Von Anfang an dabei: Malermeister Döring aus Fürstenwalde

Paul Winker Allgemein 2 Comments

Herr Döring, Sie sind seit August 2005 auf MyHammer registriert. Wie haben Sie von der Plattform erfahren? Und was hat Sie dazu bewogen, sich anzumelden?

2005 habe ich meine Ich-AG als Malermeister gegründet. Ich hatte da natürlich noch keinen festen Kundenstamm. Mir war aber schon da klar, dass mir die Auftragssuche über den Online-Weg helfen könnte, den Stein ins Rollen zu bringen. Also habe ich im Internet nach Möglichkeiten gesucht und bin auf MyHammer gestoßen, die ja auch gerade erst online gegangen waren.

Wie hat sich Ihre Nutzung der Plattform in den 15 Jahren verändert?

Anfangs habe ich fast ausschließlich Aufträge über MyHammer reinbekommen. Das war gut, um das Geschäft aufzubauen. Mittlerweile habe ich einen eigenen Betrieb mit momentan  zwei Mitarbeitern und wir sind insgesamt schon 15 Jahre dabei. Wir bekommen mittlerweile auch außerhalb von MyHammer Anfragen und haben unsere Stammkunden. Über die Plattform finden wir immer noch Aufträge, nutzen MyHammer aber eher dafür, ein paar Auftragslücken zu schließen, wenn von draußen gerade nicht so viel reinkommt.

Maler gehören zu den gefragtesten Handwerkern. Vermutlich können Sie sich vor Anfragen kaum retten. Warum nutzen Sie trotzdem MyHammer?

Ja, das stimmt, wir können uns nicht beschweren. Über die Jahre haben wir uns auf MyHammer einen guten Ruf aufgebaut. Wir haben mittlerweile über 1500 Aufträge durchgeführt und über 1100 überwiegend positive Bewertungen. Außerdem sind wir der einzige Malermeister- und Innungsbetrieb mit so einem Profil – das beste Profil für einen Fachbetrieb. Das hilft uns die besonders schönen Aufträge an Land zu ziehen. Denn auch das habe ich über die Jahre beobachtet: Den niedrigsten Preis für einen Auftrag zu bieten, reicht heute nicht mehr aus, um den Auftrag auch zu bekommen. Viele Kunden zahlen lieber ein paar Euro mehr, wenn die Qualität dafür auch stimmt. Die Kunden achten sehr auf Bewertungen anderer und das Profil. Das hat sich in den letzten 15 Jahren auf jeden Fall geändert.

Was können Sie anderen Handwerkern raten, die überlegen, auf Online-Plattformen nach Aufträgen zu suchen?

Erstmal kann ich sagen, dass so ein Schritt immer sinnvoll ist. Handwerker sollten die Möglichkeiten des Internets nutzen. Ich habe selbst viele gute Erfahrungen damit gemacht. Und gerade jetzt, wo Corona vielleicht den einen oder anderen Handwerker in eine Schieflage bringt, weil ihm Aufträge abgesagt werden, kann man sich online gut umgucken.

Aber Auftrag ist nicht gleich Auftrag. Besonders wichtig ist es meiner Erfahrung nach darauf zu achten, dass die Aufträge so detailliert wie möglich beschrieben sind, am besten mit Fotos. Wenn in der Beschreibung nicht genau erkennbar wird, wie groß der Raum ist, den man streichen soll, oder welche Farbe sich der Kunde genau wünscht, kann man die Kosten nicht korrekt kalkulieren. Im schlimmsten Fall gibt es ein böses Erwachen beim Kunden und der ist am Ende frustriert, weil er doch mehr zahlen muss. Und dann bleibt auch die positive Bewertung auf dem Profil aus. Je besser das Profil, umso einfacher kommen die Aufträgen rein.

Zum Schluss: Was war Ihr bisher kuriosester MyHammer-Auftrag?

In 15 Jahren passiert so einiges. Eine der kuriosesten Situationen war folgende: Wir hatten die Zusage eines Kunden für einen Malerauftrag. Die erste Frage von ihm war, ob ich den Auftrag denn auch richtig gelesen hätte. Ich schaute also nochmal in die Beschreibung und sah, was er vermutlich meinte: Die Bedingung für den Auftrag war, dass ein junger Mann die Arbeit macht. Da war für mich klar, in welche Richtung das geht. Ich muss ja auch meine Mitarbeiter schützen. Den Auftrag haben wir am Ende abgelehnt.

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Comments 2

  1. Sehr geherter herr Döring,
    sie haben mit uns am Montag einen termin wegen zuvergebene Malerarbeiten.
    Termin ist der 22.03.21 .
    Ich danke ihnen für ihre Zusage. Leider habe ich den Auftrag schon heute vergeben.
    Sie brauchen sich nichtauf den Weg zu machen um uns ein Angebot zukommen zu lassen.
    mit freundlichen grüßen
    Fam. Dost

    1. Liebe Familie Dost,

      bitte kontaktieren Sie Herrn Döring direkt über Ihre Absage. Diesen Kommentar unter unserem Blogbeitrag wird er vermutlich nicht sehen.

      Mit besten Grüßen

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