen falsch interpretiert und machte so MyHammer zu einer unfreiwilligen Billigplattform. Gemeint war aber, dass man bei MyHammer solide Handwerker findet, die erheblich günstiger sind als die ortsansässigen Handwerker, was ja auch zutrifft. Aus dem Ruder ist jedoch alles gelaufen, als ein Preisniveau entstanden ist und der Schuss nach hinten losging. Man kann ein Schiff aber jederzeit wieder auf den richtigen Kurs bringen und das wird jetzt versucht.

  47. @malerhaeussler

    Wir freuen uns, dass Sie unsere Maßnahmen begrüßen. Gerne beantworten wir Ihre Frage „Nach welchen Kriterien wird denn nun bei den Ausschreibungen zwischen zulassungsfrei und zulassungspflichtig entschieden?“: Die Zuordnung der Ausschreibungen erfolgt bei MyHammer automatisiert anhand der Kategorie. Wenn Sie Ausschreibungen finden, die Ihrer Meinung nach nicht korrekt zugeordnet wurden, bitten wir darum, dies über die entsprechende Funktion „Änderung beantragen“ uns zu melden; diese Funktion haben wir eigens zu diesem Zweck eingefügt. Die Zuordnung wird dann geprüft und ggf. geändert.

  48. @Herr Neubauer : danke für Ihre Info.
    Was wir eigentlich wissen wollten (wir haben uns wohl etwas unklar ausgedrückt – hierfür bitten wir um Entschuldigung): wer hat die Kategorien festgelegt und eingeteilt??? Ist Grundlage die Handwerksordnung und die dort getroffenen Regelungen oder gibt es eine andere Grundlage? Es wäre nett, wenn Sie hierzu nochmals Stellung nehmen könnten. Vielen Dank im Voraus.

  49. @ alle,
    das in letzter Zeit die Preisvorstellungen der potenziellen Kunden so unverschämt nach unten gegangen sind ist, wie so vieles auf dieser Plattform, wieder einmal MyHammer selber schuld und zwar mit der kürzlich eingeführten möglichkeit ein Gebot abzugeben bei dem sofort,, ( wenn auch geringere Kosten entstehen ), übrigens auch dann wenn man den Auftrag dann nicht bekommt, wer von dieser Möglichkeit gebrauch macht wird in einer Art Branchenbuch angezeigt, wer also öfter solche Gebote abgibt der erscheint auch entsprechend oft in dieser Liste, diese Liste ist für Interessierte Kunden abrufbar und praktisch für die Kunden als Empfehlung zu verstehen, dort wird dann angezeigt wieviel Geld der entsprechende Handwerker für welche Arbeit geboten hat, wenn man sich nun diese Liste einmal genauer ansieht erkennt man sehr schnell wer diese Möglichkeit der Werbung für sich nutzt, es sind zu 90% Dienstleister wie Hausmeistersevice &Co, die dann beispielsweise eine 80qm Wohnung ( Grundfläche) für 250,00€ incl. Material und MwSt gestrichen haben, diese Preis nehmen dann die potenziellen Kunden als Maßstab für Ihre Preisvorstellung, also bitte MyHammer sollte damit aufhören hier den Gestzestreuen Apostell zu spielen und sich wieder auf das Konzentrieren, wofür sie einst diese Plattform gegründet haben, nehmlich gute Handwerker zu guten Preisen an gute Kunden zu vermitteln, erst vor einer halben std. habe ich mit solch einem Kunden telefoniert der möchte gerne das jemand seinen Neubau, Wände und Decken spachtelt in Q3 und anschließend tapeziert, keine rede von schleifen oder grundieren in der Ausschreibung, und das alles für 800,00€ incl. MwSt, ich habe dem Kunden erklärt was wirklich auf Ihn zukommt und wie hoch die Kosten in etwa liegen würden, nach etwa 10 Sekunden absolutem Schweigen meinte dieser dann, das er die Arbeiten wohl doch selber ausführen werde, aber ich bin mir sicher er wird hier jemanden finden, ( allerdings bestimmt keinen Maler, egal ob Meister oder Geselle), bitte MyHammer kehrt zu euren Wurzeln zurück dann haben alle was davon, die Meisterbetriebe, die Gesellen ( Altgesellen, die Hausmeister u.s.w. und nicht zuletzt auch MyHammer,
    Ich würde mich freuen wenn einer meiner Beiträge, die meiner Meinung nach sachlich sind auch mal von den Zuständigen Personen von MyHammer kommentiert werden.

    Mit handwerklichen Gruß

    Frank Fertsch ( beuty63 )

  50. @my-hammer: kann es sein, daß ab und zu der „Änderungs-Button“ bei Ausschreibungen einfach nicht vorhanden ist??? Wir haben heute mindestens eine Ausschreibung gesehen, bei der wir gerne eine Änderung beantragt hätte (waren zulassungspflichtige Arbeiten, die nach Angaben von MH auch von Handwerkern im Bereich der zulassungsfreien Handwerke beboten werde können – und natürlich auch bereits beboten wurden). Wir jedenfalls haben keine Möglichkeit gefunden, Ihnen hier eine Mitteilung zu schicken. Wir bitten höflich um NACHHILFE!
    (wir haben uns dann des Verstoß-Buttons bedient und den Handwerker gemeldet, der im Bereich der zulassungsfreien Handwerke anbieten darf, nicht aber im Bereich der Zulassungspflichtigen).

  51. Da gibt in Leipzig einen angeblich gemeinnützigen Verein der nach meiner Info vom Ordnungsamt Leipzig gar nicht auffindbar ist. Eine Festnetznummer oder e-mail Adresse gibt es auch nicht- ist allerdings ein my-hammer geprüfter Partner.. Diese Leute reparieren u.a. Motorroller – angemeldetes Gewerbe und Meisterbrief vorhanden? Evtl. ein Risiko für jeden Verkehrsteilnehmer. Eine Rechnung bekam ich trotz mehrfacher Bitte nicht und die Ausstellung einer Quittung über bar gezahlte € 250,– (wie ich inzwischen weiß 3-fach überhöht) „vergass“ die Assistentin des „Meisters“ – dann also doch lieber gleich zur Markenwerkstatt!

  52. @Lundquist Neubauer: Erneut müssen wir die „automatisierten“ Mitteilungen von MyHammer kritisieren, da keine Stellungnahme erfolgen kann und diese daher recht einseitig sind. Zudem können wir uns mit pauschalen Antworten auch nicht zufrieden geben, sondern möchten künftig eine nachweisbare Begründung, warum etwas nicht umgesetzt wird. Das pauschale und bequeme Abblocken ist nicht akzeptabel.

  53. @beuty63:
    Das haben wir noch gar nicht gewußt (daß Auftragnehmer, die ein kostenpflichtiges Gebot abgeben, nochmals gesondert in irgend einer Liste auftauchen). Danke für diesen Hinweis (der wirklich neu für uns ist).
    Sie haben natürlich vollkommen Recht: je niedriger das abgegebene Gebot, desto niedriger die Angebotsgebühr! Demzufolge hat natürlich gerade der Auftragnehmerkreis, der sich auf der Plattform nicht an die Regeln hält, ein großes Interesse daran, Dumping-Preise zu bieten (alleine, um hinterher weniger an MH zu bezahlen). Der Angebotstext (der ja leider später nicht veröffentlicht wird) wird dann wohl die Zusatzkosten ausweisen!? Na ja – gewußt wie!

    Wir geben immer dann ein Gebot mit Angebotsgebühr ab, wenn wir beim Kunden vor Ort waren und das Bauchgefühl haben, daß wir den Auftrag erhalten könnten. Natürlich wollen wir uns dann die Zuschlagsgebühr, die deutlich höher ist, dann auch sparen (wäre ja jeder blöd, der es nicht täte). Daß aber mit diesem Instrument ein derartiger Mißbrauch betrieben wird, war uns bis zu Ihrem Beitrag neu. Es scheint uns an der erforderlichen kriminellen Energie zu fehlen. Offenkundig sind wir immer noch zu naiv und blauäugig. Aber wir sind ja lernbereit!

    Wir unterstützen daher Ihre Aufforderung an MH, diese Möglichkeit so schnell wie möglich wieder abzustellen. Andererseits befürchten wir, daß die Auftragnehmer, die es darauf anlegen, andere Mittel und Wege finden werden! Von daher wäre es schon super, wenn der Filter endlich greifen würde (was er eindeutig nicht tut)! Muß MH wirklich so weit gehen, daß Geldstrafen erhoben werden, wenn ein nicht hinreichend qualifizierter Auftragnehmer auf zulassungspflichtige Arbeiten bietet? Zwar würde man wohl nicht jeden erwischen, den einen oder anderen würde es aber sicherlich treffen. Und es wäre eine Abschreckung.
    Allerdings muß MH natürlich zwingend auch darauf achten, daß alle Altgesellen mit ordnungsgemäßer Ausnahmegenehmigung nicht im Filter hängenbleiben, bzw. nicht mit Strafen belegt werden dürfen.

    Die Schilderung Ihrer Ortsbesichtigung kommt uns (leider) sehr bekannt vor. Auch wir glauben nicht, daß der „Kunde“ die Arbeiten selber durchführt. Er wird schon jemanden finden, der es zum gewünschten Preis erledigt (das Ergebnis wird schon nicht schlimmer werden, als wenn der Kunde es selber machen würde).

    Eigentlich können wir alle nur hoffen, daß auf Dauer sich einfach die Qualität durchsetzt. Und wir können alle nur hoffen, daß unser Atem lang genug ist, um diese Zeiten auch zu überstehen. Jedenfalls muß MH weg vom „Billig-Image“. Der gewählte Weg ist sicherlich ein probates Mittel (wenn er denn funktionieren würde).

    Mit kollegialen Grüßen aus Bayern

    Bei dieser Gelegenheit noch ein kurzer Hinweis an
    @my-hammer:
    Uns fällt auf, daß – wenn der Filter ab und zu wirklich einmal zutreffend gesetzt ist – Auftragnehmer ohne hinreichende Qualifikation sich dennoch um die Ausschreibung bewerben können: durch den Kontaktbutton. Wenn das so bleibt, dann kann man die Filter alle gleich wieder deaktivieren!!!! Dann kommen die vom Gebotsfilter betroffenen Auftragnehmer nämlich einfach durch die Hintertür an den Auftrag (und werden mit Sicherheit weder eine Gebots- noch eine Zuschlagsgebühr an MH bezahlen)!!!
    Wir bitten dringend um Änderung.

    Mit freundlichen Grüßen

  54. Dieser Schritt war Jahre überfällig. Wir können in Deutschland nur Geld verdienen, wenn wir in Deutschland Geld ausgeben. Um einen Schritt weiter zu gehen, sollten wir unser Geld gezielt regional ausgeben.
    Wer meint, wenig ausgeben zu müssen, wird auch wenig bekommen. Der Kunde bekommt immer das, was er zahlt.

    Wunder werden immer seltener, und Qualität sinkt nie im Preis !

    mfG. opticost GmbH

    ( Wir beschäftigen 100 Vollzeitmitarbeiter )

  55. @rufra99
    Schade, daß Sie als MH-Auftraggeber so viel Pech gehabt haben. Aber auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint: auch auf MH findet man seriös arbeitende Fachbetriebe im Handwerk. Leider müssen wir Ihnen Recht geben: man erkennt sie nicht zwingend an einem „Geprüft-Siegel“. Aber wir glauben, daß jeder seriös arbeitende MH-Auftragnehmer Ihnen vor Auftragserteilung eine Ortsbesichtigung anbieten wird und Ihnen nach Auftragserteilung über MH eine ordentliche Auftragsbestätigung zuschickt, die deckungsgleich mit dem Internet-Gebot dann ist. Und das sind dann sicherlich auch die Auftragnehmer, die Ihnen nach Erledigung der Arbeiten unaufgefordert die Rechnung zukommen lassen (unter Aufsplittung des Arbeitslohns und der Materialkosten für das Finanzamt und natürlich – mit Ausnahme der Kleinunternehmer – unter Ausweis der gesetzlichen Mehrwertsteuer). Und das sind dann auch die Betriebe, die Ihnen z.B. unaufgefordert die Steuerfreistellungsbescheinigung vorlegen (bei erbrachten Handwerksleistung sehr wichtig für den Auftraggeber, da er sonst Probleme mit dem Finanzamt bekommen könnte, wenn der Auftragnehmer seine Umsatzsteuer nicht ordnungsgemäß und regelmäßig anmeldet und abführt / Ausnahme: Kleinunternehmer, die hier befreit sind: die haben dann aber auch einen entsprechenden Nachweis vom Finanzamt, den sie dem Kunden zur Sicherheit in Kopie vorlegen können!).
    Auch bei der Handwerkersuche geht der Trend dahin, daß die Kunden ihre Handwerker im Internet suchen. Nicht jeder Handwerksbetrieb, der auf Internetplattformen arbeitet, ist deshalb gleich unseriös. Bitte nicht aufgeben – aber immer sorgfältig auswählen und den persönlichen Kontakt im Vorfeld suchen. Denn nicht zuletzt entscheiden ja auch Sympathien und Antipathien, ob ein Auftrag vergeben wird, oder nicht.
    Und ganz zur Not bei Handwerkeraufträgen: einfach die für den ausgewählten Handwerker zuständige HWK mal anrufen und nachfragen, mit was für Gewerken der Handwerker dort eingetragen ist. Dann sind Sie ganz auf der sicheren Seite!
    Die 80 %-Quote, die Sie da schildern, ist natürlich schon kraß. So hoch hätten wir das niemals eingeschätzt.
    Dennoch: viel Erfolg in der Zukunft bei der weiteren Handwerkersuche!

    @opticost GmbH:
    kurz und knapp : trifft die Sache aber auf den Punkt genau!
    Oder – um sich wieder einmal alter Sprichwörter zu bedienen : „bleibe im Lande und nähre Dich redlich“.
    Natürlich könnte man auch sagen: „wer mit Erdnüssen bezahlt muß sich nicht wundern, wenn er dann Affen beschäftigt“ (klingt nicht sehr freundlich, ist aber eben auch eine Tatsache, die auf Auftraggeber und auf Arbeitgeber zutreffen kann)

  56. @Alle

    eine nette Diskussion die hier entstanden ist, mit Schwerpunktentwicklung Richtung Malerhandwerk.
    Nun mal eine Überlegung an die Malermeister.

    Ein normaler Handwerker darf beispielsweise Rauhfaser kleben und Weiß streichen, mehr nicht. Ein Malermeister darf Fliestapete kleben oder eine Hauswand bunt anstreichen. Ich kenne keine Malermeisterfirma, wo einzig und allein der Meister diese Arbeiten ausführt, er hat seine Angestellten, die diese Arbeiten ausführen. Nun ist aber der Angestellte genau genommen ja nur ein normaler Handwerker, der diese Arbeiten eigentlich nicht ausführen darf, da er ja nicht das Wissen, Können und die Ausbildung und anspruchsvolle Prüfung des Meisters hat, um diese Arbeit in hoher Qualität – ich meine „Meisterlich“ – ausführen zu können. Die Qualität die letztendlich an der Wand ist, egal ob sehr gut oder schlecht, ist nicht die des Meisters sondern die des ausführenden Handwerkers.
    Es ist doch Irrational wenn der eine nun für diese Arbeiten ein Angebot abgeben darf, weil er einen Brief hat – die Arbeiten aber selber nicht persönlich ausführt, und der andere nicht. Warum gesteht man einem zu, eine Rauhfaser vernüftig an die Wand zu bringen aber nicht eine Fliestapete? Eine schlecht geklebte Rauhfaser sieht genauso beschi… aus wie eine schlecht verarbeitete andere Tapete.
    Es ist einfach nicht vernüftig zu begründen. Ein guter selbstständiger Handwerker, der sich durch Fachliteratur, Seminare, oder Produktschulungen der Hersteller weiterbildet, wird einen Kunden genauso Kompetent beraten können wie ein Meister. Letztendlich unterscheidet sich ein Meister von einem gut ausgebildeten Handwerker vor allem durch sein kaufmännisches Wissen. Welches wiederum jeder Selbstständige haben sollte um sein Unternehmen gewinnbringend führen zu können.
    Meiner Meinung nach sollte jeder das machen können für das er meint die Kompetenz zu haben, letztlich muß er sowieso für seine Leistung durch Gewährleistungs- pflichten, etc. Gerade stehen.
    Eine Einschränkung sehe ich nur bei Gewerken die ein hohes Gefahrenpotenzial beinhalten (z.Bsp. Elektro-, Gasarbeiten, etc.). Dort sollten entsprechende Nachweise die Pflicht sein und verstöße dagegen entsprechend Geahndet werden.
    Man sollte mal darüber nachdenken, dann wären solche Diskusionen gar nicht notwendig.

    @MH
    Versucht doch mal die Qualität der Auftragsbeschreibungen zu steigern. Ein Hilfsmittel wäre vielleicht eine Datenbank, in der Leistungen mit einem nach Regionen gestaffelten Mittellohn hinterlegt sind und durch-schnittliche Materialpreise, mit der der Auftraggeber sich sein Auftrag zusammen stellt und damit auch gleich eine grobe Kostenkalkulation hat. Auch ein paar Hinweise für die korrekte Mengenermittlung wären für den Kunden sicher hilfreich.

