Mein erstes Community Camp – Das #ccb18 im Rückblick

Manuela Braun Allgemein Leave a Comment

Photo: Andreas Domma – http://berliner-photoart.de/

Bereits zum elften Mal trafen sich am 27. und 28.10.2018 in Berlin knapp 250 Community & Social Media Manager zum CommunityCamp. Das Konzept ist so simpel wie genial: die Teilnehmer bestimmen selbst die Themen, die dann in den jeweiligen Sessions präsentiert und diskutiert werden. Das bringt den Vorteil, dass die besprochenen Inhalte stets auf dem aktuellsten Stand sind. Stets mit dabei: Fragen danach was die Communitys aktuell umtreibt oder welche interessanten Entwicklungen es auf den Plattformen und Netzwerken gibt?

Meine erste Session

Nach der großen Vorstellungsrunde und der Sessionpitches, geht es sofort in die Vollen. Die erste Session, die ich mir auf dem Sessionboard ausgesucht habe: „Be your own Influencer“ von und mit David Peter (@DerSchlaumacher). Mit über 77.000 YouTube-Abonnenten muss der Mann ja wissen, wovon er redet. Aus seinen Erfahrungsschilderungen kristallisieren sich alsbald zwei zentrale Erkenntnisse heraus:

  1. Social Media sollte sich nicht vorrangig um Sales-Prozesse drehen. Also keinen Abverkauf gewährleisten, sondern zur Steigerung der Markenbekanntheit und des Images beitragen.
  2. Der Mensch steht stets im Mittelpunkt, denn für ihn kreiert man den Content.

Zusammengefasst heißt das für David: „Baut ein Disneyland für Eure Kunden“.

Die Vorstellungsrunde (Photo: Andreas Domma – http://berliner-photoart.de/)

 

Die große Instagram Analyse

Bei meinem nächsten Vortrag ist der Raum rappelvoll. Alle sind gespannt auf die Präsentation zum Thema Instagram, die Stephan Eyl von Fanpage Karma gleich halten wird. Dafür hat das Analyse-Tool eine Million Posts und eine Million Storys analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass Bilder mehr Interaktion als Videos erzeugen und dass die Anzahl von Hashtags durchaus einen Einfluss auf Reichweite und Interaktion einzelner Posts haben. Dennoch sollte man stets darauf achten auf Massen- und Community-Hashtags zu verzichten und dafür mehr Fokus auf die sogenannten Nischen-Hashtags zu legen.

Mittagessen und ganz viel Stroh

Nach sehr viel Input und einigen sehr ergiebigen Randgesprächen, schlug nun die Stunde der Mittagspause. Alle versorgten sich mit der nötigen Portion Energie, um sich dann der alles entscheidenden Frage zu stellen: Warum liegt hier überhaupt Stroh? Es dreht sich alles um eines der berühmtesten Internet-Memes Deutschlands. MyHammer, keine Kosten und Mühen scheuend, hatte in einem Gang der Cimdata vier große Strohballen aufgestellt und rief zur Mitmachaktion auf. Zu gewinnen gab es Überraschungspreise. Unter dem Hashtag #myhammerstroht sollten alle, die teilnehmen wollten, ein Foto von sich in der vorbereiteten Kulisse machen und auf den sozialen Netzwerken teilen. Am Ende freuten wir uns über großartige Schnappschüsse und die Gewinner der Aktion über brandneue Werkzeugkoffer.

MyHammer Strohaktion auf dem ccb18

Die MyHammer Mitmachaktion auf dem 11. Community Camp

Das Grande Finale

Der intensive Tag fand im Loft seinen ersten Ausklang. Bei einem schönen Buffet und einem kalten Getränk gab es spannende Gespräche und intensiven Austausch. Allerdings war dies nur der Vorspann, zum eigentlichen Highlight des Abends. Denn nachdem, um Punkt 22 Uhr das Loft geräumt wurde, zog es viele noch in den legendären Hecht. Wer den sonntäglichen Session-Pitch erleben würde, wurde in der urigen Berliner Kneipe entschieden. Schön zu sehen, wie stabil die Social Media & Community Manager Szene ist! Denn auch der Sonntag erfreute sich über interessante Session-Pitches und rege Kommunikation, auch wenn alles etwas ein wenig ruhiger ablief.

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