Am längsten bei MyHammer dabei: Thomas Reiche

Paul Winker Allgemein Leave a Comment

Hallo Thomas, du bist am längsten bei MyHammer dabei – schon seit November 2008. Wie hast du damals von MyHammer erfahren und was hat dich am Ende überzeugt?

Bei mir kamen verschiedene Faktoren zusammen: Ich arbeitete zu der Zeit in einem Start-Up, dass sich mit digitalen Themen beschäftigte. Die Atmosphäre und der inhaltliche Fokus gefielen mir gut. Dann fragte mich mein ehemaliger Chef, der zu MyHammer gewechselt war, ob ich nicht auch Lust auf einen Wechsel hätte. In jungen Jahren hatte ich selbst einen Handwerksberuf gelernt und fand die Idee, das sehr traditionsbewusste Handwerk bei der Digitalisierung zu unterstützen, interessant. MyHammer zog damals gerade von Neuss nach Berlin. Da nur wenige mitziehen wollten, bedeutete der Umzug praktisch einen Neustart. Alles passte perfekt, also fing ich an.

Beschreibe uns kurz deine Stationen bei MyHammer. Was war deine erste Position und wo stehst du jetzt?

Begonnen habe ich als Teamleiter im Service Development. Dort kümmerte ich mich in erster Linie um den administrativen Bereich des Kundenservice. Ich stellte z.B. sicher, dass die Kollegen im Kundenservice alles haben, um gut arbeiten zu können. Dem Bereich bin ich über all die Jahre treu geblieben. Seit zwei Jahren bin ich Head of Operations und kümmere mich mit dem  Director of Operations noch immer um alle Belange, die den Kundenservice angehen. Teil meiner Arbeit sind nun auch viele strategische Fragen und die Prozessoptimierung.

Wie hat sich deine Arbeit über die Zeit verändert?

Über die Jahre hat die Bedeutung des Servicebereichs zugenommen und bekommt mehr Aufmerksamkeit von anderen Bereichen. Wir arbeiten außerdem viel abteilungsübergreifender. Wird beispielsweise eine Änderung im Geschäftsmodell beschlossen, tauschen wir uns mit den Abteilungen Produkt, CRM und Marketing schon vorher über Konsequenzen und Herausforderungen für die einzelnen Bereiche aus, entwickeln Kommunikationsstrategien und arbeiten an möglichen Lösungen. Und auch nach der Umsetzung bleiben wir miteinander im Austausch und evaluieren die Situation.

Wie hat sich das Unternehmen über die Zeit verändert? 

Wir sind als Unternehmen deutlich erwachsener geworden. Anfangs hatten wir auf der Website beispielsweise Comic Figuren. Das sah zwar lustig aus, passte aber eigentlich nicht zu dem, was wir bieten: hochwertige Dienstleistungen von qualifizierten Partnern für unsere Endkunden und interessante Aufträge für Handwerker. Mittlerweile haben wir uns einen Namen gemacht und das Vertrauen von Handwerkern, Endkunden, aber auch von vielen Kammern und Verbänden gewonnen. Trotzdem gibt es bei uns noch das Start-Up Flair vom Anfang. Das bleibt hoffentlich auch so.

Was schätzt du am meisten an deiner Arbeit? 

Kein Tag ist wie der andere. Wir versuchen konstant, unsere Prozesse zu verbessern. Ich bleibe deshalb immer flexibel, um auf neue Ideen reagieren zu können. Wenn sich eine Idee interessant und umsetzbar anhört, geht sie sehr schnell in die Testphase. Sie wird dann weiterentwickelt oder aber auch wieder verworfen, falls sie nicht funktioniert. Diese Art der Arbeit gefällt mir sehr gut. Die Ideen kommen aus allen Abteilungen. Auch das finde ich toll, denn es zeigt, dass wir alle gemeinsam das Unternehmen stetig voranbringen wollen.

Warum sollten sich andere für MyHammer als Arbeitgeber entscheiden? 

Über die Jahre sind wir auch personell gewachsen. Als ich anfing, waren wir um die 40, mittlerweile sind wir 120 Mitarbeitende. Auch wenn wir in erster Linie Kollegen sind, die zum Arbeiten zusammenkommen, fühlt es sich ein bisschen an wie in einer großen Familie. Der Umgang untereinander ist sehr offen und man unterstützt sich gegenseitig. Wenn mal was daneben geht, wird der Fehler nicht in Abteilung A oder B gesucht, sondern alle fühlen sich mitverantwortlich und arbeiten daran, nachzubessern. Diese besondere Atmosphäre entsteht vermutlich auch dadurch, dass wir Bewerber nicht nur nach Qualifikation einstellen, sondern auch sehr darauf achten, dass sie menschlich zu uns passen.

Du arbeitest im Kundendienst. Was war das außergewöhnlichste Anliegen, mit dem sich ein Kunde an dich gewendet hat? 

In meiner Position habe ich normalerweise keinen Kundenkontakt. Daher kann ich spontan mit keinem außergewöhnlichen Anliegen dienen. Aber vielleicht schreibe ich irgendwann mal ein Buch über die lustigsten Kundenmails. Da kommt sicher Einiges zusammen.

Was machst du am liebsten, wenn du nicht gerade bei MyHammer arbeitest?

Ich reise eigentlich sehr viel, gehe gern auf Konzerte von Bands, die mit drei Akkorden auskommen, spiele Volleyball und treffe mich mit Freunden. In der aktuellen Corona-Zeit bin ich also leider hobbyfrei. Vielleicht sollte ich das nutzen, um Schlagzeug zu lernen, vorausgesetzt meine Nachbarn halten das aus.

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