  57. @gunnar
    Sie schreiben selber, daß bei gefahrengeneigten Gewerken der Meister schon sein sollte. Das Maler & Lackiererhandwerk ist ein gefahrengeneigtes Handwerk. Die falsche Beurteilung und Vorbehandlung von Untergründen hat fatale Auswirkungen und Folgen für das bearbeitete Gewerk : bis hin zu der verputzten Decke, die dem Kunden dann durchaus auch im Extremfall einmal auf den Kopf fallen kann! Von den Schäden, die am Bauwerk, das bearbeitet wird, entstehen können, wollen wir jetzt gar nicht detailliert reden – können hier aber natürlich bei Nachfrage gerne Rede und Antwort stehen!
    In jedem Handwerksbetrieb mit Angestellten arbeiten neben dem Meister Gesellen auf Weisung des Meisters, unter der Kontrolle des Meisters und nach den Vorgaben des Meisters. Der Meister alleine zeichnet verantwortlich für alles, was seine Gesellen erledigen. Das wiederum bedeutet: im Zweifel steht der Meister auf der Baustelle, um Probleme zu beheben – keinesfalls jedoch der Geselle!!! Um beim Malerhandwerk zu bleiben (wir können natürlich andere Handwerke nicht beurteilen) : der Malermeister beurteilt den Untergrund, bestimmt die Art und Weise der Untergrundvorbereitung und die zu verwendenden Materialien (gerade ein Maler hat es mit den verschiedenartigsten Untergründen und Werkstoffen zu tun, die zwingend aufeinander abzustimmen sind). Die im Malerhandwerk verwendeten Materialien können gegenseitig reagieren. Man kann nicht einfach irgendwas irgendwo draufschmieren. Und bei Fehlern im Rahmen der Untergrundvorbereitungen ist nicht nur das optische Ergebnis dann vielleicht ärgerlich sondern auch die Tatsache, daß im schlimmsten Falle die Bausubstanz tatsächlich irreparablen Schaden nehmen kann (und das ist keine weit hergeholte Behauptung sondern leider ein Erfahrungswert, mit dem wir nicht so sehr selten konfrontiert werden, wenn wir dann als „Feuerwehr“ auf entsprechende Baustellen gerufen werden)!
    Ein Geselle lernt im Rahmen seiner Ausbildung hier die theoretischen Grundkenntnisse – und nicht wesentlich mehr (wir bilden selber aus und können daher beurteilen, was im Rahmen der Ausbildung von Berufsschulen und Handwerkskammern an theoretischem Wissen vermittelt wird – sehr tief geht das nicht!). Zwar gehören wir zu den Betrieben, die die Ausbildung ernst nehmen und daher bemüht sind auch im Rahmen der praktischen Ausbildung zusätzlich vertieftes theoretisches Wissen durch immer wiederkehrende Erklärungen zu vermitteln. Aber das kann schon aus Zeitgründen natürlich nicht auf Meisterschulniveau stattfinden.
    Der Geselle mag sich fortbilden können: wenn er dann seine Fähigkeiten und Kenntnisse erweitert hat und einige Jahre dann in leitender Position tätig war: dann kann er ja eine Ausnahmegenehmigung in diesem Handwerk beantragen und wird sie auch erhalten (wenn er die dazugehörige Prüfung vor der HWK mit Erfolg absolviert). Somit gibt es doch überhaupt kein Problem und keinen Grund, ständig zu behaupten, daß der Meistertitel nicht das Papier Wert ist, auf dem er geschrieben ist.
    „Die Qualität, die hinterher an der Wand ist“ ist das Ergebnis der vom Meister getroffenen Entscheidungen über Art und Weise der Bearbeitung und Ergebnis der klaren Vorgaben und Ergebnis der Kontrolle und – im schlimmsten Fall – Ergebnis der Arbeit des Meisters selber, wenn die angestellten Gesellen die Vorgaben nicht umsetzen konnten. Bei kleinen Handwerksbetrieben ist „die Qualität, die hinterher an der Wand ist“ aber doch meistens die Arbeit, die der Meister persönlich geleistet hat.
    Die Vliestapete ist sicherlich nur das geringste Problem. Die löst sich – im Falle einer falschen Untergrundvorbereitung – im Zweifel dann eben von der Wand oder wurde auf einen Untergrund tapeziert, der für das Tapetenmaterial überhaupt nicht geeignet ist. Das ist natürlich keine Gefahr sondern einfach nur ein Ärgernis und optisch eben unschön (somit aber seinen Preis dann sicherlich nicht wert – auch wenn es noch so günstig war!)
    Der Meister unterscheidet sich nicht nur durch seine zusätzlichen kaufmännischen Qualifikationen vom Gesellen. Wer dies glaubt, der irrt. Auch das Fachwissen eines Meisters ist um ein vielfaches umfangreicher, als das eines Gesellen. Und – um mich nicht zu wiederholen – hat der Geselle hier „nachgelegt“ dann kann er ja – siehe oben …..
    Aber auch der kaufmännische Bereich darf nicht außer Acht gelassen werden :
    1) ein Meisterbetrieb bildet (in der Regel) aus
    und wird
    2) mit weit höheren Kosten überzogen, als „Hausmeisterservices & Co“
    Wettbewerber, die gegeneinander „antreten“ sollten die gleichen Grundvoraussetzungen haben. Das gehört nun einmal zum lauteren Wettbewerb dazu. Das ist aber nicht mehr gegeben, wenn jeder alles das tu, wozu er sich kompetent genug fühlt (bitte bedenken Sie dabei auch, daß viele Menschen nicht sehr selbstkritisch sind sondern eher dazu neigen, sich selber zu überschätzen).
    Aber selbst, wenn die Kostenstrukturen dieselben wären: schauen Sie sich doch einmal die Gebotspreise im Internet von diesen Auftragnehmern an. Kalkuliert man hier nach – lediglich unter Beachtung der Materialkosten, der Arbeitszeit und der Fahrtkosten (kann man bei MH ja erkennen, wie weit der Auftragnehmer vom Ausführungsort entfernt ansässig ist), so kommt man fast ausnahmslos zu dem Ergebnis: da kann etwas nicht stimmen. Sehr häufig sogar reichen die gebotenen Preise nicht für die Materialkosten.
    Woran mag das liegen??? Vielleicht daran, daß – auch wenn jeder Selbständige über kaufmännisches Wissen verfügen sollte – der Auftragnehmer nicht kalkulieren kann???
    Und : es ist eine Wunschvorstellung, daß jeder, der ein Gewerbe angemeldet hat, in der Lage ist, kaufmännisch zu denken und zu handeln (und zu rechnen). Leider ist dem eben nicht so.
    Und daß die Auftragnehmer, die hier gemeint sind (und wir meinen ausdrücklich nicht die gestandenen Altgesellen mit Ausnahmegenehmigung!) für ihre Gewährleistungspflichten gerade stehen: ebenfalls eine bloße Wunschvorstellung.
    Entweder sind sie bereits pleite, wenn sie diesbezüglich in Anspruch genommen werden sollen oder aber sie haben den Betrieb abgestoßen und schon wieder den nächsten gegründet. Manchmal sind sie auch einfach spurlos verschwunden. Oder aber: haben wir schon mehrfach „live“ erlebt: Sie sind schlicht nicht in der Lage, das Gewerk nachzubessern (sie können es einfach nicht, da sie zwar in der Lage waren das mangelhafte Gewerk herzustellen – hierfür hat’s gereicht – die auf Grund der Mängel erforderlichen Nachbesserungen haben aber schlicht fachlich überfordert). Und dann???? Selbst wenn ein solcher Auftragnehmer dann Willens und bemüht ist, nachzubessern: er kann es aber einfach nicht besser. Der „Gekniffene“ ist der Kunde (und das gesamte qualifizierte Handwerk, da der Kunde ganz pauschal sagt: alle Maler können nichts!).
    Es wäre ja schön, wenn es so funktionieren würde, wie Sie schreiben: Jeder tut nur das, was er wirklich kann. Dem ist aber leider eben nicht so. Das ist auch der Grund, daß in unserer Gesellschaft das gemeinsame Zusammenleben in Teilen per Gesetz geregelt ist. Gäbe es diese Gesetze nicht (und würde die Einhaltung derselben nicht kontrolliert werden) : der Mensch ist leider so strukturiert, daß er immer nur auf seinen Vorteil bedacht ist und hierzu dann auch bereit ist, anderen im Zweifel Schaden zuzufügen. Das ist im täglichen Leben so – und eben auch im täglichen Arbeitsleben.
    P.S. der Meister steht immer noch auf der Baustelle und wird auch vor 20.00 Uhr im Büro nicht zurückerwartet! Die Mitarbeiter haben natürlich bereits Feierabend!(das ist jetzt keine an Angestellte gerichtete Beschwerde sondern einfach die Feststellung einer Tatsache, der sich jeder bewußt ist – oder sein sollte – wenn er einen Betrieb gründet; selbständig = ständig und selbst)
    Mit freundlichen Grüßen

  58. @opticostGmbH und Malerhäussler

    Den ersten „Griff ins Klo“ tat ich als ich für die Insp. des Motorrollers meines Enkels einen angeblich Kinder- und Jugenarbeit fördernden „gemeinnützigen Verein“ beauftragte. Da war für mich der Preis sekundär, ich erwartete gestandene Leute meines Alters (67) die Ihre Arbeitskraft zur Verfügung und das Honorar (in meinem Fall extrem überteuert) dieser Instituition zur Verfügung stellen. Ansonsten haben Sie vollkommen recht: Jede Arbeit ist ihres Lohnes würdig und billig wird immer „billig“ sein. Bei der Totalsanierung meines Hauses überwogen die „schwarzen Schafe“ nicht etwa bei den Malern, sonder bei den z.T. selbsternannten Terrassenbauern und Landschaftsgärtnern.

  59. @rufra99: ein „gemeinnütziger Verein“ ist uns bei MyHammer auch schon merkwürdig aufgefallen und die Dunkelziffer der Schwarzarbeit ist wahrscheinlich erschreckend hoch. War bei den 80 % ohne Rechnung ein Meisterbetrieb dabei? Es gibt eine legale Kleinunternehmenregelung, die tatsächlich keine Mehrwertsteuer abführen müssen, aber im begrenzten Rahmen eben. @gunnar: Kurz gesagt, um Wiederholungen zu vermeiden: Es geht um zulassungsfreie und zulassungspflichtige Gewerbeanmeldungen und da liegt der Hund begraben. Ein Maler und Lackierer ist zulassungspflichtig, ein Raumausstatter zulassungsfrei und ein Bodenleger oder Theater-/Ausstattungsmaler ist handwerksähnlich. Es gibt jedoch keine Vorschrift, dass der Meister alle Arbeiten selbst ausführen muss und natürlich beschäftigt ein größerer Betrieb mehrere Gesellen. Die Verantwortung für alle Arbeiten trägt jedoch allein der Meister. Schwarze Schafe gibt es leider überall und in jeder Branche, auch unter Meistern.

  60. @malerhaeussler
    Ja, MyHammer orientiert sich an der Handwerksordnung und teilt Ausschreibungen entsprechend in zulassungspflichtiges Handwerk, in zulassungsfreie Gewerke und handwerksähnliche Gewerbe sowie in Tätigkeiten, die nicht der Handwerksordnung unterliegen, ein.
    Zu Ihrer zweiten Frage, warum Sie den „Änderungen beantragen“ Button nicht sehen. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder haben Sie für diese Ausschreibung bereits eine Änderung beantragt oder die Teilnahmevoraussetzung wurde bereits einmal geändert. Liegt der zweite Fall vor und Sie sind der Ansicht, dass es sich hierbei um einen Fehler handelt, teilen Sie uns diesen bitte über unseren Kundenservice mit.
    Zu Ihrer letzten Frage: Wir befinden uns momentan noch in der Anlaufphase. Voraussichtlich am Dienstag, den 20.9. schaffen wir dann auch die technischen Voraussetzungen dafür, dass nur noch Betriebe an Handwerksaufträgen teilnehmen können, wenn die entsprechenden Nachweise bei MyHammer hinterlegt sind. Diese und weitere Information finden Sie auch in unserem Blog-Eintrag bzw. im dazugehörigen FAQ.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr MyHammer Presseteam

  61. Offensichtlich wird die Änderung auch von den Auftraggebern begrüßt, zumindest von denen, die keine Schwarzarbeit fördern. Es bedeutet ja auch mehr Sicherheit für den Auftraggeber.

  62. @fairplay Es waren auch Meisterbetriebe die mir „die Steuer ersparen“ wollten. Aber auch die Kleinbetriebe die aufgrund ihres Umsatzes von der Umsatzsteuer befreit sind waren nur zögerlich bereit eine Rechnung auszustellen. Verständlich die € 16.000 Grenze ist bei guter Auftragslage ja recht schnell überschritten..Ich habe mein Konto bei MH übrigends aufgrund einer verlogenen und unverschämten Rachebewertung des „gemeinnützigen Vereins“ gelöscht. So etwas muss ich mir nicht bieten lassen. Ich habe zu oft das Schicksal ehrlicher Kleinunternehmer erlebt, die aufgrund schlechter Zahlungsmoral von renommierten Großfirmen insolvent wurden. Ich zahle stets unmittelbar in bar oder am Tage des Rechnungseingangs. Und für die paar noch anstehenden Aufträge die ich evtl. noch zu vergeben habe kommen genau die Betriebe infrage die mich seinerzeit via MH korrekt bedient haben.

  63. Das Portal von My Hammer ist auf dem richtigen Weg .
    Diese Art von Qualifikationen war längst überfällig.
    Qualität ist von dem Auftraggeber gefordert und wird sich durchsetzen.

  64. Hallo an alle ,

    zur Meisterpflichtigen Arbeiten :
    nennen Sie mir doch mal einen Vergleichbaren Titel der mit dem des Meisters gleichzusetzen ist .

    Einen kann ich Ihnen nennen ,
    ein Altgeselle mit entsprechender Ausnahmegenehmigung von der HWK , der noch zusätzlich einen Kurs mit Prüfung in Betriebswirtschaft und der sich noch Ausbilden lässt in der Ausbildung Jugendlicher .
    Ich kenne jedenfalls keinen bei MH oder woanders der diesen Weg gegangen ist.

    Zum Meisterbrief der ein Dokument über eine Leistung darstellt .
    Wenn diejenigen meinen Sie müssten diesen Titel zerflücken (weil Sie Ihn selbst nicht besitzen !!!!)
    Dokumente in Schriftform belegen einen Leistungsstand .
    Berufserfahrung ist etwas ganz anders , und setzt sich auch durch verschiedene Faktoren , natürlich nicht nur durch den Meistertitel zusammen .
    Wenn Dokumente also nicht So wichtig sind, brauchen wir auch keine Zeugnisse in Schriftform bei den Schülern .
    Die Bescheidenen müssen nicht mit Ihrem Können angeben ,
    die Nichtskönner müssen Sich selbst und anderen sagen großartig Sie sind .

    Wir brauchen bei My Hammer und auch anders Abgrenzungen , damit z.B ein Kunde erkennt wer welche Arbeiten ausführen darf .
    Welchen persönlichen Wissensstand hinter einem Meisterbetrieb oder Raumausstatter vorhanden ist sei wieder dahingestellt .

    Es kann nicht sein das irgendwelche Möchtegernkalkulierer bei Ausschreibungen mitbieten ,und den Preis kaputtmachen .

    Was den geimeinnützigen Verein angeht , scheinen viele auf Ihren eigenen Vorteil bedacht zu sein .
    So zerstört man nachhaltig das Vertrauen .
    Aber gehen Sie mal wegen einem Streitwert von 200,00 € zum Anwalt . Meiner Meinung nach können Sie sich einen noch größeren Schaden hinzufügen weil Sie den Prozess verlieren . So verdreifachen Sie ihren Verlust und den Ärger , legen Sie sich lieber in die Sonne und mach sich schöne Gedanken .
    Und suchen Sie sich nur Betriebe die es Wert sind Ihr Geld zu erhalten .

    In diesem Sinne ……………………….gute Geschäfte !!!!!

    Ps. die die rümnörgeln wissen echt nichts besseres mit Ihrem Leben anzufangen ?
    Macht Sport ………..

  65. Ein Auftragnehmer(Dienstleister) hat sich unlängst beschwert, dass er in der Vermittlung von Aufträgen durch die neuen Teilnahmevoraussetzungen nunmehr eingeschränkt wird und dadurch nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Dies läßt natürlich vermuten, dass eine Vermittlung von Aufträgen bei MyHammer bisher praktiziert worden ist. Dazu müssen sich alle Handwerksbetriebe natürlich fragen, was fairer Wettbewerb ist. Wir wundern uns ab und zu schon, dass über MyHammer Subunternehmer gesucht werden. Wir möchten gerne eine Antwort auf die Frage, inwieweit die Vermittlung von Aufträgen mit den MyHammer-Grundsätzen vereinbar ist und was MyHammer unter fairem Wettbewerb versteht.

  66. @malerhaeussler….lese mir teilweise ihre einträge durch…und die uhrzeiten…gehen sie auch arbeiten oder wissen sie hier (nur) alles besser???sie hätten sich romanhaeussler nennen sollen.

    @Gunnar Sehr gut geschrieben!Und sehr treffend!

  67. Eines noch an Herr Malerhhaeussler,
    ihr Text…
    Auch Sie möchten doch, daß die von Ihnen erbrachte Leistung angemessen bezahlt wird. Jeder Handwerker hat hierauf einen Anspruch. Wenn alle Auftragnehmer hier mitspielen würden – es keine Dumping-Preise mehr gäbe – der Wandel vollzöge sich vielleicht etwas schneller. Hierzu müßte sich ein jeder doch nur auf das besinnen, was er wirklich und mit gutem Gewissen dem Auftraggeber anbieten kann (Schuster, bleib bei Deinen Leisten).

    Meine Meinung….
    wir leben von der Mund zu Mund rede!
    MyHammer nutzen wir nur für kleinstaufträge falls mal Luft im Jahr ist.Grossaufträge über MyHammer sind 1.sehr selten und 2.möchten die Kunden kaum Geld dafür bezahlen!Daher sehe ich in den Wandel von MyHammer keinen Vorteil für die angemeldeten Betriebe!MyHammer ist und bleibt eine Billigplattform!Bekommt der KD vorort zu teure (realistische) Kostenvoranschläge und ein Nachbar in rät…ey versuchs dochmal bei MH da kloppen die sich um die Aufträge…meldet sich der Kunde (AG) umgehend an und erhofft sich dadurch einen Facharbeiter zu günstigen Konditionen.Habe mit einigen AG über MyHammer geredet die mir klarmachten das der Preis zu hoch ist und ander über MH es für die Hälfte machen würden.Aber es gab auch KD die es zwar günstig haben wollten aber auf ein Profil geschaut haben Bewertungen,Gewerbe welche Innung usw.Aber auch die Kunden haben einen verdeutlicht das sie Geld sparen wollen und nur deswegen sich bei MH angemeldet haben!Was soll ich bitteschön bei MH wenn ich vorort Fachfirmen habe die dann genauso Teuer/günstig sind als bei MH???Allein schon der Aspekt das ich immer einen Ansprechpartner vorort habe und besseren Service!
    Nun soll alles anders werden?Sage euch eins…MH wird untergehen mit der neuen Taktik!
    Denn MH lebt von den kleinen Firmen…nicht von den grossen.

  68. @mattes
    Würden Sie unsere Einträge VOLLSTÄNDIG durchlesen (und nicht teilweise), so hätten Sie mittlerweile erkannt, daß hinter dem Benutzernamen ein FAMILIENBETRIEB steht. Der Meister dieses Betriebes steht selbstverständlich längstens auf der Baustelle, wenn die Beiträge geschrieben und eingestellt werden. Auch haben Sie doch eigentlich erkannt, daß alle Beiträge einen weiblichen Verfasser haben (Romane sind in der Regel – mit wenigen Ausnahmen – aus weiblicher Feder). Dennoch kann die Verfasserin der Beiträge diese im Namen des Meisters verfassen, da die Verfasserin der Beiträge die Einstellung und die persönliche Meinung des Meisters bestens kennt (und der Meister sein Einverständnis ausdrücklich erklärt hat). Und in der Tat hat sich die Verfasserin der Beiträge durchaus schon überlegt, ob sie sich nicht aufs Bücherschreiben verlegen sollte! (Danke für Ihr diesbezügliches Kompliment).
    Und : die Beiträge sind bewußt in der „Wir-Form“ verfaßt! Keinesfalls würde sich die Verfasserin erdreisten, unter dem Benutzernamen des Firmeninhabers Beiträge in der Ich-Form zu verfassen. Beiträge des Firmeninhabers hätten zweifellos den selben Inhalt. Keinesfalls jedoch würden seitens des Firmeninhabers Beiträge in solcher Häufigkeit und Länge eingestellt werden (zum einen aus Zeitgründen und zum anderen, weil die Stärken des Firmeninhabers eher in anderen Bereichen zu finden sind).
    Es ist somit sicherlich von Vorteil, kein Einzelkämpfer im wahrsten Sinne des Wortes zu sein. Aber gerade im Handwerk sind die Inhaber der Handwerksbetriebe darauf angewiesen, von der Familie unterstützt zu werden.

    Auch wir sprechen übrigens häufig mit Auftraggebern. Erst am Samstag waren wir bei einer Kundin, die wir im Jahre 2007 über MH gewinnen konnten: schon im Jahre 2007 waren wir die teuersten Anbieter – und haben dennoch den Auftrag (samt Folgeaufträgen) erhalten. Nun steht erneut die Renovierung eines von der Kundschaft neu erworbenen Hauses an.
    Und was tut die Kundin: sie ruft uns direkt an und hat bereits (obwohl der KFA erst noch erstellt werden muß) bereits den Zeitpunkt der Renovierung festgelegt und uns mündlich den Auftrag schon erteilt. Sie möchte hier keinen anderen Malerbetrieb beauftragen – auch wenn wir (mit Sicherheit) nicht billig sind.

    JEDER Handwerker erhält einen Großteil seiner Aufträge über „Mund-zu-Mund-Propaganda“! Auch wir.

    Und was ist „groß“ und was ist „klein“????? Wir jedenfalls zählen uns – gemessen an der Mitarbeiteranzahl – zu den „kleinen“ Betrieben.

    Wir mußten jedoch – gerade in den letzten Monaten – vermehrt feststellen, daß viele Auftraggeber keine große Lust mehr haben, ihren Auftrag auf der Plattform einzustellen. Die Begründung ist eigentlich erschreckend : die Auftraggeber haben keine Lust sich mit einer großen Zahl von „niveaulosen“ Auftragnehmern auseinanderzusetzen (O-Ton einer großen Anzahl von Auftraggebern! – nicht unsere eigene Aussage!). Viele Auftraggeber suchen mittlerweile gezielt im Branchenbuch von MH und kontaktieren Betriebe direkt (nicht nur bei uns – auch einige Mitbewerber, zu denen wir enge Kontakte haben – berichten uns hiervon).

    Das Internet ist – auch im Handwerk – das Medium der Zukunft. Und hierbei geht es nicht um „billig“ sondern um eine größere Auswahlmöglichkeit, die die Auftraggeber gerne nutzen möchten. Die Auftraggeber erfahren im Internet viel mehr über potentielle Auftragnehmer, als z.B. in den Gelben Seiten. Und das macht das Internet interessant für die Auftraggeber.

    Ohne Frage – es gibt das Kundenklientel, das alles haben und nichts bezahlen will. Aber mal ganz ehrlich: sind das die Kunden, die für Handwerksbetriebe interessant sind?
    Und auch bei MH finden die Kunden doch die Fachfirmen vor Ort. Kein Auftraggeber z.B. aus Berlin kontaktiert einen Auftragnehmer z.B. aus Bayern – selbst wenn das Profil des AN noch so interessant und ansprechend ist.

  69. Hallo Malocher und das MyHammerteam,

    Ich bin kein Malermeister,aber habe 35 Jahre Berufserfahrungen und möchte nun nicht als Bitsteller für jeden Auftrag enden,nur weil ich keinen Meisterbrief habe.
    Nun muß ich für jede Ausschreibung eine Änderung mit Begründung beantragen.
    ZB.darf ich keinen Gartenzaun streichen,aber eine Aussenfassade verputzen.
    Ich bin der Meinung das MyHammer diese Plattform weiter den Handwerkern zur Verfügung stellt und die Verantwortung
    den Betrieben überläßt.Es gibt Ordnungsbehörden und die HWK die darauf achten das Handwerksbetriebe keine unerlaubte Tätigkeiten ausführen.
    Ich bin überzeugt das die meisten MyHammermitglieder selber wissen ob sie eine unerlaubte Handwerkstätigkeit ausführen oder nicht.
    Es ist überigens keine Schwarzarbeit.“Schwarzarbeiter“ werden Handwerker ohne Meisterbrief mit denen gleichgestellt, die Steuern- und Abgaben hinterziehen.
    Sollte diese Regelung weiter bestehen bleiben,bin ich überzeugt das es bald etliche Hanwerksbetriebe auf dieser Plattform weniger gibt.
    Diese Arbeiter können ihre Gebühren nicht mehr bezahlen,weil es keine Arbeit mehr für sie gibt.
    Wer nicht zahlt wird gesperrt.
    Auftraggeber werden dann nicht mehr preiswerte Handwerker bekommen und nehmen sich einen Handwerker aus ihrem Heimatort.
    MyHammer meint es gut mit der deutschen Wirtschaft,aber ich bin überzeugt es geht nicht gut.
    Das sagt mir meine Lebens und Berufserfahrung.

