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Haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerker steuerlich absetzen: Neue Gesetze

Autor: | Dienstag, 9. Dezember 2008 | Kommentare
Steuern sparen

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Bisher gilt: Wenn Sie Handwerker für Renovierungs-, Erhaltungs- oder Modernisierungsmaßnahmen des eigengenutzten Wohnraums beauftragen oder wenn Dienstleister Ihre Garten- oder Reinigungsarbeiten für Sie erledigen, können die Arbeitskosten von bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrages gemäß § 35a EStG steuerlich abgesetzt werden.
Für die Steuererklärung 2008 gilt: Bei haushaltsnahen Dienstleistungen können bis zu 3.000 Euro (bei Pflege- und Betreuungsleistungen bis zu 6000 Euro) geltend gemacht werden (max. Steuerersparnis von bis zu 600 Euro, bei Pflege- und Betreuungsleistungen sogar bis zu 1.200 Euro). Bei Handwerkerrechnungen können reine Lohnkosten bis zu 3.000 Euro geltend gemacht werden (max. Steuerersparnis von bis zu 600 Euro).
Die absetzbaren Maximalbeträge wurden zu 2009 noch einmal signifikant angehoben: Ab 1.1.2009 können für Handwerksleistungen 20 Prozent von insgesamt bis zu 6.000 Euro reinen Lohnkosten abgesetzt werden. Für den Steuerzahler bedeutet dies bei größeren Renovierungsmaßnahmen und der dauerhaften Inanspruchnahme von Dienstleistungen mindestens eine Verdopplung des bisherigen Steuerbonus. Dafür ist es aber Notwendig, dass der Auftragnehmer bei Angebotsabgabe die Gesamtkosten in Lohn- und Materialkosten auf splittet. Die mögliche Steuerersparnis kann also dann bis zu 1.200 Euro ausmachen – statt wie bisher nur 600 Euro. Wer beispielsweise Handwerker seine Wohnung tapezieren und streichen oder eine Wärmedämmung anbringen lässt, kann bis zu 6.000 Euro reine Lohnkosten für Arbeitsleistung der Handwerker geltend machen.
Für haushaltsnahe Dienstleistungen wie Reinigungs- oder Gartenarbeiten für Privathaushalte wird der Steuerbonus sogar auf 20 Prozent bei maximalen Ausgaben von 20.000 Euro angehoben. Dadurch können jährlich bis zu 4.000 Euro Steuern gespart werden.
Neben der Aufsplittung von Lohn- und Materialkosten auf der Rechnung ist für eine steuerliche Förderung weiterhin wichtig, dass die Leistungen per Banküberweisung bezahlt und die Rechnung sowie der Kontoauszug beim Finanzamt vorgelegt werden muss.
Sie als Handwerker oder Dienstleister können somit von einer gesteigerten Nachfrage in den genannten Bereichen ausgehen

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