Handwerker des Jahres 2019: Björn Kreis

Manuela Braun Allgemein, Handwerker des Jahres Leave a Comment

Auch 2019 haben wir nach dem MyHammer „Handwerker des Jahres“ gesucht. Das Rennen hat dieses Mal Björn Kreis, Schreiner aus Gründau, mit 24,1% für sich entschieden.

Mit seinem Sieg folgt Björn Kreis Vorjahresgewinner Christian Schöfbeck in die Riege der beliebtesten MyHammer Handwerker. Knapp 500 Auftragnehmer hatten sich nach einem Aufruf über den MyHammer Newsletter beworben. Die zwölf mit den interessantesten Bewerbungen stellten sich anschließend drei Wochen lang einem Online-Voting zur Wahl.

Als Erstplatzierter erhält Björn Kreis einen Bosch Akkuschrauber im Wert von 585 Euro von unserem Partner Toolineo. Außerdem einen Pokal, eine Urkunde, sowie ein zusätzliches Siegel im Firmenprofil, das die Auszeichnung gegenüber potenziellen Kunden sichtbar macht.

Der zweite Platz im diesjährigen Wettbewerb geht an Robin Steffan (Bau- und Montage-Dienstleister aus Falkenstein)  mit 23,7% der abgegebenen Stimmen, während Robin Weber (Tischler aus Burscheid) mit 11,4% % den dritten Platz belegt.

Ein wahres Kopf-an-Kopf-rennen zwischen Björn Kreis und Robin Steffan

Acht Fragen an den Handwerker des Jahres 2019

Sie sind seit 2018 auf MyHammer aktiv. Wie sind Sie vorher an Ihre Aufträge gelangt?
Ich habe mein Unternehmen vor 2018 mit einem sogenannten Kleingewerbe begonnen und war zeitgleich noch fest angestellt. Einzig allein um natürlich auch auf Nummer sicher zu gehen, da ich ja weiterhin meine laufenden Kosten zu bewerkstelligen hatte.

Warum haben Sie sich für die Zusammenarbeit mit MyHammer entschieden?
Ich bin damals über einen Freund darauf aufmerksam geworden der auch seine Aufträge über MyHammer bezieht. Ich war dermaßen überzeugt von eurem Geschäftsmodell, Aufträge so unkompliziert und mit wenig Zeit Aufwand einzuholen. Seither bin ich dabeigeblieben und beziehe meine Aufträge überwiegend über MyHammer.

Worin sehen Sie die Vorteile von MyHammer?
Die sehe ich darin, dass man als Firma, in meinem Fall auch als Einzelperson, mit wenig Zeitaufwand für branchenspezifische Aufträge unkompliziert Aufträge bekommt. Zudem ist es viel einfacher, Kundenkontakte zu knüpfen als auf die klassische Art Klinken putzen zu gehen. Da wir uns nun auch in einem gewissem Zeitalter befinden, sollten wir auch die Möglichkeiten nutzen. Aber auch ich habe anfangs Flyer verteilt und sehr viel Mundpropaganda betrieben.

MyHammer Handwerker des Jahres Björn Kreis

Verraten Sie uns kurz, wie Sie zu Ihrem Beruf gekommen sind.
Ich komme letztlich aus einer Handwerkerfamilie und es wurde mir so gut wie in die Wiege gelegt. Es fing in der Gesamtschule schon an, ich hatte einige sogenannte Tests verhauen und musste nachsitzen. Dieses war in Form von Arbeitslehre, das heißt, ich durfte in den Werkraum und mich schon mit dem Rohstoff Holz auseinandersetzen und auch entsprechende Holzbearbeitungsmaschinen kennen lernen. Das fand ich so toll, dass es für mich keine Strafe war, sondern der Anfang von was ganz Großem.

Gibt es einen Handwerksberuf, mit dem Sie gerne tauschen würden?
Ganz ehrlich, ich möchte mit keinem anderen Beruf tauschen. Der Kontakt mit Kunden und deren verschiedensten Charakteren ist nicht immer leicht, aber auch immer schön den Kunden ihr gewünschtes Produkt zu übergeben und strahlende Gesichter zu sehen. Dieser Moment, wenn du dir nach Feierabend die Fotos deines geleisteten Werkes anschaust, ist schöner als mach anderes. Mit meiner Firma und meiner Arbeit hinterlasse ich ein Bild, was die Kunden lange begleitet.

Welche Tätigkeiten, die mit Ihrem Beruf verbunden sind, machen Sie besonders gut? Und welche machen Ihnen besonderen Spaß und warum?
Besonderen Spaß habe ich mit meinen Maschinen und Handwerkzeugen, die mich täglich begleiten. Mit diesem Knowhow kann ich einigen Anforderungen standhalten und qualitativ ein hochwertiges Endprodukt abliefern.

Was würden Sie Schulabgängern, die sich für eine Ausbildung in Ihrem Gewerk interessieren, allgemein raten? Wie können sie sich am besten darauf vorbereiten?
Ich kann nur jedem Einzelnen raten auf sein Herz zu hören und auf seine Interessen bezüglich der Berufswahl zu achten. Genauso wichtig ist es sich im Vorfeld genaustens über seine Zukunft zu informieren.
Als ich meine Lehre als Schreiner begonnen habe, war es nicht immer einfach und es gab Tage, an denen ich die Maschinen von Staub und Sägemehl befreien musste. Aber diese Tage gehören zu dem Beruf als Schreiner, sein Werkzeug in Stand zu halten um qualitativ gute Arbeit abliefern. Was ich damit sagen möchte ist, es wird nicht immer schöne Tage geben aber gerade da ist es wichtig durchzuhalten und sich klar machen das alles einen Sinn.

Inwieweit ist Digitalisierung für Sie und Ihren Beruf relevant?
Digitalisierung ist für mich sehr wichtig. Allein die Auftragsbeschaffung über MyHammer ist enorm erleichternd und nicht so zeitintensiv wie alte Methoden. Es vereinfacht die Buchhaltungin Form von diversen Programmen. Man kann auf die Schnelle Material etc. im Netz beziehen und umgeht damit fast seine Bürozeiten für Bestellungen, Materialbeschaffung etc.

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