    Ich habe nicht alle Beiträge gelesen,weil einige zu lang waren,aber es gibt hier sehr gute Meinungen
    denen ich mich ebenfalls anschliessen möchte.

    Ich wünsche euch alles Gute und gut bezahlte Arbeit.

    Bis dann Uwe

  70. @uwe: Die Frage stellt sich natürlich, weshalb Sie nach 35 Jahren Berufserfahrung immer noch keinen Meistertitel oder eine Sondergenehmigung als Altmeister erworben haben? Da Ihnen offensichtlich beide Qualifikationen fehlen, dürfen Sie weder einen Gartenzaun streichen noch eine Fassade verputzen, es sei denn, Sie machen es bei sich zuhause als Heimwerker. Sie müssen auch nicht um meisterpflichtige Aufträge betteln, denn es gibt ja genügend Ausschreibungen ohne Meisterpflicht. Schwarzarbeit ist der mundartliche Ausdruck für illegal und hierzu gehören natürlich auch illegal ausgeführte Arbeiten, ob mit oder ohne Rechnung. Ansonsten teilen wir Ihre Ansicht, dass es durch die Maßnahme von MyHammer bald weniger „Schwarzarbeiter“ auf der Plattform gibt. Das soll damit ja auch erreicht werden. Dafür kommen wieder neue Handwerker dazu. Künftig soll ein fairer Wettbewerb stattfinden und der Auftraggeber soll besser geschützt werden.
    @Mattes: Leider spielen nicht alle Handwerker ein faires Spiel, ganz im Gegenteil. Was ist an einem Angebot von
    1 €, 5 € oder 125 € fair? Ist es für den AG fair, wenn er einen Maurer sucht und einen Gärtner erhält, der sich als Maurer ausgibt? Für die einen Auftraggeber zählt nur der Preis, die anderen möchten nur einen Preis ermitteln, und wieder andere möchten Qualität zum guten Preis und das ist unsere Zielgruppe. Neulinge sind oft sehr verunsichert und mißtrauisch. Wir müssen das Vertrauen in das Handwerk wieder herstellen. Ich glaube auch nicht, dass ein ortsansässiger Handwerksbetrieb mit seriösen Angeboten von MyHammer konkurieren kann, sonst würden sie nicht über die MyHammer-Handwerker herziehen. Sie haben vielmehr Angst um die eigene Existenz. MyHammer als „Billigplattform“ am Leben zu erhalten, ist sicher nicht der richtige Weg. Es soll natürlich auch keine „Elite-Plattform“ werden. Es soll einfach fair zugehen und jedes Mitglied, ob AG oder AN, soll dort das finden, was es sucht, nämlich gute Arbeit zum guten Preis. Und er AN soll nur das ausführen, wofür er qualifiziert ist. Eine Änderung immer gleich zu kritisieren und abzulehnen, ist einfach. Lasst uns doch einfach mal abwarten und sehen, was dabei herauskommt. Andere Veränderungen wurden zuerst auch von vielen beklagt und abgelehnt und dann haben sich doch alle ganz schnell daran gewöhnt. Seitdem gibt es wieder mehr Wettbewerb statt Kampfpreis.

  71. @Fairplay
    das bei MH was geschehen musste war glaube ich fast jedem klar!Fand die Aktion mit dem verdeckten Gebot schon super.Habe oft versucht den Kunden im öffentlichen Chat klar zumachen das die sich die Profile und Quali.ansehen sollen bevor sie sich für einen Handwerker/Dienstleister entscheiden.Doch meist hat der Kunde immer BILLIG genommen.Aber billig war oder ist auch nicht immer qualifiziert !Konnte früher nie verstehen das jeder der ein Gewerbe oder sogar NICHTS im Profil stehen hatte überall bieten durfte??!Und genau das hat sich bei den AG rumgesprochen!Einige sagen sogar aus spass -Arbeit macht MH frei-.Geht gar nicht!
    Und das will MH von heute auf morgen loswerden?
    Finde auch krass zu lesen das diejenigen die sich von MH verabschieden auch gleich SCHWARZARBEITER sein sollen!So eine Bemerkung sollte man sich verkneifen!Kann schließlich nicht sein das ein gelernter Handwerker mit jahrelanger Berufserfahrung auf seine Tätigkeiten nicht mehr Bieten darf.Kann die Jungs (Firmen) verstehen das die Sauer auf MH sind…aber gleich alle als Schwarzarbeiter zu beschimpfen??
    Will noch kurz ein Beispiel nennen von der tollen Umstellung:
    Kunden sind ja meistens nicht so gut Informiert was HWK und oder IHK bedeutet oder was Gewerk überhaupt heißt,oder?.
    Sehe mir einige Aufträge an wo zb. gemauert werden soll,der Kunde aber den Auftrag unter Garten & Landschaft.gesetzt hat.Sehe mir die Firmen an die ein Gebot abgegeben haben…und sehe da…jeder Hunz und Kunz bietet da fröhlich!Nix da mit HWK Maurer & Beton, nein GalaBau.Das ist leider kein Einzelfall!Also wenn schonmal so ein Mist von MH eingesetzt wird das nur nóch Firmem die eine Eintragung sonstwo haben auf solche Aufträge Bieten dürfen…dann sollte der KUNDE auch wissen wo er was reinsetzt!Aber….es gibt auch viele Kunden die wissen was es bedeutet den Auftrag in eine falsche Kategorie zu setzen:-)Geld SPAREN:-)
    So…fertig!
    Wird sich eh nichts ändern da leider Gottes nur die grossen Firmen und die HWK was zu melden haben!

  72. @Mattes: Warum denn so negativ? Alle, die MyHammer verlassen, werden ihren Grund haben und es sind nicht alle „Schwarzarbeiter“. Das kam wohl missverständlich rüber. Beschimpft wird von mir niemand. Es liegt mir absolut fern, andere Handwerker zu diskreditieren. Davon gibt es schon genügend. Es gibt sicher in jeder Kategorie branchenfremde AN, die die Plattform besetzen und deshalb ist die Einschränkung zu begrüßen. Unlängst gab es einen Skandal-Bericht in den Medien, wonach ein AG reingefallen ist, weil ein AN falsche Angaben gemacht hat. MyHammer war am Rande beteiligt, kam dadurch jedoch in Verruf. Ich bin optimistisch, dass sich der Markt langsam erholen wird. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen. Viel zu lange wurde dem Treiben tatenlos zugesehen und dass MyHammer Vorschläge seiner Mitglieder annimmt und umsetzt, spricht doch für dieses Unternehmen. Ein solches Feedback kann man sich von anderen Unternehmen nur wünschen. Allen Mitgliedern einen erfolgreichen und schönen Tag.

  73. Nun ist es soweit!
    My- Hammer bricht wie angekündigt ab Sofort wieder Verträge. Auch wenn dieser Artikel nicht zugelassen wird, könnt Ihr ihn ja lesen und mal drüber nachdenken.
    Ich Als Maurer schon mind. 5 mal meine Handwerkerkarten in den letzten fünf Jahren vorgelegt , darf nun garnichts mehr. Da ich mir nicht leisten kann in den Idiotenkategorien wie Umzug , Transport und Renovierungsarbeiten zu arbeiten, bin ich Bietunfähig. Bitte bachtet doch , dass wir einen Vertrag haben in dem vereinbart wurde (bieten auf alle Ausschreibungen). Nach dem Vertragsende dürft Ihr machen was Ihr wollt aber bis dahin habt Ihr gefälligst Eure Verträge einzuhalten. Oder soll ich eine Betrugsanzeige machen, weil Kündigung wir ja nicht gestattet.

  74. @hans: Wieso bezeichnest du Transport, Umzug und Renovierung als Idiotenkategorie? Für Maurer gibt es doch bestimmt genug Aufträge, auf die geboten werden kann. Dass jeder auf alles bietet führte zu Schwarzarbeit und das möchten wir nicht mehr. Wenn MyHammer jetzt Vertragsbruch und Betrug vorgeworfen wird, dann frage ich mich, was die anderen dann die ganze Zeit gemacht haben und warum das jetzt geändert wird. Zu guter letzt ist auch der Auftraggeber die ganze Zeit von dieser Gruppe betrogen worden und MyHammer ist immer mehr in Verruf geraten. Das will doch keiner mehr. Wenn jemand plötzlich gar nicht mehr bieten kann, war er vielleicht die ganze Zeit auf der falschen Party? Erst mal abwarten und Tee trinken.

  75. Hallo Leute ich bin 34 Jahre als Dachdecker beschäftigt
    und habe gesehen wie Meisterbetriebe schlecht und gut
    gearbeitet haben. Wenn sich ein Mensch selbstständig macht
    und sich ordnungsmäßig verhält ,macht er nach meiner Ansicht
    keine Schwarzarbeit. Und außerdem der Meister sitzt sowieso,
    nur im Büro und versucht Arbeit heranzuschaffen.
    Am Bau arbeiten nur die Gesellen und Lehrlinge.
    Macht doch mal lieber einen Wettbewerb wer bessere
    Arbeit abliefert, Der Meisterbetrieb oder der Gesellenbetrieb! Dann wird man Sehen wer die bessere arbeit abliefert. Aber per Zufall Generator. Keine ausgesuchten!!

  76. @jörg: pauschal etwas zu behaupten, ist einfach. Es gibt sicher mehr Meister, die aktiv mitarbeiten und die anderen halten ihren Kopf hin für den Mist, den die Gesellen produzieren. Wenn man nach 34 jahren Berufserfahrung keine Möglichkeit gefunden hat, den Meister zu machen, Frage: warum? Die Meister haben mit ihrer Weiterbildung schon ihr Können unter Beweis stellen müssen und beweisen es täglich bei ihren Aufträgen und sollen sich jetzt einem „Wettkampf“ mit Existenzgründern stellen? Es geht doch hier nicht um besser oder schlechter, sondern Einhaltung des Gesetzes.
    Für jeden Gesellen gibt es genug Aufstiegsmöglichkeiten, damit er alle Arbeiten ungehindert ausführen kann. Das kostet natürlich erst mal was. Lieber meldet man kostengünstig ein zulassungsfreies Handwerk an, möchte aber trotzdem alle Arbeiten ausführen wie die zulassungspflichtigen Betriebe.

  77. Liebe Leute , ich habe gerade gekündigt und das sollte jeder tun , Tatsache ist ich bezahle jeden Monat mehrere hundert Euro an My Hammer, ich habe meine Lehr als Maler und Lackierer gemacht gewerbe als Raumausstatter usw angemeldet und darf eigentlich Rauhfaser kleben und diese weißen,Trotzdem kommt von my Hammer immer der Hinweis Sie sind nicht berechtigt usw usw ,Obwohl ich diesen Auftrag bebietren dürfte , ich dekne die meisten Betriebe sind ähnliche Handwerker wie meine Wenigkeit , wir haben My Hammer zu diesem Raketenmässigen Gewinn verholfen,wenn nun alle Kündigen und zur Konkurrenz gehen, werden auch die AG die Plattform wechseln, das wird sich ganz schnell rumsprechen und dann wird hier der Umsatz dermassen einbrechen, zieht das durch und kündigt alle ,denn ganz ehrlich ,wenn wir auf die Aufträge wie bisher nicht merh bieten können ist dies für uns uninteressant und für Kontrollen usw gibt es andere Institutionen , da muß My Hammer nicht einen auf Kontrolle machen .

  78. @Jörg
    Also sorry : das ist weltfremd : „Der Meister sitzt sowieso nur im Büro und versucht Arbeit heranzuschaffen“.
    Im Handwerk (egal in welchem Gewerk) sind die Handwerksunternehmen „kleine“ Unternehmen. Das heißt: der Meister sitzt nachts und am Wochenende im Büro und nimmt abends noch Kundentermine wahr (im Sommer gerne bis 22.00 Uhr : denn da ist es ja noch hell genug). Großbetriebe, die dann häufig Industriekunden oder öffentliche Auftraggeber haben, da mag es vielleicht so sein. Solche Betriebe wird man aber auf MH niemals finden, da auch die Industriekunden und die öffentlichen Auftraggeber dort schlicht nicht auftauchen!
    Wir kennen keinen einzigen Handwerksbetrieb in unserer Ortschaft (Kleinstadt) – und auch nicht im Umkreis von 100 Kilometern, in dem der Meister „sowieso nur im Büro sitzt“. Nur „im Büro sitzend“ wird es darüber hinaus keinem Handwerksmeister auf dieser Welt gelingen, auch nur einen einzigen Auftrag zu akquirieren. Da gehört schon etwas mehr dazu!
    U N D : die Gesellen, die in „normalen“ Handwerksbetrieben (Meisterbetrieben) beschäftigt sind, arbeiten auf WEISUNG des Meisters. Der Meister akquiriert nicht nur die Aufträge : er trifft auch die Entscheidung, was, wie und warum und ob überhaupt bearbeitet wird. Führt der Geselle Arbeiten dann durch, dann ist es die Pflicht des Meisters, diese zu kontrollieren und im Zweifel nachzubessern. Und richtiggehend arbeitende Auszubildende kennen wir auch nicht. Natürlich führen Auszubildende Arbeitsschritte durch. Damit sie lernen, wie es geht. Im ersten und auch noch im zweiten Lehrjahr benötigt der Betrieb dann mindestens die doppelte Arbeitszeit und das doppelte Material, weil alles nochmals vom Gesellen oder Meister gemacht werden muß (vorher muß natürlich das mangelhafte Gewerk wieder entfernt werden und der Ursprungszustand ist wiederherzustellen). Im dritten Lehrjahr dann – wenn die ersten zwei Ausbildungsjahre vom Ausbilder und vom Auszubildenden konsequent dazu genutzt wurden, den Auszubildenden auszubilden (und der Auszubildende die Ausbildung auch angenommen hat), dann kommt tatsächlich eine gewisse Arbeitsleistung hinten raus. Aber vorher muß der Meister vorne viel reinstecken (Zeit und Geld – und nicht zu vergessen: Nerven!!!) Und die Menge, die vorne reingesteckt wird, kommt rein rechnerisch hinten auch im 3. Ausbildungsjahr nicht wieder raus. Im 3. Ausbildungsjahr soll der Auszubildende auf seine Tätigkeit als Geselle vorbereitet werden: d.h. lernen, Zeitlimits einzuhalten, lernen, einfachere Tätigkeiten selbständig durchzuführen (selbstverständlich nach Anweisung).
    Jeder Handwerksbetrieb, der einen Gesellen einstellt, der gerade erst seine Prüfung abgelegt hat, der weiß: er kauft sich einen Auszubildenden im 4. Ausbildungsjahr ein! Keinesfalls kann von einem Gesellen ohne Berufserfahrung die Leistung verlangt werden, die an sich dem Gesellenlohn angemessen wäre (daher wird auch häufig bei Stellenausschreibung Berufserfahrung gewünscht. Keiner – jedenfalls kein kleiner Handwerksbetrieb – kann sich eigentlich einen Mitarbeiter zum Gesellenlohn leisten, der nur ein wenig mehr Leistung erbringt, als ein Auszubildender im 3. Ausbildungsjahr). Der „frischgebackene“ Geselle kann nichts dafür. Den meisten Junggesellen bleibt nur die Chance, in einem der wenigen Großbetriebe seine Berufserfahrung zu sammeln. Ganz wenigen Junggesellen gelingt es, vom Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden (der Ausbildungsbetrieb behält nur die, die schon in ihrer Ausbildung ein überdurchschnittliches Engagement gezeigt haben und die – aus verständlichen Gründen vorhandenen Leistungsdefizite – durch ein erhöhtes Maß an Lern- und Einsatzbereitschaft wieder ausgleichen. Auch sind üblicherweise die Ausbildungsbetriebe sehr kleine Betriebe: häufig ist nach der Ausbildung dann Schluß, weil einfach keine Stelle neu zu besetzen ist!
    FAZIT: jeder engagierte Auszubildende hat realistische Chancen – diejenigen, die alles nicht so ernst nehmen, bleiben dann nach der Ausbildung auf der Strecke, da kein kleiner Handwerksbetrieb Gesellenlöhne bezahlen kann, wenn die Leistung nicht stimmt. Man findet sie dann häufig im Einzelhandel wieder (an der Kasse, im Lager oder beim Regale auffüllen). Ein Umstand, den wir sehr bedauern, denn so sammelt man natürlich keine Berufserfahrung im ursprünglich erlernten Beruf.
    Überall gibt es schwarze Schafe: also wird es auch die Meisterbetriebe geben, die Auszubildende als „billige Hilfskräfte“ mißbrauchen. Wir kennen auch einige Pappkameraden, die gerne und vorzugsweise mit „Praktikanten“ arbeiten oder einen Arbeitssuchenden nach dem anderen „Probearbeiten“ lassen. Das ist natürlich nicht in Ordnung.
    Auch kennen wir leider Meisterbetriebe im Handwerk, die einen Gesellen als Hilfskraft einstellen – und somit auch nicht den Gesellenlohn dann bezahlen.
    All dies ist nicht fair – keine Frage! So etwas finden wir absolut daneben!
    ABER alles in allem ist das Bild, das Sie von Meisterbetrieben im Handwerk zeichnen, schlicht falsch und eine bloße Wunschvorstellung all derer, die den Sinn und Zweck der Zulassungspflicht nicht begreifen wollen. Ganz ehrlich: wir würden uns unser Dach nicht von einem Gesellen im Dachdeckerhandwerk decken lassen, wenn nicht der Meister
    a) die genaue Bearbeitungsweise vorgeschrieben hätte
    u n d
    b) die Arbeiten nicht kontrollieren würde
    u n d
    c) sich nicht täglich auf der Baustelle sehen lassen würde, um mitzuarbeiten

    Gerade im Dachdeckerhandwerk sehen wir das äußerst kritisch, da hier sicherlich nicht „nur“ das Bauwerk gefährdet wird sondern dem Auftraggeber im schlimmsten Fall das neu gedeckte Dach auf den Kopf fallen kann.

    U N D : wenn Sie 34 Jahre Berufserfahrung nachweisen können : warum beantragen Sie nicht eine Ausnahmegenehmigung bei der für Sie zuständigen Handwerkskammer? Hier müssen Sie dann lediglich eine Prüfung ablegen (theoretisch und praktisch). Die Kosten sind minimal (wahrlich nicht zu vergleichen mit den Kosten für die Meisterschule). Damit würden Sie doch dann alle erforderlichen Kriterien erfüllen und würden für das Dachdeckergewerk in die Handwerksrolle eingetragen werden (sofern Sie die Prüfungen bestehen). Das verstehen wir nicht!

    P.S. : Schwarzarbeit ist keine Ansichtssache! Die Unterscheidung zwischen legal und illegal ist nun einmal aus gutem Grunde gesetzlich geregelt. Wenn wir z.B. die Ansicht vertreten würden, daß es in Ordnung ist, daß ein 17-jähriger nach abgelegter Führerscheinprüfung ohne Aufsicht und Begleitung eines Erwachsenen (mit Führerschein) ein KFZ bewegt, dann ist das auch noch lange nicht legal (obwohl zweifellos der 17-jährige ja sogar die Führerscheinprüfung dann bestanden hat und „eigentlich“ ein KFZ führen können sollte).

  79. Antwort Remah,
    für mich sind diese Jobs nicht Idiotenjobs weil ich die Leuto so bezecinen würde sondern weil das auch jeder macht der nichts besseres kann wie auch Wohnung streichen. Durch dieses Problem sind in den meisten Bereichen die Stundenlöhne unter 18,- Euro und schlimmer geklettert. Als gelernter Maurer darf man nix aus seinem Beruf ausführen ohne Meisterbrief. Ich darf lediglich mir völlig fremd folgendes aus diesen berufen ausführen, Bodenleger überwiegend Malerberuf, Platten und Mosaikleger überwiegend Fliesenleger, einbau von Fertigteilen überwiegend Tischler, ez. Jetzt darf ich nur noch Arbeiten die ich nicht wirklich kann wo soll das mal hinführen. Ich habe in meine Firma in meinen nicht Ausführungsbefugten Bereich gut 250000,- Euro investiert und soll jetzt aufhören mit 32, was ist denn das für ein Quatsch. Zum Betrug der My-Hammer AG ; wie Ihr hoffentlich wisst hiess es bei Vertragsabschluss bis zur Summe x oder auf alle Ausschreibungen bieten. Na ja zum Glück macht My-Hammer bei mir nur gut 8% Umsatz und da die Auftraggeber immer blöder werden wäre es eh weniger geworden. Im Schnitt werden im Monat bei 50 Geboten 10 Aufträge vergeben einen davon an mich und von den Anderen ca. 30 storniert wegen zu teuer und beim Rest passiert garnichts. Am besten war die Zeit zwischen 2005- 2007 danach gings Bergab.

