Von der studentischen Aushilfe in die Führungsposition: Francesco Mancuso

Paul Winker Allgemein Leave a Comment

Hallo Franco, du hast schon als Student bei MyHammer angefangen. Wann war das? Und wie bist du auf die Stelle aufmerksam geworden? 

Nach meinen Erasmussemester 2014 in Italien suchte ich einen Job und stieß im Internet auf die Ausschreibung für eine Werkstudentenstelle im Kundenservice bei MyHammer. In meiner Familie gibt es so einige Handwerker, deshalb war mir MyHammer gleich sympathisch und ich konnte mir gut vorstellen, mit Handwerkern zusammenzuarbeiten. Im August 2014 hatte ich den Job.

Du bist dann bei MyHammer richtig durchgestartet – von der studentischen Hilfe im Kundendienst zum Teamleiter im Vertrieb. Welche Stationen lagen dazwischen? 

Ich arbeitete ein knappes Jahr als Werkstudent und das gefiel mir so gut, dass ich neben meinem Studium gern fest einsteigen wollte. 2015 wurde ich so zum Account Manager im Kundenservice. 2017 wechselte ich als Sales Manager in den Vertrieb, den ich mit meinem heutigen Chef gemeinsam aufbaute.Seit Juli 2018 bin ich Senior Sales Manager und leite zusammen mit dem Head of Sales unser 14-köpfiges Team.

Erzähl uns kurz etwas über diese Stationen und wie sie dich zu deiner jetzigen Position geführt haben. Wie hat dich MyHammer dabei unterstützt? 

Ich hab schon immer gerne Prozesse weiterentwickelt und mag Herausforderungen. Bei meiner Arbeit im Kundenservice haben mir besonders die Gespräche mit den Handwerkern gefallen, die mit unserem Produkt noch nicht so zufrieden waren. Denen zu helfen, die Plattform besser für sich zu nutzen und sie von MyHammer zu überzeugen, hat mir wirklich Spaß gemacht. Da habe ich gemerkt, dass der Bereich Sales was für mich wäre.

Zum damaligen Zeitpunkt hatten wir noch keine interne Sales-Abteilung, sondern arbeiteten mit einem externen Dienstleister. Ich sah Potenzial, dass wir die Kompetenzen besser intern abbilden und noch mehr Handwerker für uns gewinnen können. Wir kennen unsere Kunden schließlich sehr gut und wissen, was sie brauchen und sich wünschen. Mit dieser Idee ging ich nach Absprache mit meiner Vorgesetzten zur Geschäftsführung und fand sofort Unterstützung. Das war die Geburtsstunde unseres Vertriebs. Nachdem ein geeigneter Head of Sales gefunden worden war, ging es in den Aufbau.

Das Vertrauen meiner Kollegen und Vorgesetzten hat mir auf meinem Weg sehr geholfen. Als mir die Idee für ein internes Vertriebsteam kam, nahmen mich die Kollegen sofort ernst.

Was war deine größte Herausforderung auf dem Weg? 

Die größte Herausforderung war der Wechsel in eine leitende Position. Vorher war ich für viele erst der Werkstudent, später der Kollege und auf einmal Vorgesetzter. Trotzdem bleibe ich dieselbe Person. Meine Selbstwahrnehmung und die Wahrnehmung Anderer zu ändern und mich der neuen Rolle anzupassen, ohne das gute Verhältnis zu den Kollegen zu beeinträchtigen, hat mich in meiner persönlichen Entwicklung sehr gefordert und  auch nach vorn gebracht.

Was war dein schönstes Erlebnis auf dem Weg?

Letztes Jahr haben wir für unsere Abteilung eine große Party organisiert, weil wir den bis dato höchsten Umsatz in der MyHammer-Geschichte generieren konnten. Das hat mich sehr stolz gemacht und  vor Augen geführt, was wir in den letzten Jahren erreicht haben, wie erfolgreich sich das Team geformt hat und wie toll der Teamzusammenhalt ist. Ich bin sehr glücklich, dass wir Arbeit und Spaß so gut verbinden können.

Wie würdest du Freunden MyHammer als Arbeitgeber beschreiben? 

MyHammer ist fast wie eine Familie. Jeder kann bei uns genau so sein, wie er ist. Jeder wird gehört und wir sprechen offen und ehrlich über alles. Außerdem ist der Teamgedanke sehr wichtig. Wir unterstützen uns gegenseitig und achten darauf, dass es jedem gut geht. Wie in einer guten Familie eben.

Was machst du am liebsten, wenn du nicht gerade bei MyHammer arbeitest?

Seitdem ich denken kann, bin ich großer Fan von Hertha BSC. Ich habe sogar irgendwann einen Fanclub gegründet, dessen Präsident ich bis heute bin. Das nimmt neben Freunden und Familie viel Zeit in Anspruch, erfüllt mich aber auch sehr. Ich finde es schön, wie dieser Fanclub ein geschützter Raum ist, in dem Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft und völlig frei von Diskriminierung gemeinsam ihrer Leidenschaft nachgehen können: dem Fußball und der Liebe zu Hertha BSC.

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