  80. @hans:
    In den Verträgen steht NICHT „bieten auf alle Ausschreibungen“.
    Beim Business-Flat-Vertrag ist vereinbart, daß auf alle Ausschreibungen vom Auftragnehmer geboten werden darf, für die er über die Qualifikationen verfügt – unabhängig von der GEBOTSHÖHE!!! Somit sind – gerade im zulassungspflichtigen Bereich kann so etwas vorkommen – Gebote im 5 – 6-stelligen Bereich vor dem Komma natürlich „unbegrenzt“ möglich: aber eben NUR bei den Ausschreibungen, auf die der AN auch bieten darf (hier wiederum greifen – gerade im Bereich des zulassungspflichtigen Handwerks – Wettbewerbsrecht und Handwerksordnung = geltendes deutsches Recht). In den AGB von MH steht laut und deutlich, daß geltendes deutsches Recht von beiden Vertragsparteien einzuhalten ist.
    Somit haben ja dann Sie in der Vergangenheit – als Kontrollen noch nicht engmaschig erfolgt sind – gegen den geschlossenen Vertrag einseitig verstoßen???
    Die nunmehrige konsequente (wenn derzeit leider auch noch lückenhafte) Umsetzung der schon immer geltenden Regelungen ist natürlich kein „Vertragsbruch“ von MH.
    Wie „remmah“ schon schreibt: waren hier manche vielleicht die ganze Zeit auf der falschen Party?

  81. @hans:
    Jetzt aber mal sorry! Sie wollen doch nicht allen Ernstes behaupten, daß Sie einen Betrieb gegründet haben im (zulassungspflichtigen) Maurerhandwerk und hier dann für Geräte und Maschinen € 250.000,00 investiert haben – wohl wissend (lernt man in der Berufsschule schon während der Ausbildung), daß im Falle einer Selbständigkeit Sie einen Meistertitel benötigen? Welche Bank um Himmels Willen hat Ihnen denn solche Investitionssummen bewilligt, obwohl in Ihrem Fall (wenn wir Sie denn nun richtig verstanden haben) überhaupt gar keine Grundlage (auch keine Rechtsgrundlage) für einen Betrieb in Ihrem Handwerk vorhanden ist?????????????
    Wenn wir Ihre Schilderungen richtig verstanden haben und wenn diese dann auch noch zutreffend sind, dann müssen wir uns ganz ernsthaft die Frage stellen, ob Sie nicht nur auf MH sondern auch gegenüber anderen Institutionen und Personen Ihr jeweiliges Gegenüber getäuscht und in die Irre geführt haben (wobei Sie das dann ja recht erfolgreich bislang umsetzen konnten : wir meinen die Täuschung und Irreführung)!
    Und es ist schon dreist, wenn jemand ohne hinreichende Qualifikation in einem zulassungspflichtigen Handwerk einerseits alle möglichen Institutionen und Menschen täuscht und in die Irre führt, dann aber großspurig behauptet, daß Unternehmer, die ein Unternehmen mit einer Unternehmensgrundlage aufgebaut haben (nehmen wir die hier von Ihnen so geschmähten Bereiche: Transportunternehmen, Umzugsunternehmen und „Renovierungen“): die Leute machen das alles, weil sie nichts können????? Gleichzeitig teilen sie nun aber mit, daß Sie sich zukünftig an Ausschreibungen beteiligen werden, auch wenn Sie von der Materie keine Ahnung haben und Sie selber zugeben, daß Sie dies (Zitat) „nicht wirklich können“!!!???
    Wie weit soll denn die grob fahrlässige (oder absichtliche, wissentliche und willentliche???) Täuschung und die Irreführung von Institutionen und Personen Ihrerseits noch gehen??
    Sie werfen MH gänzlich grundlos Betrug vor : gleichzeitig räumen Sie aber selber ein, daß SIE (nach Ihren eigenen Angaben – vorausgesetzt wir verstehen Sie richtig) seit Jahren andere betrogen haben?????????? (und nach Ihren Schilderungen reden wir hier nicht von „Kavaliersdelikten“!)
    Sie sollten sich nicht überlegen, wie Sie so am besten weitermachen können! Sie sollten (Sie schreiben, Sie sind noch 32 Jahre jung!!!) sich schleunigst bei der Meisterschule anmelden, sich für eine Selbständigkeit in Ihrem Beruf qualifizieren, sich dann ordnungsgemäß in die Handwerksrolle eintragen lassen und dann vielleicht zukünftig auch ausbilden!!!??? (= endlich mal Verantwortung auch für die Gesellschaft übernehmen!?). Wäre doch mal eine Option für einen 32-jährigen jungen Mann mit abgeschlossener Berufsausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung in einem Handwerksberuf mit Zukunft!!! Danach können Sie auch alle getätigten Investitionen in vollem Umfang nutzen (vielleicht freut sich dann auch die investierende Bank, denn die Chancen dieser Bank, daß die Investitionsdarlehen auch getilgt werden, steigen sicherlich deutlich, wenn Sie sich hinreichend für die Selbständigkeit qualifizieren)!
    UND: Sie würden nicht auch noch das qualifizierte Handwerk zusätzlich dadurch schädigen, indem Sie zukünftig (wie ja hier nun angekündigt) eben Arbeiten erledigen, die Sie (Zitat) „nicht wirklich können“. Der Schaden, den Personen anrichten, die so agieren, wie Sie dies von sich selber berichten, ist unermeßlich und kaum wieder gutzumachen!
    Es kann für einen 32-jährigen jungen Mann, der eine fundierte Berufsausbildung in einem Handwerk genossen hat, ja wohl kaum eine Option sein, jetzt als „Hiwi auf selbständiger Basis“ in allen möglichen (und unmöglichen) Gewerken herumzupfuschen.
    Wenn Sie sich nur selber Schaden zufügen würden, dann wäre Ihr Verhalten ja kein Problem. Das Problem ist nur, daß Sie anderen (Vertragspartnern, Handwerkskollegen verschiedener Gewerke, Auftraggebern – und nicht zuletzt der gesamten Gesellschaft) in erheblichem Maße Schaden zufügen. Bedenken Sie bitte: Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo er die Freiheit anderer Menschen einschränkt ! (und mit Freiheit meinen wir nicht die unqualifizierten Forderungen nach der sogenannten „Berufsfreiheit“). Wer frei sein will, der sollte nicht nur seine Rechte sondern auch seine Pflichten sehr gut kennen!!! Und frei sein bedeutet: Verantwortung zu übernehmen – für sich selber und für die Gesellschaft!
    Wir müssen offen zugeben, daß wir geradezu entsetzt sind über Ihre Einstellung (und Ihre bisherige Vorgehensweise). Man könnte fast annehmen, Sie leben auf einem anderen Planeten und haben nicht den Schimmer einer Ahnung, wie unsere Gesellschaft hier in der BRD funktioniert.
    Ganz ehrlich: nutzen Sie die Chancen und Gelegenheiten, die Ihnen hier in der BRD möglich sind und hören Sie auf damit, immer andere für die Dinge, die Sie selber „verbockt“ haben, verantwortlich zu machen.

  82. Besonders sxchade finde ich, dass man jetzt gezwungen ist, Aufträge ausserhalb von My-Hammer abzuwickeln. Ich habe jetzt schon zwei Aufträge die ich ohne Zuschlag ausführen mußte. Besonders lustig finde ich auch , dass man wohl Aufträge ohne Qualifikationswunsch einstellen kann, somit wären wir wieder da wo wir waren ob Ihr wollt oder nicht ha ha.

  83. @hans

    sicher kann man als AG Aufträge in andere Gewerke einstellen in denen diese nix zu suchen habe, aber glauben sie nicht, das es ein mitbewerber sieht ( er sucht vielleciht nach wörtern und nicht nur nach kategorien) und dieses an MH meldet?
    Ich selber bin kein Handwerker und deswegen auch nur als AG bei My Hammer angemeldet, aber mein bester Freund ist Dachdeckermeister und ich kümmer mich für ihn um MH. Daher weiß ich auch so einiges bescheid.
    Ich finde die Änderung sehr gut und auch richtig von MH. Klar steckt diese Umstellung noch in den Kinderschuhen, aber der Anfang ist gemacht und wie mir ein Mitarbeiter aus dem Vertrieb versichert ht, wird auch immer weiter an dem System gearbeitet. Den Leuten aus dem ertrieb bescheinige ich nach eigenen Erfahrungen eine sehr Hohe Fachkompetenz. vorallem wenn es um Fragen um sein Paket und evtl. Änderungen der Höhe (oder generell welches ist für mich gut oder nicht), Diese Leute wissen was Sie tun und bissher konnten sie mir immer gut helfen.

  84. @Hans:
    Wer zuletzt lacht, lacht am Besten! Die unberechtigte Handwerksausübung wird dauerhaft keinen Bestand haben können!Auch wenn die krimineller Energie mancher Personen sehr ausgeprägt zu sein scheint! Ehrlich währt am Längsten! (aber ich vergaß : Althergebrachtes – wie z.B. alte Sprichwörter – sind einem gewissen Personenkreis natürlich nicht geläufig, da dieser Personenkreis ja sein eigenes Süppchen kocht und keinesfalls glaubt, daß nicht alles, was sich bewährt hat, prinzipiell schlecht und falsch ist!) In diesem Sinne …..

  85. @Hans: Bitte beachten Sie doch wie alle anderen die Netiquette. Es gibt immer und überall Menschen, die sich über Gesetze und Regeln hinwegsetzen und der Meinung sind, dass sie alles dürfen und alles können. Damit müssen wir leben. Das Hintertürchen Kontaktaufnahme wird hoffentlich auch bald geschlossen, sodass es hier auch keine Möglichkeit für branchenfremde und unberechtigte AN gibt, auch ohne MyHammer an zulassungspflichtige Aufträge heranzukommen (wie Sie es so schön formulieren). Vollkommen unverständlich ist das ganze Gejammer, da es doch genügend Ausschreibungen in der eigenen Kategorie gibt und darüber hinaus auch noch Ausschreibungen ohne Qualifikationsanspruch zu finden sind. Da treffen doch beide Welten zusammen. Verständlich ist allerdings der Ärger darüber, dass man eben nicht mehr an alle Aufträge herankommt und das gar nicht gut findet. Einige haben immer noch nicht begriffen, dass mit Schwarzarbeit hier nicht die fehlende Rechnung gemeint ist. Andere versuchen mühsam, ihre fehlende Qualifikation zu rechtfertigen und auszuschmücken.
    Erfreulich sehen wir endlich den ersehnten Lohn unserer jahrelangen Arbeit, die unermüdlichen Verstoßmeldungen, die Anregungen und Kommentare und spüren jetzt die starke Gemeinschaft einer großartigen Firma. Bitte den Kurs halten, auch bei Sturm. Das Feedback der Medien gibt uns Rückenwind.

  86. Werter Roger wenns dich interessiert.

    My-Hammer hat seinen Umsatz nicht durch die Nutzer gesteigert sondern durch kurzfristige Einnahmen wie Direktkontakt und Pakete, da aber viele Nutzer gemerkt habe was das für ein Mist ist, brechen die Gewinne täglich ein. Ich habe versucht dies vor Monaten zu verhindern aber man mußte ja mit manipulierten Zahlen den Aufsichtsrat beeiendrucken und nun haben wir das Unternehmen zerstört. Jetzt hilft auch so eine wenig hilfreiche Aktion nicht mehr. Hier sitzen ja auch Meister die nicht mal wissen das sich ein Markt selbst bereinigt.
    ich weis das es hier als Maler beschissen ist und muss ständig erleben wie Malermeister die sich sicher nur ein Dokument besorgt haben, hochwertige Fassadenanstriche mit 200m2 mit Leiter für 2000,- brutto durchführen wo ich schon mit 3500,- schlecht da stehe.Man lernt eigentlich schon in der Berufsschule das Arbeiten auf einer Anlegeleiter vermiden werden sollen und wenn dies nicht möglich ist , soll die Leiter von einen zweiten/er Mann/Frau gehalten werden.Ich würd ja jedem den Gesellenbrief entziehen der illegal ohne Gerüst arbeitet.Ich biete hier viel und schreibe dazu; das wäre ein marktüblicher Preis aber ich möchte Ihren Auftrag nicht ausführen trotzdem viel Erfolg.

  87. liebe kollegen,
    ich fass es nicht, was einige hier von sich absondern! wo sind wir nur gelandet? gilt denn recht und gesetz nicht mehr? ich gehe jede wette ein: wenn diejenigen, die hier so laut jammern, selbst einen meisterbrief hätten, dann wären diese die grössten verfechter der bestehenden regelungen zur handwerksordnung und würden am lautesten krach schlagen, wenn jemand dagegen verstossen würde.
    mann oh mann – macht euren meister, wenn ihr die qualifiaktion dazu habt und gut ist´s….
    freundliche grüsse
    a.schmitt

  88. Hallo!
    Wie schaut da aber die Regelung aus wen ein Gärtner oder Hausmeisterdienst bei Pflaster oder Bauarbeiten die 51% Grenze erreicht und rein nach Rechtslage (Baubetriebeverordnung) zum Handwerksbetrieb wird. Somit wäre er plötzlich Schwarzarbeiter da der Betrieb die Abgrenzung zum Straßenbauhandwerk verletzt und müsste Beiträge zur SOKA Bau zahlen.Im Garten-Landschaftsbau hilft da nur die Mitgliedschaft im Berufsverband.Ich denke dieser Zeitpunkt ist von MY Hammer nicht überprüfbar.Somit gibt es für mich immer noch Schlupflöcher im System.Bei der Überlegung fehlt mir noch ein Teil- Als Meister im Garten-und Landschaftsbau gelte ich nach der Regelung zum zulassungsfreien Gewerbe leider auf einer Stufe mit vielen Hausmeisterdiensten die viele Fachbetriebe verdrängt haben.

  89. malerhaeussler hat den Nagel wieder mal auf den Kopf getroffen und man merkt, dass er sich viel mit den Problemen des deutschen Handwerks befasst. Stimme vielem zu.
    @Olaf Hollerung: genauso zulassungsfrei wie Raumausstattermeister oder Uhrmachermeister. Dann musst du eben einen Meister für entsprechende Gewerke machen. Zulassungsfrei ist eben was es ist.
    Es ist ganz erstaunlich, wie krampfhaft nach allen möglichen Schlupflöchern gesucht wird, um die Änderungen zu umgehen.
    @Hans: also gehören die Maler jetzt auch zur Idiotenkategorie neben den Umzugsunternehmen und Renovierern, vielleicht aufgeteilt in Idiotenmeister und Idiotengesellen? Die Maurer sind also die Elitetruppe unter den Gewerken? Mit dem Meistertitel darfst du doch auch alle Maurerbeiten ausführen, Malerarbeiten aber immer noch nicht. Aber den hat man wohl nicht. Dafür hat man hatja MyHammer groß gemacht und möchte so weitermachen wie bisher. Die anderen Mitglieder haben in der Zeit wohl Däumchen gedreht, während ihnen die Aufträge vor der Nase zum Kampfpreis weggeschnappt wurden. Die Schlupflöcher werden demnächst hoffentlich auch noch geschlossen werden.
    @Roger: schade dass du die Familie verläßt. Aber du sparst dadurch ja hunderte von Euro jeden Monat, machst dafür deinen Meister und kommst dann zurück. Ohne dich wird MyHammer sonst nicht lange durchhalten können. Also mach schnell.

  90. Ich kann mich noch gut an die Anfangszeit bei MyHammer erinnern, wo alle kostenlos Aufträge suchen und für ne kleine Provision bekommen konnten. Viele haben sich kurz angemeldet, mit ihrem Dumpingpreis die Aufträge weggeschnappt und waren dann wieder verschwunden, weil pleite. Als die Grundgebühr dann eingeführt wurde, sind auch wieder eine ganze Menge Preisdrücker verschwunden, weil sie das bei dem Hungerlohn gar nicht bezahlen konnten. Ich habe mich angepasst an alle neuen Situationen und werde das nun auch wieder machen. Trotz Preiskampf und massiver Konkurrenz machen wir über MyHammer gute Geschäfte, bleiben dabei fair und liefern gute Arbeit zum guten Preis. Probleme hatten wir mit MyHammer bisher noch nie und es macht einfach Spaß, weil die Benutzung so einfach ist. Aufträge gibts mehr als genug und deswegen verstehe ich die ganze Aufregung überhaupt nicht, vor allem das Gerede, wer alles MyHammer groß gemacht hat. Masse ist nicht gleich Klasse und nicht alle Auftraggeber gucken nur auf den Preis. Die Gesellen, die sich aufregen, dass der Meister nur im Büro hockt, sollen sich mal fragen, woher die Aufträge kommen, mit denen sie ihre Brötchen jeden Tag verdienen. Bei denen ist um 16.00 Uhr Feierarbend, während der Chef danach noch Aufträge sucht, Angebote und Rechnungen schreibt, am Wochenende noch Besichtigungen und Buchhaltung macht, damit der Geselle am Monatsende sein Geld pünktlich auf’m Konto hat.

  91. Es ist ja schön wie gut es manchen mit My- Hammer geht. Ich gönne es jedem.Wie früher in der DDR wird wohl auch hier wieder Zensur getätigt werden aber ich versuchs trotzdem. Wenn Ihr Alle so Meisterhaft seid habt Ihr doch in der Meisterschule Grundwissen in Wirtschaft erlangt, sofern Ihr aufgepasst habt. Solltet Ihr das Wissen haben, setzt euch doch mal aus der Sicht eines Kaufinteressenten mit My- Hammer auseinander.Das Beste Beispiel für Qualitative Hochpreisige Arbeit ist zB. Wie sich das Malerhandwerk Aufgrund von niedrigen Mindestlöhnen die VWS Arbeiten in den 90er Jahren unter den Nagel gerissen hat.Dies hat bis dahin das Bauhauptgewerbe ausgeführt. Wenn Ihr so schlau seid könnt Ihr doch allen die nicht schlau genug für My-Hammer sind, helfen diese Plattform ohne Zusatzkosten zu verlassen umso schneller bleibt mehr für Euch und den ganzen nicht Meistern die sich ne Kopie von irgendjemanden besorgt haben. Ich brauch My-Hammer nicht bei 5000,- Umsatz bleiben ja eh nur 3000,- übrig darauf kann ich verzichten. Die ganzen anderen Sparten wo Ihr Euer Geld verdient sind mir zu schlecht bezahlt.Um nochmalauf früher zurückzukommen, damals wurden keine Auktionen gelöscht, keine Subunternehmer gesucht und alle bebotenen Ausschreibungen vergeben zumindest in Bln. und Brbg.

  92. MyHammer scheint mit der neuen Regelung in ein Wespennest gestochen zu haben und jetzt verlassen viele wütend das Nest. Sie hätten doch viel lieber in Ruhe so weitergemacht wie bisher. Sollen die anderen sich doch jeden Tag ärgern. Gut dass es aber Mitglieder gibt, die nicht tatenlos zusehen und was dagegen unternehmen, mit Erfolg. Komisch dass die Meisterbetriebe weniger jammern über Existenzangst.

  93. Jahrelang haben die Raumausstatter in der Kategorie Maler- und Lackierer mitgemischt und jetzt mischen die Maler ein bisschen dort mit. Möge der bessere gewinnen. Wie ich gesehen habe, sind dort auch die Transportunternehmen vertreten.

  94. Lieber Meisterbetriebe
    Ihr zieht hier Raumausstatter (Ausbildungsberuf) mit Hausmeisterdiensten über einen Kamm ?

    Hausmeisterdienste gehören der IHK an und nicht der HWK 😉
    Soviel schon einmal dazu. Wir sind ein Gebäudedienstleister und sowohl Mitglied der HWK als auch der IHK (durch den Hausmeisterdienst).

    Raumausstatter dürfen bei weiten nicht nur Rauhfaser kleben, ein Irrglaube der Meister hier (?). Wir statten Räume farblich aus dazu gehört auch die Wand und Deckengestaltung (Farbgestaltung), dass anbringen von Tapeten aller Art. So auch nach zu lesen in der Handwerksordnung der Raumausstatter.

    Wir dürfen auch Decken und Wände verspachteln und vorbereiten !

    Was wir nicht dürfen sind Lackierarbeiten, Treppenhäuser in Mehrfamilienhäusern, Fassaden bzw. Außenarbeiten aller Art, wir sind schließlich Raumausstatter und nicht Hausverschönerer.

    Wir planen nicht nur Wandfarben und Möbel, sondern setzen dies auch um.

    Die Raumausstatter mit den Hausmeistern auf eine Stufe zu stellen ist eine Frechheit ! Auch als Raumausstatter kann man den Meister ablegen. Dann ist man aber kein Hausmeister !

    Natürlich passt den lieben Malermeistern das nicht, wir sind Mitbewerber und haben in der Vergangenheit die meisten Aufträge erhalten. Freier Wettbewerb ist das Zauberwort.

    Klar dürfen Raumausstatter nicht auf Lackierarbeiten bieten oder gar Fassaden Streichen oder Dämmen, aber hier zu behaupten, wir dürfen nur Rauhfaser kleben ist eine Verleumdung.

    Vielleicht sollten die Herren die solche Behauptungen aufstellen mal Ihre Hausaufgaben machen und sich die HWO für das Raumausstatterhandwerk durch lesen.

    Auch My Hammer empfehle ich dies, statt auf die Mitbewerber hier zu hören. Auch My Hammer bietet sich die Möglichkeit sich die Handwerksordnung durch zu lesen und die Parallelen zwischen Raumausstatter und Maler zu erkennen.

    Wir zahlen die selben Grundgebühren, die selben Auftragsgebühren und dürfen deutlich mehr als von der Hand voll Malermeistern hier behauptet wird.

    Auch unsere Aufgaben sind durch die heilige HWO klar geregelt, da können auch die Malermeister nichts dran ändern 😉

  95. @Unerhört: Nach einem langen Arbeitstag auf der Baustelle ermüden mich die ständigen Wiederholungen. Es steht doch schon alles da und die einzigen, die sich mit Hausmeisterdiensten vergleichen sind doch die Raumausstatter selbst und haben damit offenbar ein großes Problem genauso wie mit den Meisterbetrieben. Nicht nur mit den genehmigten Arbeiten ist man hier im Irrtum, sondern vor allem wird immer nach gezahlten MyHammer-Gebühren gemessen nach dem Motto: Wir zahlen das gleiche, also dürfen wir das gleiche. Das ist doch nun wirklich absurd und zeigt nur die Unwissenheit. Warum soll ein Treppenhaus mit Rauhfaser nicht von einem Raumausstatter gemacht werden können. Das ist ja mal ein klassisches Eigentor und die anderen Raumausstatter werden sich bedanken. Ujujujui.
    @Hans im Dauerfrust, sorry, aber ich verstehe das ganze Gezetere überhaupt nicht, sogar nach dreimal lesen und warum sind die Meister an allem Schuld?

  96. @unerhört
    Wir stellen nicht qualifizierte Raumausstatterbetriebe mit „Hausmeisterservice & Co.“ auf eine Stufe sondern rügen ganz ausdrücklich, daß sich jeder Hausmeister, Gärtner, Umzugsunternehmer oder jede Person ohne Berufsausbildung „Raumausstatter“ nennen kann und die Gewerbeanmeldung so gestalten darf (die Gewerbeämter lassen dies jedenfalls zu!). Inwieweit die Handwerkskammern die Eintragungen als Raumausstatter zulassen, wenn diese Eintragungen von hierfür nicht ausgebildeten Personen begehrt wird, entzieht sich jedoch unserer Kenntnis.
    Auch der Beruf des Raumausstatters ist ein qualifizierter Ausbildungsberuf (glücklicherweise). Und selbstverständlich gibt es viele Raumausstatter (und hier natürlich auch Meisterbetriebe), die in Teilen der Ausschreibungen in (absolut berechtigte und gewünschte) Konkurrenz mit den Malerbetrieben treten. Aber vielleicht wäre es hilfreich, wenn die Raumausstatter mal auf die Barrikaden gingen. Leider darf jeder Hinz und Kunz ein Raumausstattergewerbe anmelden, auch wenn er gar keine Ausbildung hierfür hat. Das ist das Problem. Hier sollten die Raumausstatter vielleicht mal geschlossen gegen vorgehen, da eine qualifizierte Berufsbezeichnung (und natürlich eine qualifizierte Berufsausbildung) hier von vielen mißbraucht wird. Zumindest sollte die Berufsbezeichnung des Raumausstatters geschützt sein – dies ist sie aber leider eben offensichtlich bislang nicht.
    Nicht die Konkurrenz zwischen tatsächlich qualifizierten Raumausstattern, die einen Raumausstatterbetrieb ordnungsgemäß und berechtigt angemeldet haben und Malerbetrieben ist ein Problem. Spielt sich der Wettbewerb in diesem Rahmen ab, sprechen wir ja auch nicht von dem von uns so gerügten Preisdumping, welches durch „Null-Ahnung“ zustande kommt. Hier findet der gewünschte und gewollte Wettbewerb dann statt und das ist absolut in Ordnung und das wird von uns persönlich so auch begrüßt.
    Die (leider) nicht geschützte Berufsbezeichnung des Raumausstatterhandwerks ist auch der einzigste Grund aus dem – jedenfalls wir – die Raumausstatter im Rahmen unserer Kommentare in einem Satz mit den „Hausmeisterservices & Co“ aufgezählt haben.
    Zur Klarstellung: wir haben hiermit den Personenkreis gemeint, der ein Raumausstattergewerbe anmeldet, ohne die Ausbildung zum Raumausstatter überhaupt absolviert zu haben. Keinesfalls gemeint sind die wirklichen Raumausstatter, die den erlernten Beruf selbständig ausüben!!!!!
    Besonders verärgert sind wir über gerade diesen Personenkreis, der – im Gegensatz zu den „wirklichen“ Raumausstattern – gerne auf jeder Ausschreibung für z.B. Fassadensanierung zu finden ist.
    Also nochmals zur eindeutigen Klarstellung: wir haben kein Interesse daran, daß die Auftragnehmer von der Plattform verschwinden, die den Beruf des Raumausstatters erlernt haben und diesen nun selbständig mit einem entsprechenden Gewerbe ausüben (ob mit oder ohne Meistertitel). Wir haben aber ein großes Interesse daran, daß die Auftragnehmer, die eben nicht diesen Beruf erlernt haben, dann als Raumausstatter auf der Plattform auftreten (und hiermit dann ja auch die Kunden in die Irre führen, die dann glauben, einen Auftragnehmer vor sich zu haben, der es auch gelernt hat).
    Dieser Personenkreis schädigt das Handwerk der Raumausstatter und das Handwerk der Maler. Keinesfalls schädigt der zum Raumausstatter ausgebildete Handwerker das Handwerk. Wir gehen davon aus, daß sich ausnahmslos jeder seriöse Handwerksbetrieb auf der MH-Plattform nur und ausschließlich um Aufträge bewirbt, die seinem Handwerk zuzuordnen sind. Wir persönlich wollen mit unseren Kommentaren nur erreichen, daß die jeweiligen Leser erkennen, was wir erreichen wollen: fairen Wettbewerb unter gleichgestellten qualifizierten Unternehmern. Unsere Mitbewerber, die sich zu Recht um die selben Aufträge bemühen wie wir sind nicht die Ansprechpartner für die von uns geäußerte Kritik. Wir rügen weiterhin ausdrücklich die Auftragnehmer, denen die Qualifikationen nachweislich fehlen. Und hier glauben wir sogar, mit Ihnen einer Meinung zu sein!?

  97. @ fairplay
    Das ist kein Eigentor sondern eine Tatsache. Raumausstatter dürfen keine Treppenhäuser außerhalb von Wohnungen streichen ( ausgenommen diese befinden sich in der Wohnung/ dem Einfamilienhaus ).

    Wieso Sie immer Rauhfaser erwähnen ist mir aber noch immer ein Rätsel. Wo in der HWO steht, dass Raumausstatter nur Rauhfaser kleben dürfen und warum wird den Azubis dann auch beigebracht, andere Arten zu kleben ?

    Sie haben offenbar überhaupt keine Ahnung was den Beruf des Raumausstatters ausmacht oder ? Ich rede hier nicht von Hausmeisterdienste , sondern von Raumausstattern.

    Der Herr Häussler scheint mich schon ein wenig genauer verstanden zu haben im Gegensatz zu Ihnen.

    Aber für Sie wiederhole ich mich gern 😉
    Raumausstatter ist ein Handwerk welches man 3 Jahre erlernen muss. Zu diesem Handwerk gehört nicht nur die Beratung von Kunden, sondern auch deren Ausführung.

    Raumausstatter als solche sind auch keine Vermittlungsagentur für Malerfirmen. Informieren Sie sich doch einfach mal ausgiebig über den Beruf und den damit verbundenen Aufgaben. Ich rede nicht von Hausmeisterdiensten oder Malergesellen die sich Raumausstatter schimpfen, sondern von RAUMAUSSTATTERN, vielleicht trennen Sie das einfach mal.

  98. @Unerhört: Dass Raumausstatter keine Treppenhäuser in Mehrfamilienhäusern tapezieren oder Fassaden streichen liegt vielleicht eher daran, dass sie kein Gerüst in ihren Privat-PKW bekommen. Dass sie alle Tapetenarten tapezieren heißt noch lange nicht, dass sie es dürfen. Wo kein Kläger, da kein Richter. Aber das läßt sich ja ganz leicht klären.
    Auf eurer Plattform war gestern eine Ausschreibung: Sofa tapezieren und einer fragte: mit Rauhfaser oder Mustertapete. Das war richtig originell.

  99. So,
    haben auch die Schnauze voll von MyHammer!Nennt uns ruhig als -GalaBau-Unternehmen,DU BIST Schawarzarbeiter- die nicht in Gärtnerischen Anlagen Pflastern/Platten lt.MyHammer legen dürfen!Betteln um Erlaubniss und fast jedesmal eine Absage…und das als GalaBau!Werden sobald der Vertrag ausläuft das Geld mehr für andere Werbemittel einsetzen.Kann auch nur jedem empfehlen sich von MH zu trennen.Haben genug Geld durch uns verdient!

  100. @Unerhört: Über jahrelange gesetzlich fundierte Tatsachen möchte ich nicht weiter diskutieren.
    @Mattes: Genauso haben Sie umgekehrt wohl auch gutes Geld über MyHammer verdient. Jeder kann mit seinen Mitteln machen, was er will, aber andere noch dazu aufzufordern, MyHammer ebenfalls zu verlassen, zeigt nur den eigenen Frust.

  101. @remmah
    Noch so ein „Ich bin Meister und weiß alles“ ?
    Wir verfügen über einen Fuhrpark bestehend aus mehreren Transportern. Dann widerlegen Sie mir doch endlich mal, dass Raumausstatter alle Art von Tapete verarbeiten dürfen !

    Komm Sie, nennen Sie uns den Teil der HWO der ganz klar erläutert, dass wir doofen Raumausstatter nur Rauhfaser kleben dürfen oder können Sie das etwa nicht ?

    Es hat den Anschein das die die hier am lautesten Brüllen keine Ahnung haben (abgesehen von Maler Häussler)….

  102. @alle Handwerkskollegen
    Hallo liebe Kollegen (wir meinen hier alle Handwerker mit qualifizierter Berufsausbildung in ihrem jeweiligen Handwerk)!
    Wir glauben, daß sich die Personengruppe, die eigentlich mit der Kritik angesprochen werden sollte, nun gerade ganz gewaltig ins Fäustchen lacht. Denen macht es sicherlich viel Freude zu beobachten, daß nun auch die seriösen und qualifizierten Auftragnehmer aufeinander losgehen – und dies nur, weil die Unterscheidung der Gewerke bei MH noch nicht ganz reibungslos funktioniert (keiner bedenkt hierbei, daß das noch in den Kinderschuhen steckt und die Probleme sicherlich mit der Zeit behoben werden können). Wir glauben, daß das wirklich nicht sein muß. Vielmehr sollten wir uns gegenseitig unterstützen wo nötig und ansonsten in respektvollem Wettbewerb gegeneinander antreten!!!!!
    @remmah
    @fairplay
    Natürlich muß nicht diskutiert werden, daß die Auftragnehmer, die sich als Raumausstatter angemeldet haben, das Handwerk aber überhaupt NICHT ERLERNT haben, nur berechtigt sind Rauhfasertapeten zu tapezieren und diese weiß zu streichen (und alleine dieser Sachverhalt ist eigentlich nicht akzeptabel : denn wer nichts gelernt hat, der sollte seine Finger doch eigentlich prinzipiell weglassen!!!)
    Der Ausbildungsberuf „Raumausstatter“ jedoch beinhaltet in der Tat Wandgestaltungen fast ausnahmslos jeglicher Art. Auch darf der qualifiziert ausgebildete Raumausstatter den zu tapezierenden Untergrund vorbereiten. Einen vollständigen Innenputz z.B. dürfte der Raumausstatter zwar nicht herstellen, erforderliche Spachtel- und Schleifarbeiten, um eine höhere Untergrund-Qualitätsstufe zu erreichen, die erforderlich ist, um hochwertigstes Tapetenmaterial zu verarbeiten, darf er durchführen.
    Ein ausgebildeter und qualifizierter Raumausstatter ist z.B. auch in der Lage hochwertigste Stofftapeten auf Wandflächen zu spannen. Ganz klar muß hierzu konstatiert werden, daß ein Maler- und Lackierermeisterbetrieb diese Arbeiten nicht durchführen kann und somit eigentlich auch nicht durchführen sollte. Unseres Wissens nach – falls wir hier falsch liegen sind wir für eine Richtigstellung dankbar – ist dennoch diese Art der Verkleidung einer Wand auch für das Maler- und Lackiererhandwerk zugelassen. Jeder Maler- und Lackierer jedoch, der sein eigenes Wissen, seine eigenen Kenntnisse und seine eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzt, der läßt die Finger hier weg und versucht sich erst gar nicht daran (würde nämlich wahrscheinlich schief gehen)!
    Natürlich gibt es im Raumausstatterhandwerk dann auch viele Arbeiten, die sich nicht mit dem Maler- und Lackiererhandwerk überschneiden.
    Wer sich ein wenig über den qualifizierten Beruf des Raumausstatters informiert, der wird schnell bemerken, daß eine dreijährige Ausbildung für diesen Beruf zwingend erforderlich ist. Wir persönlich bedauern auch, daß im Raumausstatterhandwerk die Zulassungspflicht vor einigen Jahren gekippt wurde, denn es ist – wie jeder Handwerksberuf – ein qualifiziertes Handwerk, das hohe Anforderungen an die Auszubildenden, die Gesellen und auch die Meister dieses Handwerks stellt. Ein sehr umfangreiches Wissen ist erforderlich, um den Anforderungen an das Raumausstatterhandwerk gerecht zu werden.
    @unerhört
    Wir können uns nicht vorstellen, daß „fairplay“ oder „remmah“ auch nur ansatzweise das qualifizierte Raumausstatterhandwerk angreifen wollen. Unbestritten besteht derzeit auf der Plattform von MH jedoch ein großes Problem mit den „Möchtegern-Raumausstattern“ (die nicht auf den ersten Blick von den ausgebildeten und qualifizierten Raumausstattern unterschieden werden können). Allerdings haben nicht nur Malermeisterbetriebe ein Problem mit diesen Herrschaften sondern sicher auch jeder qualifizierte Raumausstatterbetrieb. Somit haben wir ein gemeinsames Problem. Und wenn man dieses lösen möchte, dann wird das auch nur gemeinsam gehen und nicht, indem man aufeinander herumhackt. Das halten wir für absolut contraproduktiv.
    Wie bereits im letzten Beitrag geschrieben : es wäre schon sehr hilfreich, wenn die Berufsbezeichnung des Raumausstatters geschützt werden würde und sich nur qualifiziert ausgebildete Raumausstatter dann auch so nennen dürften und in ihrer Gewerbeanmeldung den Raumausstatter angeben dürften. Dadurch, daß dies aber leider jeder Hinz & Kunz tun darf, wird das Raumausstatterhandwerk zum einen herabgewürdigt und zum anderen leidet der Ruf des Raumausstatterhandwerks (vielleicht sogar mehr, als der Ruf des Maler- und Lackiererhandwerks). Es kommt zwar leider auch vor, daß sich Hinz & Kunz auf der Plattform als Maler bezeichnen, da der Begriff „Maler“ auch keinem Schutz unterliegt (nach unserem Wissen). Es wird für Hinz & Kunz aber schon deutlich schwieriger, sich als Maler und Lackierer in der Gewerbeanmeldung zu bezeichnen, da hier – auf Grund der Zulassungspflicht – jedes Gewerbeamt verpflichtet ist, bei der Handwerkskammer die Eintragung in die Handwerksrolle mit diesem Gewerk zu überprüfen (melden Hinz & Kunz jedoch Hausmeisterservices oder – was wir ja so sehr bedauern – ein Raumausstattergewerbe an, dann erfolgt leider keine Überprüfung. Daher werden diese Bezeichnungen ja auch so gerne von dem unseriösen Personenkreis gewählt. Gerne genommen wird auch „Holz- und Bautenschutz“ oder „Einbau von genormten Fertigteilen“). Nur eben mit der Berufsbezeichnung Raumausstatter wird hier wirklich grober Mißbrauch zu Lasten aller qualifizierten Raumausstatterbetriebe getrieben.
    Daß die Meisterpflicht im Raumausstatterhandwerk (und in manchen anderen Handwerksberufen) gekippt wurde, halten wir weiterhin für sehr bedenklich. Denn egal in welchem Handwerk auch immer: es sollten immer und ausschließlich nur die für das Handwerk ausgebildeten und qualifizierten Personen tätig werden und im Vorfeld sich umfassend mit allem auseinandergesetzt haben, was im Rahmen einer Selbständigkeit auf sie zukommt. Hierzu gehören dann auch Dinge, die ein Geselle – in welchem Handwerk auch immer – im Rahmen seiner Ausbildung nicht erlernt hat, da diese Dinge nicht zum Ausbildungsinhalt gehören).
    Wir möchten nun ausdrücklich nicht den ausgebildeten Raumausstattern, die sich (nach den gesetzlichen Vorgaben absolut gesetzeskonform) ohne Meistertitel selbständig gemacht haben unterstellen, daß sie von ihrem Handwerk nichts verstehen. Wir gehen jedoch ganz stark davon aus, daß – führt ein Raumausstattergeselle selbständig diese Tätigkeit durch – es sich dann fast ausnahmslos um Altgesellen handeln wird, die viele Jahre Berufserfahrung „auf dem Buckel“ haben und ihre Tätigkeiten in- und auswendig kennen. Auch denken wir, daß jeder Handwerker, der sein Handwerk und seine Selbständigkeit ernst nimmt, sich unaufgefordert weiterqualifiziert, um z.B. fehlende kaufmännische Kenntnisse sich noch zu erwerben. Dies tut ein solcher Handwerker schon im Eigeninteresse, da er ansonsten Gefahr läuft, sich schnell mal zu verrechnen. Denn damit könnte er sein Unternehmen durchaus in Gefahr bringen.
    Der Wegfall der Zulassungspflicht in manchem Handwerk hat dem qualifizierten Handwerk ganz allgemein geschadet. Es wurde nur Verwirrung gestiftet und die vielen Raumausstattermeister, Fliesenlegermeister, etc., etc. mußten seinerzeit erhebliche Eingriffe in ihren eingerichteten Geschäftsbetrieb hinnehmen und konnten sich nicht dagegen wehren.
    Wir stehen dazu, daß wir Verfechter der Zulassungspflicht in allen Handwerksberufen sind. Dies jedoch nicht, weil wir an unserem Titel kleben und uns für etwas besseres halten sondern weil wir vielmehr bei einem Blick in eine Zukunft ohne Zulassungspflicht in wirklicher und ernsthafter Sorge um die nächsten Generationen sind. Hierzu haben wir schon ausführlich einmal ein Szenario hier auf der Plattform in unseren Kommentaren aufgezeichnet, das dann durchaus eintreten könnte und nicht zuletzt unseren gesamten Sozialstaat in Schwierigkeiten bringen könnte (nicht gleich heute – und morgen vielleicht auch noch nicht : sicherlich aber in den nächsten 30 – 50 Jahren würde man die Folgen drastisch spüren). Wir wollen dennoch nun nicht langatmig dieses Szenario erneut aufzeichnen. Wen es interessiert, welche Konsequenzen wir für unsere Kinder und Enkelkinder befürchten, der kann gerne unsere bisherigen Kommentare lesen. Unsere Beiträge sind ohnehin immer lang genug (um nicht zu sagen viel zu lang) J !!
    (machen wir nicht absichtlich, wir haben aber keine große Lust, ständig mißverstanden zu werden und legen daher unsere persönliche Meinung daher immer detailliert dar). Wer sich hierfür dann nicht interessiert, der muß es ja nicht lesen J !
    In diesem Sinne liebe Kollegen: miteinander nicht gegeneinander. Denn eigentlich haben wir doch die gleichen Ziele!? Gute Arbeit zu guten Preisen für alle qualifizierten Handwerker!

  103. @malerhaeussler: vielen Dank für die kurze Einführung in die Raumausstatterwelt, gerne lasse ich mich zu später Stunde noch eines besseren belehren, obwohl mein Arbeitstag heute noch länger war als gestern. Von mir aus sollen die „echten“ Raumausstatter doch alles tapezieren, was an der Wand kleben bleibt. Dann sollen die sich doch mit den „Pseudo“-Raumausstattern rumschlagen und eine Gesetzesänderung beantragen. Zulassungfrei sind sie trotzdem. Die Beiträge von malerhaeussler lese ich immer wieder gern, meistens sehr ausführlich. Danke dafür.
    @Unerhört: Sind Sie nun Raumausstatter, Klasse A oder B, oder ein Transportunternehmen? Die haben nämlich auch einen großen Fuhrpark. Sie nennen sich selbst doofer Raumausstatter und brüllen am lautesten. Was soll man davon halten? Sonst hat das niemand gesagt. Sie behaupten hingegen, dass andere keine Ahnung haben, ausgenommen malerhaeussler. Das finde ich schon ziemlich anmaßend. Es geht bei dem Thema doch nicht um die Raumausstatter, die sich offenbar besonders wichtig nehmen und nun ihre Felle wegschwimmen sehen, sondern um die Einhaltung der Tätigkeitsvoraussetzungen. Wo liegt also das Problem der „echten“ Raumausstatter, wenn sie Malerarbeiten teilweise (vielleicht können wir uns dahin verständigen) doch ausführen dürfen und warum werden sie vom System gesperrt? Die Meisterbetriebe mussten sich lange genug mit unlauteren Konkurrenten und Bietmethoden herumschlagen und niemanden hat’s gekümmert. Die neue Regelung ist gut und die „echten“ Raumausstatter müssen ihr Recht eben auch durchsetzen. Dass jeder AN nur das anbieten soll, was er rechtlich darf, ist vollkommen in Ordnung, fair und soll unbedingt auch so bleiben. Das System muss nur noch viel besser eingestellt werden, das ist alles noch ziemlich wild durcheinander gewürfelt. Unberechtigte Kontaktaufnahmen darf es auch keine mehr geben, sonst geht’s hinten herum weiter.

  104. @ Fairplay
    Lesen Sie die Texte des Kollegen Häussler eigentlich, oder überfliegen Sie diese nur ? Auch meine scheinen Sie nur zu überfliegen sonst würden Sie mich kaum nach der Kategorie fragen… .
    Wussten Sie eigentlich, dass Raumausstatter auch Teppichböden verlegen und somit nicht wie von Ihnen behauptet mit einem PKW vor fahren ?

    Jeder gute Raumausstatter verfügt auch über eigene Gerüste um im Wohnbereich arbeiten zu können, aber das entzieht sich hier offenbar ihrer Kenntnis.

    Denken Sie mal darüber nach, warum der Meisterzwang bei den Malern aufrecht erhalten wurde, der Beruf ist nicht gefahren geneigter als andere Berufe, die keinen Meisterzwang haben 😉 (einfach mal richtig informieren).

    Sie werten den Beruf des Raumausstatters so herab..unfassbar.
    „Dumme Raumausstatter“ war genau so ein Kommentar wie das von Ihnen beschriebene „Eigentor“ offenbar verstehen Sie meine Texte nicht oder lesen nur das , was Sie lesen möchten.

    Danke Herr Häussler, Sie verstehen mein Ärger und argumentieren vernünftig.

  105. @alle Handwerkskollegen
    Vielleicht sollte man es doch einmal auf den Punkt bringen. Gewerke, die seit einigen Jahren (leider) zulassungsfrei sind, sind dennoch anspruchsvolle Gewerke. Das gesamte Handwerk ist eine anspruchsvolle Tätigkeit und IMMER gefahrengeneigt. IMMER besteht die Gefahr, daß bei Handwerksarbeiten Schäden am Bauwerk entstehen können – egal in welchem Gewerk.
    Die Zulassungspflicht im Maler- und Lackiererhandwerk ist nicht gefallen, da im Maler- und Lackiererhandwerk unter anderem auch Fassadensanierungen erledigt werden bzw. vollständige Innen- und Außenputze aufgezogen werden. Fällt ein solches Gewerk dem Kunden dann mal auf den Kopf, weil der Untergrund vom Handwerker falsch beurteilt wurde oder weil die verwendeten Materialien miteinander reagiert haben, dann ist die Gefahr nun in der Tat ein wenig höher, als wenn der Kunde an einer Tapete klebenbleibt, die nicht sach- und fachgerecht geklebt wurde. Ansonsten ist die Gefahrenneigung mit Sicherheit dieselbe, wie im Raumausstatterhandwerk, im Fliesenlegerhandwerk, etc.. Im Elektrohandwerk kann im Zweifel mal ein ganzes Haus abbrennen und die Kundschaft gleich mit: deswegen auch dort weiterhin Zulassungspflicht.
    Leider hat der werte Herr Gesetzgeber vor einigen Jahren einen gravierenden kollektiven Denkfehler gemacht. Gefahr und Gefahr sind nun plötzlich zwei paar Stiefel? Der Gesetzgeber (und somit das Volk???) hat entschieden, daß es keine Gefahr mehr ist, wenn ein Bauwerk durch unsachgemäß durchgeführte handwerkliche Arbeiten Schaden nimmt. Er hat als Gefahr nur noch die Gefahr für „Leib und Leben des Kunden“ gelten lassen und alle Handwerksberufe als zulassungsfrei eingestuft, bei denen eine Gefahr für Leib und Leben des Kunden ausgeschlossen ist (ausgeschlossen zu sein scheint !!! Wenn z.B. ein „Hinz – und Kunz – Fliesenleger“ Fliesen als reine Stolperfallen verlegt, weil er schlicht niemals gelernt hat, Fliesen zu legen, dann kann sich der liebe Kunde unter Umständen schon mal nachts, wenn er kein Licht anmacht, beim Begehen dieser Bereiche den Hals brechen!). Mit dem Kippen der Zulassungspflicht in manchen Gewerken hat der werte Gesetzgeber dem gesamten Handwerk einen riesigen Schaden zugefügt, da eben plötzlich unqualifizierte Heimwerker ganz legal eine selbständige Tätigkeit aufgenommen haben (und hierbei dann auch noch Berufsbezeichnungen qualifizierter Berufe mißbrauchen!!!). Und leider denken viele Personen: ist ja zulassungsfrei : dann kann es ja nicht so schwer sein, die Arbeiten durchzuführen. Diese Denkweise ist natürlich totaler Quatsch!!! Zulassungspflicht oder Zulassungsfreiheit sagen nichts aus über den Schwierigkeitsgrad einer handwerklichen Tätigkeit sondern eben nur über die so nett benannte „Gefahrenneigung“.
    Das heißt eben aber gerade nicht, daß zulassungsfreie Gewerke nun „weniger wertvoll“ als zulassungspflichtige Gewerke sind. Und es heißt auch nicht, daß die Inhaber von Betrieben zulassungsfreier Gewerke zwingend weniger Ahnung haben, als die Inhaber von Betrieben, die der Zulassungspflicht unterliegen. Es heißt aber leider sehr wohl, daß die Gefahr des Mißbrauchs im Bereich der zulassungsfreien Gewerke drastisch gestiegen ist. Nämlich die Gefahr, daß eben Hinz & Kunz hier mal ein Gewerbe anmelden und mal ausprobieren, ob es denn funktioniert. Und dies nicht nur zu Lasten der Kunden sondern eben auch zu Lasten aller qualifizierter Handwerker. Selten hat der Ruf des gesamten Handwerks so gelitten, wie in den letzten 8 – 10 Jahren. Und wem haben wir das zu verdanken? Uns selber – denn wir haben die Regierung gewählt, die diese Entscheidung (ohne Sinn und Verstand) getroffen hat. Nun müssen wir alle damit leben und uns darauf einrichten – und uns eben auch gegen den unsäglichen Mißbrauch zur Wehr setzen. Keinesfalls sollten nun aber die Inhaber von zulassungsfreien Betrieben und die Inhaber von zulassungspflichtigen Betrieben sich nun gegenseitig das Leben schwer machen!
    Zur Wehr setzen können wir uns nur gemeinsam!!! Wir werden nichts erreichen, wenn jetzt Inhaber von Betrieben im zulassungspflichtigen Bereich beginnen, auf die Inhaber von Betrieben im zulassungsfreien Bereich herabzuschauen und diesen Minderqualifikation unterstellen.
    Und es wird auch nicht gelingen, wenn die Inhaber von zulassungsfreien Betrieben aus reinem Selbstschutz und vor lauter Wut (die wir jedoch verstehen) gegen die Meisterpflicht zu wettern beginnen und wiederum die Meisterqualifikation schlecht reden und öffentlich die Meinung vertreten, daß ein „Meister eh’ nix kann“ und „sowieso nur den ganzen Tag im Büro sitzt“ (weiter oben in den Kommentaren wurde hier schon einmal eine solche Meinung ganz vehement geäußert – ist schon ein paar Tage her).
    Wir persönlich haben von vielen Arbeiten, die dem zulassungsfreien Bereich unterliegen, absolut keine Ahnung und würden auch dort nicht herumpfuschen – auch wenn wir es jetzt rein theoretisch dürfen. Vielmehr haben wir größten Respekt vor jedem Handwerkskollegen, der seine Arbeit qualitativ hochwertig zu erstellen in der Lage ist. Ob nun zulassungsfrei oder zulassungspflichtig – wie gesagt: diese Unterscheidung sagt rein gar nichts darüber aus, wie umfangreich die Kenntnisse und Fähigkeiten sein müssen, um das Handwerk qualifiziert ausüben zu können.
    Landläufig denkt aber leider fast jeder zweite Kunde, der eine lustige Baumarkt-Werkzeug-Kiste im Keller stehen hat auch schon, daß er alles selber kann. Kann ja alles gar nicht sooooo schwer sein???? Muß man doch nicht gelernt haben???? Hier ein Nägelchen in die Wand, dort ein Schräubchen reingedreht ….. Geht doch ganz fix und ist ja sooooo einfach.
    Unser werter Gesetzgeber hat diese Denkweise nun natürlich nochmals unterstrichen und buchstäblich bestätigt, indem qualifizierte Gewerke als zulassungsfrei eingestuft wurden und somit in den Augen vieler Kunden ohnehin ohne Ausbildung durchgeführt werden dürfen (ein nunmehr per Gesetz weit verbreiteter Irrglaube, der besonders durch Hinz und Kunz natürlich eifrig bestätigt wird).
    Wenn es dann in die Hose gegangen ist, dann besinnt sich der Kunde natürlich sofort darauf, daß es ja qualifizierte Handwerksberufe sind, die man mühsam erlernen muß. Und dann – nach Vergabe des Auftrages an Hinz oder Kunz mit unter Umständen desolatem Ergebnis – tönt der Kunde in der Nachbarschaft, bei Freunden, Kollegen und Verwandten : „der Maler kann nix“, „der Raumausstatter kann nix“, „der Fliesenleger kann nix“, usw.. Und schwupps – schon ist die landläufige Meinung wieder bestätigt: alle qualifizierten deutschen Handwerker können nix !!!!! Ob nun zulassungspflichtig oder zulassungsfrei !!! Handwerker sind IMMER Pfuscher!
    Daher sind uns Hinz und Kunz, die nur Pfusch abliefern, ein Dorn im Auge!!!!
    Hier sprechen wir dann aber eher selten bis gar nicht von qualifiziert ausgebildeten Handwerkern sondern eben gerne von den „Möchtegern-Handwerkern“, die mal eben ein Gewerbe angemeldet und eine qualifizierte Handwerksleistung ohne jegliche Qualifikation verkauft haben, die durchzuführen sie gar nicht in der Lage sind und waren.
    Diesem Personenkreis können wir aber nur gemeinsam den Kampf ansagen. Ob unsere Gewerke nun zulassungspflichtig oder zulassungsfrei sind, sollte hierbei nebensächlich sein. Wir sind uns ja wohl hoffentlich einstimmig darüber einig, daß sie dennoch allesamt qualifizierte Ausbildungsberufe sind! (bis natürlich auf Hinz und Kunz : die glauben, alles zu können und alles zu dürfen!).
    Daher nochmals unsere Bitte liebe Kollegen : miteinander und nicht gegeneinander sollte die Devise lauten! Natürlich sitzt jeder im Prinzip einsam Abend für Abend auf seinem Stühlchen im Büro und ärgert sich eine Runde schwarz, da wieder einmal ein Hinz oder ein Kunz im höchsten Maße unqualifiziert z.B. im Internet ein Gebot abgegeben hat oder einen unter Umständen auf andere Art und Weise einen interessanten Auftrag weggeschnappt hat.
    In einem sind wir mit Hinz und Kunz aber einer Meinung: der Markt wird sich auf Dauer von selber regulieren – nur nicht so, wie Hinz und Kunz sich das vorstellen! Und etwas schneller würde es gehen, liebe Kollegen, wenn wir uns gemeinsam gegen den Mißbrauch weiterhin zur Wehr setzen, um endlich unser Ziel zu erreichen: Gute Arbeit zu guten Preisen!
    In diesem Sinne wünschen wir allen noch einen schönen Abend!
    P.S. : wir sind NICHT harmoniesüchtig, aber wir sind schon sehr große Gerechtigkeitsfanatiker!!!

  106. @Unerhört: Sind wir hier im Kindergarten? Hätten Sie die Kommentare von „Herrn Häußler“ richtig gelesen, müßten Sie wissen, dass dieser die Kommentare gar nicht selbst schreibt, weil er nämlich auf der Baustelle ist. Wenn Sie über das Sein oder Nichtsein der Raumausstatter weiter diskutieren möchten, dann besuchen Sie doch einen entsprechenden Chatraum. Bitte beachten Sie die Netiqutette bei Ihren Unterstellungen.

  107. @Unerhört: Während du deine Kommentare mittags schreibst, sind wir bis abends auf der Baustelle und arbeiten. Fairplay hat ganz recht, der Kindergarten ist ein Haus weiter. Wenn du einen konstruktiven Vorschlag hast, bitte gern. Unterstellungen und Beleidigungen sind hier fehl am Platz.

  108. Die Aussage, daß die Kommentare in ihrer Ausführlichkeit NICHT von Herrn Häußler sind ist NUR TEILWEISE richtig. Richtig an dieser Aussage ist: er läßt schreiben (nennt man dann delegieren). Die INHALTE aller Kommentare sind jedoch sehr wohl von Herrn Häußler!
    Dies nur zur Richtigstellung und zur Klarstellung, daß nicht der Benutzername von Dritten hier mißbraucht wird und das wirklich Herr Häußler sehr wohl dahinter steckt!
    Mit freundlichen kollegialen Grüßen

  109. Lieber malerhaeussler. Das weiß ich doch und es wurde ja auch ausreichend erklärt, wie das zusammenhängt. Nur hat „Unerhört“ dies offenbar übersehen. Vielmehr sehe ich mit Interesse der Weiterentwicklung der Systemumstellung entgegen. Wenn es keine rechtliche Unterscheidung zwischen gelerntem Raumausstatter und angemeldetem Raumaustatter gibt, wie soll das System dies dann unterscheiden können? Vielleicht mittels vorgelegter Zertifikate und Urkunden? Sehr schwierig. Wir haben damit kein Problem. Wer die Arbeiten rechtlich ausführen darf, soll sie auch ausführen können (schon mehrfach wiederholt). Das wurde bisher allerdings ganz anders gehandhabt und damit hatten wir ein großes Problem.

  110. @alle Handwerker

    liebe Kollegen,

    anstatt sich hier beleidigt in die Ecke zu setzen und über die Handwerksmeister ( die sich sicherlich alle, Ihren Titel erarbeitet und somit auch verdient haben) zu schimpfen, die allesamt am wenigsten dafür können, das MyHammer die Bedinungen geändert hat, solltet Ihr lieber hergehen und für euch, ( wenn Ihr Qualifiziert genug dafür seid), die erforderlichen Voraussetzungen, um wieder im gewünschten Gewerk mitbieten zu können, zu erfüllen, sei es durch ablegen einer Meisterprüfung oder durch Beantragung einer Ausnahmegenemigung ( die bekommt man, wenn man qualifiziert genug ist, und dieses auch beweisen kann, ich spreche aus eigener Erfahrung, habe diese seit dem 26.09.2011 für das Maler und Lackiererhandwerk, wird nach Prüfung meiner bei MyHammer eingereichten Unterlagen auch in meinem Profil erkennbar sein), die Kollegen die hier am lautesten Schreien, was das alles für ein Mist ist den MyHammer hier veranstallten, sind meiner Meinung nach, zu 90% diejenigen die eben nicht die erforderliche Qualifikation besitzen und das auch wissen. Diese Kollegen haben und werden in Zukunft keine Chance haben eine Entsprechende Qualifikation zu erreichen um Arbeiten auszuführen die dem Zulassungspflichtigen Gewerken angehörn und das ist auch gut so, von mir aus hätte alles bei MyHammer so weiter gehen können wie bisher, denn ich hatte und habe vor keinem meiner Kollegen Angst das er mir die für mich interessanten Aufträge vor der Nase wegschnappt, so ist es eben in der freien Marktwirtschaft, nun sind aber nun mal die Bedinungen geändert worden, ( darüber habe ich mich am Anfang auch aufgeregt) aber dann habe ich die Initiative ergriffen und habe die Voraussetzungen für mich erfüllt, das ich nun “ ganz offiziell „, auf mein Gewerk bieten kann.
    @malerhaeussler versucht seit Wochen hier klar zu machen das alle die, aus welchen Gründen auch immer, keinen Meistertitel haben aber qualifiziert sind das Gewerk auszuführen, diese Möglichkeit nutzen können, ich habe es verstanden und DANKE HIERMIT GANZ OFFIZIELL; HERRN UND FRAU HAEUSSLER, für Ihre Hilfeleistung und die wertvollen Tips.

    Mit besten Grüßen

    Frank Fertsch
    „Malerfirma“ Creativ Flex ( ich darf mich jetzt so bezeichnen)

  111. Hallo Herr Fertsch!
    Nochmals unsere herzlichste Gratulation : und weiterhin viel Erfolg !!!!
    Auch wenn Sie hier im Blog einer der wenigen sind, die verstanden haben, was unser Ziel ist, dann macht das aber dennoch Hoffnung. Es freut uns, wenn unsere Kommentare richtig verstanden und eingeordnet werden. Wir schätzen – wie bisher auch – jeden qualifizierten Kollegen im Handwerk (ob mit Meistertitel, mit Ausnahmegenehmigung oder im zulassungsfreien Bereich von uns aus dann eben auch ohne Meistertitel: auch wenn das traurig ist für die jetzt leider zulassungsfreien Gewerke).
    Auch wir haben hier niemals Beiträge geschrieben, weil wir uns vor den sogenannten „Allroundern“ fürchten : genausowenig wie Sie sehen wir diese als ernst zu nehmende Konkurrenz an. Wir wünschen uns nur, daß unqualifizierte Auftragnehmer von der Plattform (möglichst ganz) verschwinden, weil diese dem Ruf des Handwerks massiv schaden (und ganz nebenbei den Auftraggebern und in nicht unerheblichem Maße der gesamtdeutschen Wirtschaft).
    Aber Qualität (und somit Qualifikation = Können) wird sich auf Dauer ohnehin durchsetzen.
    Mit herzlichen kollegialen Grüßen

  112. Hallo zusammen,
    ich gehöre leider zu den unqualifizierten Unternehmern und würde gern wissen, ob es schon jemanden gibt der kündigen durfte. Angeblich ist eine einseitige Vertragsänderung kein Kündigungsgrund und nun wird man sicher wieder ewig von haas und Freunde Jahrelang belästigt. Bitte my-hammer geht doch mal vor Geht doch mal vor Gericht und klagt euer Recht ein.Lieber beuty63 falls Du es noch nicht gemerkt hast, es gibt Gewerke wo die Meisterausbildung nicht einmal im Bundesland abgesichert ist. Ich hoffe nur das es hier bald mehr meister gibt denn die ebeso berechtigten Architekten sind selten qualifiziert auch wenn es dafür einen Zettel gibt.

  113. @Hans

    Wo gibt es hier eine einseitige Vertragsänderung? MyHammer hat schon immer den Vermerk auf die gesetzlichen Vorgaben in den AGB’s und setzt jetzt nur eine technische Barriere ein, damit diese nicht umgangen werden können. Sie berufen sich also darauf, dass Sie bisher immer gegen Recht und Gesetz verstoßen haben, dies jetzt nicht mehr können und deshalb vorzeit aus Ihrem Vertrag heraus möchten? Hört sich spannend an.

  114. @hans
    „es gibt Gewerke wo die Meisterausbildung nicht einmal im Bundesland abgesichert ist“
    Was ist denn das jetzt wieder für ein Blödsinn????
    Es fällt schon sehr schwer, Ihre Kommentare überhaupt inhaltlich verstehen zu können! Entweder wir sind schwer von Begriff, oder aber …..

    @FredF : Sie haben vollkommen recht. Das ist äußerst spannend – aber doch durchaus auch amüsant !?

  115. Mein Vertrag läuft seit 2005 und wurde lediglich von My-Hammer geändert und nicht von mir gegengezeichnet. Leider ist My-Hammer zu faul sein so genanntes Recht einzuklagen aber so naiv meinen Briefkasten trotz Verbot mit Mahnungen die auf keiner rechtlichen Basis bestehen zu verunreinigen. Das es nicht viele Maler gibt die schnell begreifen musste ich leider schon oft feststellen aber das kann ja auch am Bundesland liegen. Hier nochmal für Schwerversteher. Es gibt Bundesländer die nicht einmal einen Meisterkurs mangels Teilnehmer anbieten zumindest in meiner Sparte halt Bauhauptgewerbe nicht einfach nur Maler. Aber was solls Ihr seit ja die Elite und wollt My-Hammer nicht verlassen, darum wart Ihr auch garnicht angesprochen. Ich suche jemanden der My-Hammer verlassen will, wie ja angeblich ganz viele.

  116. @malerhaeusler
    Ja es klingt durchaus recht amüsant. Stellen sie sich einmal vor jemand verteidigt seinen Rechtsbruch mit dem Verweis auf das „Gewohnheitsrecht“, er habe schon immer gegen das Gesetz verstoßen, ist bisher nicht erwischt worden … ergo „Gewohnheitsrecht“ 😉

  117. Hans ist offensichtlich nicht nur unqualifiziert, wie er selbst von sich behauptet, sondern auch noch unwissend. Stimme meinen Vorrednern voll und ganz zu. Die Umzugsunternehmen sind nahezu von der Malerplattform verschwunden und das liegt sicher nicht am Wetter. Der Wettbewerb steht plötzlich auf einem ganz anderen Niveau. Ein Auftraggeber hat heute in einem Gespräch die neue Regelung begrüßt und fühlt sich damit sicherer. Einem Bauleiter (Architekt) mit vorgefasster Abneigung gegen MyHammer-Handwerker müssen wir zur Zeit beweisen, dass es dort auch seriöse und qualifizierte Handwerker gibt. Ein anderer Auftraggeber musste kürzlich einsehen, dass sich kein qualifizierter Handwerker für den vorgegebenen Preis meldet und die anderen gesperrt sind.

  118. @FredF
    Sicherlich tun wir „Hans“ doch bitter Unrecht!!! Zumindest ich bin ja „nur“ Maler = schwer von Begriff, langsam denkend, unflexibel und sowieso ein bißchen blöd (so verstehen wir jedenfalls den lieben „Hans“). Er jedoch ist im Bauhauptgewerbe und übt einen derart hochqualifizierten Beruf aus, daß es für diesen – zumindest in seinem Bundesland – nicht einmal eine Meisterschule gibt (bzw. nicht genug Teilnehmer: wohl deshalb, weil der Beruf so schwer zu erlernen ist, daß dies nur „Hans“ bislang gelungen ist!!!). Stellt sich dann die Frage, wie es ihm gelungen ist in einem solchen Beruf dann überhaupt in der Vergangenheit einen Ausbildungsbetrieb gefunden zu haben (der dann ja einen Meister sicherlich beschäftigt, da sonst nix Ausbildungsbetrieb!). Wo ist denn dann der zur Meisterschule gegangen????? Vielleicht – weil flexibel – in einem anderen Bundesland ???
    Tja – da können wir nicht mithalten. Wir haben einfach „nur“ den Beruf des Maler und Lackierers erlernt, und da das ohnehin jeder Hinz und Kunz kann, gibt es natürlich – nicht nur in unserem Bundesland – hierfür auch Meisterschulen und genügend Teilnehmer. Wir sind ja „nur“ Baunebengewerbe. Und doch sowieso doof, dumm, blöd, schwer von Begriff …… Was wollen wir denn eigentlich? Maler und Lackierer braucht doch kein Mensch – zumindest „Hans“ nicht. ER ALLEIN ist jedoch ganz schrecklich qualifiziert und keiner hat es bisher bemerkt. Und dann auch noch im Bauhauptgewerbe! Tja – wenn das so ist …………………..
    (kurze Frage an „Hans“: wie steht es denn mit den Beiträgen zur SOKA-Bau???? Wir – die doofen Maler und somit „nur“ Baunebengewerbe müssen jedenfalls unsere Beiträge für unsere Mitarbeiter – natürlich alles ebenso doofe Maler und Lackierer – an die für uns zuständige Urlaubskasse bezahlen!!!!)
    Und NATÜRLICH: das Gewohnheitsrecht hatten wir ja ganz vergessen. Selbstverständlich kann er sich sicherlich darauf berufen. Das hatten wir ja ganz außer Acht gelassen! Wie dumm von uns :(!!!
    Interessant ist doch auch, daß MH ein „Verbot“ mißachtet! „Hans“ hat es sich verbeten, daß MH ihm Mahnungen schickt. Mahnungen schickt MH nach unserem Wissen eigentlich immer dann – so wie andere eben auch – wenn Rechnungen nicht bezahlt werden. Da hilft auch ein „Werbeverbotsschild“ auf dem Briefkasten doch eher wenig. Werbebriefe haben wir jedenfalls noch niemals von MH erhalten (Mahnungen allerdings bislang auch nicht). Wenn wir „Post“ von MH erhalten, dann lediglich per mail. Aber vielleicht ist bei „Hans“ einfach alles anders, als bei den „dummen“ Malern? Wissen wir ja nicht. Wir müssen einfach mehr Verständnis aufbringen 🙂 !!! Und es ist gar nicht nett von uns, daß wir uns nicht in „Hans“ hineinversetzen können :(!! Das könnte jedoch vielleicht daran liegen, daß wir hierfür zu blöd sind 🙂 !!!!

  119. @remmah:
    Sie wollen doch „Hans“ nicht mit den Umzugsunternehmern gleichsetzen ??????? Er schreibt doch laut und deutlich, daß er im Bauhauptgewerbe tätig ist – dort wohl in einer Berufssparte, die so schwer zu erlernen ist, daß es hierfür keine Meisterschulen bzw. zu wenige Teilnehmer gibt. Der Beruf muß also so schwer zu erlernen sein, daß nur wenige Bundesbürger in unserem schönen Land dies bislang überhaupt geschafft haben.
    Dem muß man doch Respekt zollen 🙂

  120. Trotz Systemänderung bieten „echte“ Raumausstatter ungeniert weiterhin meisterpflichtige Lackierarbeiten an Heizkörpern und Türen an. Die anderen Spezies sowieso. Das Thema, was „echte“ Raumausstatter dürfen, hatten wir doch umfangreich diskutiert. Lackierarbeiten waren eindeutig nicht dabei.
    Dort, wo das System Lücken hat, wird sofort versucht, auch ohne Qualifikation an alle Aufträge zu kommen. Das ist echt traurig. Es beweist auch deutlich, dass wieder wild geboten wird, was das Zeug hält, wenn keine Einschränkungen gegeben sind. Wir stehen daher nach wie vor voll hinter der Systemänderung im Hinblick auf die Teilnahmeberechtigung, denn nur so kann Schwarzarbeit, wenn auch nicht verhindert, jedoch wirksam bekämpft werden.

    Im heutigen Fall hat sich der Auftraggeber jedoch richtig für den Malermeisterbetrieb entschieden, der auch als einziger berechtigt ist, die angebotenen Arbieten auszuführen.

  121. @fairplay
    @malerheusler
    @Lundquist Neubauer

    fairplay,vollkommen richtig was Sie sagen, es gibt Ausschreibungen darin steht zum beispiel „Türen streichen“ und nicht lackieren z.B Auftrag Nr. 4118879, ich habe MyHammer darauf hingewiesen das diese Ausschreibung in der falschen (Raumaustatter) Kategorie steht und wegen der Lackierarbeiten, Türen werden in der Regel ja lackiert, in die Kategorie Maler und Lackierer gehört, MyHammer teilte mir darauf hin mit das Sie andere Informationen haben und mein Änderungsvorschlag deshalb nicht berücksichtigt werden kann, dies ist nur ein Beispiel für mehrere. Ergo hätte MyHammer alles beim alten lassen können, Auschreibungen die richtigerweise in der Kategorie Maler und Lackierer stehen, werden von anderen nicht befugten Kollegen Veränderungsanzeigen getätigt und zu 90% werden diese von MyHammer auch ausgeführt.
    Das erweckt für mich den Eindruck, das MyHammer die Anderungsvorschläge nur halbherzig oder garnicht prüft, sonst würden solche Fehlentscheidungen nicht ständig passieren, also nochmal an MyHammer, sollten Sie es nicht wissen, ( Ihr seid ja warscheinlich keine ausgebildeten Maler und Lackierer) Türen, Fenster, Fußleisten, Dachunterstände Carports, Holzhäuser, Heizkörper, Einbauschränke u.s.w. werden nicht „gestrichen“ sondern, in der Regel, lackiert.

    Mit handwerklichen Gruß

    beuty63

  122. Auch ich möchte mich den meisten anderen Kommentaren anschliessen ,wir die nicht Meister sind die die Privatleute wollen weil jeder weiss wenn ich ein Meisterbetrieb nehme kommt auch nur ein Geselle und da brauch auch keiner was anderes sagen ich bin seit fast 30 Jahren als Maler tätig und weis was ein Meister tut guten Tag sagen und die Rechnung schicken .Geht ein Auftrag wirklich mal schief bekommt der Geselle den Ärger.
    Die Meisterbetriebe kommen nur nicht damit klar das Ihre Preis viel zu teuer sind aber der Verbraucher möchte günstige Preis deshalb ist My Hammer das geworden was es ist . Wenn ein Kunde ein Meisterbetrieb möchte ,dann brauch er nur das Telefonbuch aufschlagen und findet garantiert einen solchen. Ausserdem kann es nicht sein das die Handwerksrolle nur zb. Weißanstriche zulässt aber keine Farbigen zumal bei dem Beruf Maler und Lackierer sowieso keine wirkliche gefahr für dem Kunden besteht.Sollte sich in der Nächsten Zeit keine Änderung eintreten werde ich auch über eine Kündigung bei My Hammer nachdenken und mein Geld ins Wochenblatt stecken

  123. @Maik: Leider wieder eine falsche Pauschalisierung ohne Nachweis. Es gibt sehr viele Meisterbetriebe, bei denen der Meister aktiv mitarbeitet. Selbst, wenn dies nicht der Fall ist, so trägt er doch für alle Arbeiten die volle Verantwortung und das ist doch wohl maßgebend.
    Vor gewagten Aussagen sollte man vielleicht vorher besser recherchieren (Woher kommen die Aufträge???? Alles schon mehrfach dargelegt!)
    Es geht hier aber generell um Schwarzarbeit, die vor allem auch von branchenfremden Auftragnehmern angeboten und ausgeführt werden, meistens auch noch zum oder unter dem Selbstkostenpreis. Klar, dass Meisterbetriebe weniger davon betroffen sind, allein schon wegen des Risikos, nur insoweit, dass ihnen die Aufträge weggeschnappt werden.
    Die Behauptung zu wissen, was Privatleute wollen, ist doch ziemlich anmaßend und wir vermissen auch hier eine glaubwürdige Meinungsumfrage. Im Vergleich mit den dargebotenen Dumpingpreisen erscheinen die genau kalkulierten Angebote eines Fach- oder Meisterbetriebes natürlich auf den ersten Blick teuer. Komischerweise bekommen die billigsten Angebote jedoch in den wenigsten Fällen den Zuschlag, da sie dem Auftraggeber zu unseriös erscheinen. Dies wurde uns schon oft von Auftraggebern bestätigt. Lediglich die Schnäppchenjäger schlagen hier zu und die sind ohnehin nicht unsere Zielgruppe, zumal sie Schwarzarbeit fördern. Seriöse Betriebe, ob mit oder ohne Meisterbrief, haben durch die Systemumstellung keine Probleme. Alle anderen braucht sowieso keiner, weder MyHammer noch die Auftraggeber noch die Mitbewerber. Jeder kann seine Marketingstrategie selbst frei wählen, ob im Internet, Telefonbuch oder Wochenblatt. Ein Jahr Internet- und Zeitungswerbung brachte uns null Resonanz, dafür aber vollkommen überflüssige Kosten.
    Das Preis-/Leistungsverhältnis bei MyHammer ist nach wie vor unschlagbar und mit dieser Meinung stehen wir sicher nicht allein.

  124. @Maik:
    In welcher Welt leben Sie? Und in welchem Meisterbetrieb arbeiten Sie denn? In einem der Großbetriebe, die man hier in der BRD an einer Hand abzählen kann??? 95 % aller Handwerksbetriebe sind kleine Handwerksbetriebe, in denen der Meister mitarbeitet und sich nicht einen faulen Lenz machen kann, wie Sie dies hier beschreiben.
    Und selbst in großen Betrieben – welchen „Ärger“ soll der Geselle denn bekommen, wenn ein Auftrag schief läuft? Ausbaden muß es der Chef und nicht der Geselle. Etwas anderes zu behaupten, geht an der tagtäglichen Realität nicht nur haarscharf vorbei sondern liegt weit daneben.
    Und : wenn Sie doch eine Festanstellung haben, was machen Sie dann auf MH? Ihr „Taschengeld aufbessern“ ??? Oder haben Sie wenigstens nebenberuflich einen Hausmeisterservice oder ein „Raumausstattergewerbe“ angemeldet, so daß wenigstens Steuern anfallen??
    Die „Taschengeldaufbesserer“ haben auf der Plattform von MH ohnehin nix zu suchen. Und die nebenberuflich Selbständigen mögen bitte das anbieten und durchführen, für das sie über die Qualifikationen verfügen.
    Interessant ist auch, daß Sie so genau wissen, was der Kunde wünscht. Unsere Kunden wünschen Qualität, Sauberkeit, Transparenz und Sicherheit. Sie haben kein Interesse daran, jemanden zu beauftragen, der noch vor Ablauf der Gewährleistung „weg vom Fenster“ ist.
    Und sie wollen einen kompetenten Ansprechpartner, der nicht nur das Standardwissen auf Lager hat. Und sie wollen Lösungsvorschläge für Ihre Probleme, die ein Geselle ihnen nicht unterbreiten könnte, da es hier schlicht an der hierfür erforderlichen zusätzlichen Ausbildung fehlt.
    Sie sind scheinbar einer der Gesellen, der ohnehin glaubt, alles besser zu können, als der Meister (somit der eigene Chef, der jeden Monat Ihre Brötchen bezahlt – auch dann, wenn Sie mal nicht dafür gearbeitet haben). Kein Wunder, daß alle unsere Kollegen klagen, wie schwer es ist, einen Gesellen einzustellen, der nicht nur fachlich gut ist sondern auch loyal zu seinem Arbeitgeber steht (und nicht versucht, diesen nach Strich und Faden zu bescheißen). Wir haben für dieses Kunststück alleine fast 7 Jahre gebraucht, bis es uns endlich geglückt ist. Unsere Mitarbeiter schweben nicht auf solch seltsamen Wolken sondern sind vielmehr froh und dankbar, daß sie niemals alleine dastehen und ihre Arbeiten auf präzise Anweisungen hin durchführen können.
    Und : aha – keine Gefahrenneigung beim Maler- und Lackiererhandwerk??? Vielleicht sollten Sie sich nochmals etwas genauer mit dem Handwerk, das Sie Tag für Tag ausüben, auseinandersetzen. Oder kleben Sie den ganzen Tag nur Tapeten an die Wand??? (ist vielleicht dann auch besser so – sieht wenigstens nur Scheiße aus, wenn’s nix wird).
    UND ÜBERHAUPT – auch wenn wir es jetzt nun schon mindestens tausend mal geschrieben haben – wenn Sie so gut sind, daß niemand Ihnen das Wasser reichen kann: warum melden Sie sich dann nicht einfach zur Meisterprüfung an?? Schaffen Sie doch dann locker ohne Vorbereitungskurse, etc. – somit halten sich die Kosten nur für die Prüfung doch dann in Grenzen. Das Geld haben Sie doch sicherlich schon längst mit Hilfe der Plattform von „my-hammer.de“ verdient. Und wenn Sie dann Meister sind: es wird sicherlich niemand kommen, der dann für Sie die Arbeit erledigt und Sie aus der Verantwortung nimmt (es sei denn, Sie stellen sich einen Meister ein, der so blöd wäre, dies dann als Ihr Angestellter zu tun – die Frage ist dann nur: wovon wollen Sie dann leben?)
    Und wenn Sie dann alleine weiterarbeiten: es zwingt Sie doch niemand, Ihre Preise zu erhöhen (außer vielleicht die tatsächlichen Gegebenheiten, mit denen ein Meisterbetrieb sich Tag für Tag auseinanderzusetzen hat). Aber man kann ja gegen den Strom schwimmen. Das Risiko, dabei zu ertrinken, ist jedoch ziemlich hoch.
    Und : wenn Sie einen Meistertitel sich erarbeitet hätten: hätten Sie viel Freude an den unqualifizierten Kommentaren all derer, die sich einfach dieser Prüfung nicht stellen wollen (vielleicht, weil sie tief im Innersten doch nicht ganz so überzeugt von ihren eigenen Qualitäten sind? – oder, weil es Ihnen am Fleiß fehlt, sich mit einer solchen Aufgabenstellung und Prüfung auseinanderzusetzen?).
    Oder: auch wenn schon tausend mal geschrieben: beantragen Sie doch eine Ausnahmegenehmigung und unterziehen Sie sich wenigstens einer Prüfung bei der für Sie zuständigen Handwerkskammer!
    Aber: hören Sie doch bitte auf, in einem zu Recht meisterpflichtigen Gewerk widerrechtlich Arbeiten auf selbständiger Basis anzubieten und durchzuführen. Damit wäre schlußendlich auch Ihren Kunden gedient! Und dem gesamten Handwerk. „Spezialisten“ wie Sie zerstören nämlich nachhaltig den guten Ruf des deutschen Handwerks. Und „Spezialisten“ wie Sie irritieren die Kundschaft.
    Wenn Sie schon über Ihre Kündigung bei „my-hammer.de“ nachdenken: beachten Sie die vertraglich geregelten Kündigungsfristen (vielleicht sollten Sie nicht mehr so lange nachdenken?)

  125. Also wer nach 30 Jahren Malertätigkeit immer noch nicht begriffen hat, wie’s im Handwerk läuft, geschweige denn es auch weiter gebracht hat und sich zumdem hier noch aufspielt als Nabel des Handwerks, da fehlen mir echt die Worte. Eigentlich zeigt es doch einzig und allein die eigene Unfähigkeit auf, denn mit allen Behauptungen liegt dieser Tagträumer so weit ab von der Realität, dass man darauf noch nicht einmal antworten möchte. Warum hat besagter Auftragnehmer nach 30 Jahren Malertätigkeit es nicht zum Meister geschafft, denn „guten Tag“ sagen und Rechnungen schreiben ist doch sicher für ihn machbar. Nachdenklich macht auch der Satz bezüglich „Geselle bekommt Ärger wegen schiefgelaufenem Auftrag“, den er offenbar selbst verbockt hat. Ja soll er noch einen Bonus dafür erhalten, wenn er Mist baut? In seiner begrenzten Welt sieht er natürlich nur seinen eigenen Ärger und Frust. Sein Horizont reicht leider nicht so weit, dass er den Gesamtzusammenhang erfassen kann, dass es nämlich Nacharbeiten und finanzielle Einbußen gibt und es keine Folgeaufträge und Weiterempfehlungen gibt. An seinem Gehalt ändert sich allerdings nichts und die Schelte ist eh nur verbal, zwar unangenehm und peinlich aber doch schon bald vergessen. Bei allen anderen Äußerungen schließe ich mich meinen Vorrednern voll und ganz an. Wie gut, dass wir endlich jemanden gefunden haben, der ganz genau weiß, was MyHammer und die Auftraggeber brauchen und suchen. Gute Besserung!

  126. Wie Süß das Meisterhafte Verhalten. Unternehmer die keine selbständig arbeitende Angestellten haben oder haben wollen, die denken das Geld für die Angestellten zu verdienen, besser zu sein als jemand mit 30 Jahre Berufserfahrung.

    Wirklich meisterhaft ist es , so gut zu sein und auf My-Hammer verzichten zu können. Wer sich das nicht leisten kann ist kein Meisterhafter Unternehmer nur ein dahin kräpelnder Handwerker.

    Dies war das Wort zum Sonntag und bedarf keiner Meisterhaften Antwort.

  127. @Hans
    Ihr „Wort zum Sonntag“ schreit lauthals nach einer Antwort. Sie wären doch sicherlich unendlich enttäuscht, wenn man Sie nicht mehr beachten würde!!!
    Zunächst müssen wir jedoch konstatieren: den Inhalt Ihres Kommentars bzgl. „besserer“ und „schlechterer“ Meister verstehen wir nicht. Wahrscheinlich, weil wir eben die „schlechteren Handwerker“ sind, die eben ja prinzipiell doof und dämlich und die daher ja auch zu doof sind, auf herkömmliche Art und Weise Aufträge zu akquirieren: die somit die Hilfe von my-hammer benötigen, da sie selbst nichts geregelt bekommen (haben wir das soweit richtig verstanden?).
    In unseren Augen erkennen „my-hammer-Handwerker“ einfach nur die Zeichen der Zeit und nutzen in Zeiten des Internets eben genau dieses, um ZUSÄTZLICHE Aufträge zu akquirieren. Wir zumindest kennen keinen „my-hammer-Handwerker“ (jedenfalls keinen, der seriös arbeitet), der MH ausschließlich nutzt. Außerdem ist MH ein hervorragendes Werbemedium – und als solches wird dies auch von den seriösen Handwerkern und Dienstleistern dort genutzt. Vielleicht sollten Sie sich das gesamte Prinzip der Plattform „my-hammer.de“ einmal grundlegend erklären lassen.
    UND: warum ärgern Sie sich so??? Wenn Sie doch mit Ihrer langjährigen Berufserfahrung so ohne Fehl und Tadel sind und ohnehin Ihnen niemand das Wasser reichen kann, dann brauchen Sie diese Plattform doch überhaupt nicht. Was tun Sie denn dann dort? Sich täglich nur ärgern? Wäre doch reine Zeitverschwendung!
    Und : glauben Sie wirklich, daß Sie hier der einzige Handwerker sind, der auf 30 Jahre Berufserfahrung zurückblicken kann? Glauben Sie wirklich, daß nur junge und unerfahrene Handwerker die Plattform ausschließlich nutzen und Sie der einzige Handwerker mit jahrzehntelanger Berufserfahrung sind? Der Meister im Maler- und Lackiererhandwerk, der für die hier abgegebenen Kommentare verantwortlich zeichnet (auch wenn er sie schreiben läßt, da er anderes zu tun hat), hat Ihnen im übrigen einige Jahre an Berufserfahrung voraus: er blickt auf 36 Jahre Berufserfahrung zurück. Was soll das also?
    Das war nun das Wort zum Montag und wenn Sie es für richtig halten, können Sie natürlich gerne Ihr Wort zur Montagnacht oder zum Dienstag nun verfassen.

  128. @Hans: Eigentlich bedarf diese Dummschwätzerei wirklich keiner Antwort mehr und es ist schade um die Zeit. Ihre Äußerungen sind jedoch eine Beleidigung für MyHammer und alle seriösen Betriebe dort. Nur weil Sie es selbst offenbar nicht so weit gebracht haben, müssen Sie nicht alle anderen diskreditieren. Auch 40 Jahre als Lagerarbeiter am Band qualifizieren noch lange nicht zum Management.

  129. Ich bin hier nur um die Talfahrt weiter zu beobachten. Wer die Unternehmensgruppe My-Hammer für Seriös hält, kennt sie nicht richtig.Ich kann nur wie so oft sagen, My-Hammer war gut aber wird nicht mehr den einmal vorhandenen guten Ruf erlangen. Seriös wäre es wenn in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen stehen würe ; Bieten auf alle Aufträge nach Bestimmung der Handwerksordnung und nicht bieten auf alle Aufträge. Egal jeder wie es sein Anstand vorgiebt.

  130. Es ist doch ein Witz,was sie dort schreiben.Zulassungsfreie
    Gewerke rechnen trotzdem bei den zulassugspflichtigen Gewerken mit(Mit ihrer Erlaubnis) zB.Raumausstatter bei Maler+Lackierer.Die wachsen wie die Pilze aus der Erde,um eine Handwerkskarte zu bekommen.Deswegen dürfen sie aber keine Malerarbeiten ausführen.Bei ihnen ja.Es ist kein fairer Wettbewerb,es ist genau das Gegenteil.Dumpingpreise usw.Sie wiedersetzen sich auch der Handwerksordnung damit.
    Ich möchte nach vielen Beschwerden endlich mal eine Antwort haben und nicht nur Rechnungen.
    MFG
    Wührmann

    1. Sehr geehrte(r) Herr/Frau Wührmann,
      wir geben Ihre Beschwerde an unseren Kunden-Service weiter, der sich bei Ihnen melden wird.
      Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch!
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr MyHammer Presse-Team

  131. „Schwarzarbeit“ hat mit gewrbefreier (oder gewerbeordnungsferner)- Auftargsannahme nichts zu tun. Denn sog. „Schwarzarbeit“ kann dennoch mit Honorarnote oder sonstwie versteuert werden, entspricht nur nicht den Arbeitsmarktregulatorien! Grüße aus Österreich

  132. Schon komisch wenn ein Maurer der seit 5 Jahren Mitglied war seine Leistungen nicht mehr anbieten darf aber Elektrotechnicker Fassadenarbeiten ausführen dürfen. Sowas gabs vor der Änderung nicht. Vom Qualifizierten Handwerk zum Unqualifizierten. Es dürfen immer noch Stammmaler mit viel Umsatz auf Zulassungspflichtige Gewerke bieten.

  133. Es scheint doch sehr schwierig zu sein, hier eine klare Linie zu ziehen. Der darf das und wieso darf ich das nicht? Wir wundern uns schon lange nicht mehr, wer was anbietet bzw. auch anbieten kann. Und dabei sehen wir nur unsere Kategorie. Verbessert hat es sich aber schon zu früher, wo das wilde Treiben in fremden Revieren an der Tagesordnung war. Der Wegfall der Teilnahmebedingungen wäre ein echter Rückschritt.

  134. Unser Vorschlag:

    Auftraggeber, deren Preisvorstellung unverschämt niedrig ist, fördern Schwarzarbeit und sollten gesperrt werden.

    Auftragnehmer, die ganz bewusst und wiederholt meisterpflichtige Arbeiten ohne Qualifikation anbieten (können !), sollten gesperrt werden.

    Die Teilnahmevoraussetzungen sollen ganz konsequent auf den jeweiligen Auftrag abgestimmt werden und streng nach Qualifikation und Kompetenz ausgerichtet sein.

    Die Eintragung in die Handwerksrolle berechtigt noch lange nicht zu allen meisterpflichtigen Arbeiten:

    Ein Elektromeister darf keine Lackierarbeiten ausführen und ein Malermeister darf keinen Verteilerkasten setzen.

    Hier muss ganz klar auf die Kompetenz und rechtlichen Voraussetzungen geachtet werden.

    Dazu ist auch die Kontaktaufnahme in die Teilnahmevoraussetzungen einzubeziehen, sonst ist das Ganze sinnlos, weil natürlich diejenigen trotzdem an die Aufträge kommen, die ausgeschlossen sind und das wurde sehr schnell gemerkt und umgesetzt.

  135. Sogenannte „KOOPERATIONSVERTRÄGE“ sind einzig und allein Freibriefe für alle meisterpflichtigen Arbeiten und die Arbeiten, die der Auftragnehmer selbst nicht ausführen darf. Das ist eine gefährliche Grauzone, auf die sich MyHammer einläßt, zumal MyHammer nicht überprüft, wer den Auftrag tatsächlich ausführt. Hier zählen offensichtlich nur rein wirtschaftliche Interessen und die Sicherheit des Auftraggebers wird dabei auf’s gröbste verletzt. Die Preise, die dazu angeboten werden, verstärken den Verdacht, dass es sich hierbei nur um Strohfirmen handeln kann, weil für diesen Lohn kein Auftragnehmer inklusive einem Meisterbetrieb als Subunternehmer arbeiten kann.
    In manchen Bewertungen ist dann zu lesen, dass der Auftragnehmer selbst die meisterpflichtigen Arbeiten ausgeführt hat. Auch hier fehlt die Kontrolle von MyHammer. Lustig ist allerdings, wenn sich Auftragnehmer und Subunternehmer anschließend in den Bewertungen über mangelhafte Ausführung und fehlenden Lohn streiten.
    Leider müssen wir diese großzügige Toleranz von MyHammer zur Kenntnis nehmen, aber noch lange nicht akzeptieren. Und so werden wir weiter kämpfen für den Schutz von Auftraggebern und seriösen Auftragnehmern und mehr Transparenz.

    1. @fairplay @pwhabermann: Wir teilen Ihre Kritik nicht. MyHammer möchte auch für gewerksübergreifende Aufträge offen bleiben und bildet damit einen Teil der Realität ab. Beispiel: Ein Auftraggeber möchte eine neue Küche einbauen lassen samt Herd und Wasserhahn. Das sind drei verschiedene Gewerke. Die meisten Auftraggeber kennen aber nicht die Handwerksordnung und sehen das als einen Auftrag – und nicht als drei. Gleichzeitig muss natürlich auch bei solchen gewerksübergreifenden Aufträgen die HWO eingehalten werden. Bei MyHammer regeln wir solche Fälle, in dem der Kooperationspartner eines Auftragnehmers uns seine Handwerkskarte ebenfalls vorlegen muss. Der Auftragnehmer die Verantwortung für die sach- und ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten – einschließlich evtl. Arbeiten, die er durch Subunternehmer hat ausführen lassen. Von einem „Freibrief“ kann keine Rede sein. Unabhängig von dieser Frage arbeiten wir permanent daran, MyHammer weiter zu verbessern und für Qualitätshandwerker zu optimieren. Aus diesem Grund haben wir die MyHammer Handwerker-Stammtische wieder ins Leben rufen, um genau diese Diskussionen direkt mit unseren Kunden persönlich zu führen und direktes Feedback zu bekommen. Wir freuen uns, auch Sie demnächst bei einem MyHammer Stammtisch persönlich zu treffen! 🙂

      Ihr MyHammer Team

  136. Guten Tag

    Werden hier jetzt schon Kontrollen gemacht was reinkommt und was nicht?

    Ich erwartete hier nämlich schon einen anderen Eintrag zu finden…

    Fakt ist..
    ——————–

    es wird geworben mit Qualifikation und Kontrolle!

    Wie kann es dann sein,dass überall angebliche Kooperationen aus dem Boden schiessen?

    Wer soll daran glauben?
    Dumpingpreise und dafür würden angeblich MEISTER arbeiten?

    Firmen wie wir und andere müssen sich fragen lassen, warum wir realistische Preise haben?

    Würde mich interessieren, wieviele Hausmeister und Gärtner angeblich verschiedene Meister beschäftigen..

    So hängts wiedermal an uns DIENSTLEISTERN sich zu erkundigen und nachzuforschen…

    WO LIEGT DA DER SINN? WERDEN WIR DAFÜR BEZAHLT???

    Schönen Restsonntag ! Grüsse von Marina

  137. so….jetzt erschien der vorher nicht sichtbare Text doch….prima !!!

    Grüsse von Marina Habermann

  138. Das Qualifikationsgerede fing nur an weil die Kammern und Innungen Druck bei My-Hammer gemacht haben obwohl ja die nachweisliche Schwarzarbeit erst erfolgt wenn die Leistung von Unqualifizierten ausgeführt wird/wurde und nicht angeboten.

    Die Kooperationsverträge hat My-Hammer von der Handwerkskammer übernommen denn jeder Meisterbetrieb darf Fremdleistungen ausführen bzw. ja nur anbieten wenn auf seiner Webseite steht wir arbeiten in Kooperation mit Firma X die Arbeiten X für uns ausführt.

    Ich habe mich heute mit meinem neuen Qualifikationsnachweis angemeldet mal sehen wann ich irgendwas wieder nicht anbieten darf. Normalerweise brauche ich für mein Wissen um die 5 Meisterausbildungen was dann um die 30000 plus Verdienstausfall,plus Fahrgeld und rund 8 Jahre dauern würde. Wenn ich dann fertig bin kann ich in Rente gehen. Leider gibt es zuviele Unehrenhafte ohne die bräuchten wir den ganzen Quatsch nicht.

  139. @Niels Genzmer: Vielen Dank für das feedback und die Aufklärung. Das leuchtet auch ein. Der Punkt ist jedoch, dass in manchen Profilen keinerlei Hinweis auf einen Kooperationsvertrag oder Kooperationspartner zu finden ist. Wie soll der Auftraggeber also wissen, wer die Arbeiten bei ihm ausführt? MyHammer bürgt also in diesen Fällen gegenüber dem Auftraggeber aufgrund eines vorgelegten Dokuments mit seinem Schutzbrief, wobei die Haftung natürlich bei dem Auftragnehmer liegt, der den Zuschlag erhält. Die Bemühungen um Verbesserungen der Plattform respektieren wir, regen jedoch bei gravierenden Änderungen die Befragung und Abstimmung der Mitglieder an.
    Die (Wieder-)Einführung eines regelmäßigen Stammtischs halten wir für eine sehr gute Idee. Die Mitglieder können sich auch einmal persönlich kennenzulernen und sich direkt auszutauschen. Früher oder später werden wir uns beim einem Stammtisch etc. sicher auch einmal persönlich kennenlernen und freuen uns schon sehr darauf.

  140. @Hannes: Und mit welcher Absicht bietet ein zulassungsfreier Auftragnehmer meisterpflichtige Arbeiten an, wenn er sie gar nicht ausführen möchte? Wir haben gerade wieder den Handwerkskammerjahresbeitrag in beachtlicher Höhe bezahlt und können auch mit unseren anderen Betriebskosten (Ausbildungskosten, Firmenwagen,Mitarbeiterunfallversicherung etc.) natürlich nicht mit einem Auftragnehmer konkurrieren, der weder Kammerbeiträge noch andere Verpflichtungen hat und mit seinem privaten Kombi zu den Baustellen fährt, im besten Falle auch noch die Mehrwertsteuer einspart. Allein die Kontaktaufnahme zum Auftraggeber bedeutet für uns, dass dieser Auftragnehmer die Arbeiten ausführen möchte. Also sollten bereits hier die Teilnahmevoraussetzungen greifen.

  141. @Fairplay

    ein zulassungsfreier Unternehmer bietet Leistungen als Generalunternehmer an und bitte behaupten Sie nicht immer das zulasungspflichtige Unternehmen mehr Handwerkskammerbeiträge bezahlen, dass ist totaler Quatsch.

  142. @ Hannes: Da Sie sich selbst als den Elite-Nabel der Welt sehen, sind Ihre Äußerungen entsprechend zu werten und ich möchte daher keine weitere Zeit damit verschwenden, Ihren Wissensstand zu vervollständigen. Ich bin nämlich kein Ruheständler wie Sie, sondern hart arbeitender Unternehmer.

  143. Sehr geehrtes Hammer,Team

    Sie Haben nach meine Meinung nach nicht immer das recht.was um Schwarzarbeit geht um Sicherheit zu stellen
    wir Als Auftragnehmer ohne uns würdet ihr keine Cent verdienen warum, weil wir Handwerker geben euch die Chance eure Branche zu vergoßen und ohne wir Handwerker würden die Auftragsgeber und Auftragsgeberin nicht die Chance eine gute Handwerker über MYHAMMER Zu Finden. Das Wegen Die Frage bleibt So ich habe mir schon übelregt eigentlich zu kundigen warum nicht bin 22 Jahre schon ins Maler Branche als selbständig ohne MyHammer Aufträge nach Aufträge geholt und immer noch,und was jetzt nun myHammer verlang 35 € gebühren jede Monat ob man jetzt auftag bekommt oder nicht haupt Sachen 35€ Euro verlangt!!

    Und das Alles Finde ich absolut nicht gerecht.

  144. My hammer sagt den Schwarzarbeitern den Kampf an!
    Selten so gelacht!!!
    Wenn man sich ansieht, zu welchen Preisen hier gearbeitet wird, 60 qm Wohnungen werden für 360 Euro incl. Material gestrichen, Fenster (Glas und Rahmen) werden in einem Einfamilienhaus für 40 Euro gereinigt etc., so ist dies nur möglich, wenn man Transfergelder vom Staat kassiert und in diesem Forum schwarz arbeitet. Daran ändert auch eine Handwerkskarte von „der Oma“ nichts.
    Hier wird nicht kalkuliert, sondern der Angebotspreis auf Basis der Angebote der Mitbewerber eingestellt; Hauptsache billig und man bekommt den Auftrag.
    Der Forenbetreiber greift hier nicht ein, getreu nach dem Motto „Hauptsache die Gebühren laufen“
    Da hilft nur eines: Die Auftragnehmer dieser Dumpingpreisangebote an den Zoll melden; dauert zwar ein wenig, aber ziemlich bald hat dann das Forum einen „inaktiven Nutzer“ weniger.
    Mir kommt das hier vor, wie eine Kontaktbörse zur Vermittlung von Schwarzarbeit: auf der einen Seite der „Geiz ist geil“ Kunde und auf der anderen Seite der Dienstleister, der nur mit Schwarzarbeitpreisen kalkuliert, weil er sonst keinen Auftrag erhält.
    Und der lachende Dritte, my hammer“, der Gebühren kassiert von solchen Dumpingpreisanbietern an statt sich von diesen zu trennen. Dies sagt alles über die Qualität dieses Forums aus!

  145. @volkswagen111

    schließe mich da voll und ganz an. Die Lieblingsantwort ist

    Sie haben uns einen Vorschlag gesendet, die Teilnahmevoraussetzungen für die Ausschreibung XXXXX mit dem Titel „Plastersteine neu Waagerecht verlegen und Punktfundamente setzen“ anzupassen. Anhand der uns vorliegenden Informationen können wir Ihren Vorschlag nicht umsetzen.

    Für Punktfundamente muss man wohl nicht angemeldet sein.

    Geschossdeckendämmung braucht wohl auch keinen Eintrag.

    Dachdecker dürfen Schornsteine mauern, und und und

    es werden Aufträge eerteilt und 3 tage später entzogen weil man wohl einen billigen Schwarzarbeiter gefunden hat.

    Damit ist dies dann für My-hammer erledigt aber was ist mit dem verlorenen Gewinn.

    kooperationsvertrag was ist das gibt es nur bei my-Hammer . Ist wohl die handwerkerkarte von der Oma.

  146. jeder so wie er es sich verdient und gelernt hat.

    Hausmeisterservice/Raumausstatter haben nun einmal keinen Meister od.Techniker.Derjenige ,der sich weiterbildet Zeit u. Geld opfert wird letzendlich von diesen Servicen ausgelacht.Weil wiederum ein Meisterbetrieb mehr Kosten hat,wie einer dieser Service die schamlos in den Gewerken wildern.Diese wissen das sie Ihre Kompetenzen überschreiten,als nicht qualifizierte Kraft alle Gewerke auszuführen.Das sie nach dem Schwarzarbeitergestz ,Schwarzarbeit betreiben wissen diese und gehen gerne das Risiko ein,weil die HWK überfordert ist und der Staat so schöne Arbeitslosenzahlen hat.
    Sobald ich kann ,melde ich diese Sevice bei der HWK.Ich hoffe ,dass diese hohe Strafen bekommen. Für diese Art von Schmarotzern,hege ich nur Verachtung.

  147. Das melden bei der HWk nützt nichts.Gemeldet werden muss an das Gewerbeamt welches zuständig für den Ausführungsort ist und das verhindert My-Hammer mit allen Mitteln und unterstützt sogar Schwarzarbeit mit rechtlich undurchsichtigen Kooperationsverträgen.

  148. MyHammer sagt Dumping-Preisen und Schwarzarbeit…

    Es ist für mich unverständlich, wie durch den Besitz einer Handwerkskarte Dumpingpreise und Schwarzarbeit unterbunden werden sollten. Wo liegt hier der Zusammen- hang? Wenn der Zoll in typischen Branchen wie Bau oder Gastronomie Razzien durchführt, werden sie auch dort fündig, wo die gewerberechtlichen Vorschriften erfüllt sind. Was soll also die ganze Scheinheiligkeit.

    Ich sehe das Problem auf einer ganz anderen Seite. Hier geht es um die persönliche Moral. Wenn ein(e) Bieter/in immer 50 % unter Preis anbietet und den Zuschlag erhält, gibt es nur 3 Möglichkeiten, trotz Besitz einer Handwerkskarte

    1. er/sie ist unfähig, eine Kosten deckende Kalkulation zu erstellen.
    2.er/sie beschäftigt Schwarzarbeiter.
    3.er/sie arbeitet überwiegend schwarz.

    Da sollten Sie aktiv werden. Filtern Sie nach Angebots- ende, nach Abzug des billigsten und teuersten Gebots, die extremen Abweichler vom Durchschnittspreis heraus. Nach 3 Ermahnungen in einem Monat sollten Sie eine befristete Angebotssperre verhängen.

    Wenn Sie es wirklich ernst meinen mit Ihrem Kampf gegen Schwarzarbeit, kann sich Ihr Bemühen um Vorlage einer Handwerkskarte nicht begnügen und bleibt ein wohl kalkulierter Werbeslogan. Darüber hinaus wäre es nur fair uns Handwerkern gegenüber, da wir ja schliesslich die Existent Ihres Unternehmens ermöglichen.

  149. Fazit nach eineinhalb Jahren: Seit Einführung der Teilnahmevoraussetzungen, die mit wenigen Ausnahmen immer besser funktionieren, sind deutlich weniger Verstoßmeldungen notwendig geworden. Das ist erfreulich. Wie Fälle mit fehlerhafter Teilnahmevoraussetzung immer wieder zeigen, werden Lücken sofort schamlos ausgenutzt, und das in erschreckend großem Maße (10 – 15 unlautere Angebote für Schwarzarbeit pro Ausschreibung!). Es ist also weiterhin zwingend notwendig, die Teilnahme-voraussetzungen beizubehalten und weiter auszubauen, um Schwarzarbeit und unlauterem Wettbewerb konsequent entgegenzuwirken. Leider eine traurige Feststellung, dass dies nur unter Zwang erreicht werden kann.

  150. @Fairplay Aha und wieso vermittelt My-Hammer trotz Verstoßmeldung weiter an nicht zugelassene unternehmen?
    Weil das alles nur PR war.

  151. Nun, im Jahr 2015 angekommen, kann ich berichten, dass sich seit der Einführung der Gewerbe-/Handwerkskarte bei MyHammer nur wenig geändert haben (muss). Es frustriert schon sehr, wenn man mitbekommt, dass „Unternehmen“ Ausschreibungshindernisse mit dubiosen Geschäftspraktiken umgehen.
    Ein Beispiel: Ein Raumausstatter legt einen Meistertitel vor, avanciert damit zu einem zulassungspflichtigen Betrieb und darf munter bei Fassaden- oder Lackierarbeiten mitbieten. Nachfragen bei der zuständigen Handwerkskammer belegen den offensichtlichen Betrug, da kein Eintrag vorgenommen wurde. MyHammer reagiert auf diesen Hinweis weder mit einer vorläufigen Sperre noch einer Löschung des Profils. Somit muss sich MyHammer den Vorwurf gefallen lassen, solche Praktiken zu schützen bzw. zu unterstützen.
    Dabei wäre es doch so einfach: Das Handwerksunternehmen wird freigeschaltet, darf aber seine Nutzerdaten nicht editieren/verändern. Sollten Änderungen vorliegen (Umzug, Erlangung Meistertitel, Änderung der Gesellschaftsform, etc.), müssen diese zunächst bei den jeweiligen Behörden gemeldet werden und sind dann auch auf der Handwerkskarte vermerkt. Sprich, das Handwerksunternehmen muss erneut die Handwerkskarte vorlegen. Prüfung, MyHammer nimmt Änderungen vor. Punkt.
    Da könnte man noch so viel verbessern… Wenn man möchte!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*